u/Saraelisas

Es wird wärmer, Blutdruck sinkt erheblich

Leider hasse ich (W27) den Sommer schon seit Jahren und würde am liebsten wenn ich die Möglichkeit hätte bis September irgendwo in der Kälte leben 🥲

Ich hab chronisch niedrigen Blutdruck aber z.B. heute, da es ja wärmer ist, ist er noch niedriger. 94/59 um genau zu sein und puls 78.

Hab ein großes Blutbild machen lassen, alles gut. Nur Eisen ein wenig zu niedrig (ich supplementiere Eisen jetzt weiterhin). Laut meinem Arzt ist aber wohl alles in Ordnung. Warum fühl ich mich dann aber nicht so? :(

Sollte ich mal zu einem anderen Arzt und irgendwas bestimmtes noch ansprechen? Oder habt ihr irgendwelche Tipps? Vlt hat ja jemand von euch auch damit zu kämpfen ?

Ich bin so kraftlos, dass ich meinen Freunden nie zusage wenn es wärmer ist. Die denken ich stell mich nur an, aber es ist wirklich extrem anstrengend was zu machen in dieser Situation.

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u/Saraelisas — 14 hours ago

Fast jeden Tag fang ich an einfach zu weinen? ich checks nicht

Ich bin W27 und kämpfe zwar schon lange mit mentalen Problemen, aber auch in Phasen wo die Probleme quasi in den Hintergrund rücken, ich abgelenkt bin, raus gehe, zu tun habe, holt es mich ein.

Im Moment bin ich seit paar Monaten wieder in dieser Phase, wo ich fast jeden Abend einfach heule. Plötzlich staut sich etwas in mir und wird schwer, bis ich dann anfange zu weinen, ohne einen bestimmten auslöser.

In meiner Jugend kamen Essstörungen, Zwangsgedanken/OCD, depressive Phasen und starke Selbstzweifel in mein Leben. Während Corona ging es mir mental besonders schlecht, weil ich komplett isoliert war und emotional richtig abgestürzt bin. Durch diese Probleme musste ich leider auch mein Abitur abbrechen, und habe "nur" mein Fachabi.

Meine mentalen Probleme fingen also schon sehr früh an.
Zuhause war Liebe oft stark an Leistung geknüpft und Streitigkeiten konnten sehr verletzend werden. Ich hab immer meine Mutter zum reden gebraucht, sie hat aber oft meine Probleme klein gemacht und gesagt, ich soll sie damit in ruhe lassen.

Dazu kam später, dass manch andere Familienmitglieder mich jahrelang wegen meines Lebenswegs oder fehlenden Berufslebens abgewertet haben

Ich fing mit Therapie an, hat mir eigentlich nur minimal geholfen, ich muss aber zugeben, meine Therapeutin und ich waren jetzt nicht der beste Match (sie hatte mich btw in der ersten Sprechstunde sehr verwundert angeguckt und mich angeschrien, was ich denn all die Jahre nachm Fachabi gemacht hab. Da hatte ich schon Angst vor ihr bekommen 😬 dann meinte ich zu ihr, dass ich in Psychiatrischer Behandlung bin und es einfach mental nicht geschafft hab irgendwas zu machen. Dann hat sie sich entschuldigt 😒)

Heute geht es mir zwar besser als damals, ich habe mittlerweile Freundinnen, gehe wieder mehr raus und versuche beruflich voranzukommen (hab jetzt erstmal einen Teilzeit Job) aber trotzdem begleitet mich ständig dieses bedrückende Gefühl. Und dieses „ausm nichts heulen“.

Kennt das jemand von euch?
Was hat euch geholfen? irgendwelche Ratschläge? :/

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u/Saraelisas — 10 days ago