Hallo miteinander.
Folgende Situation. Habe bei von meinem Stromanbieter diesen Februar eine Schlussrechnungskorrektur für 2021/22 bekommen. Habe daraufhin ein Brief geschrieben und gesagt, der Zahlungsanspruch sei Verjährt, und mich dabei auf §195 BGB berufen. Ich bekam daraufhin einen Brief zurück, in dem Stand, dass das ganze bearbeitet wird und ich in bis zu vier Wochen eine Antwort darauf bekommen soll. Ich habe bis heute keinen weiteren Brief dazu bekommen. Was ich allerdings bekommen habe, waren Mahnungen, und damit einhergehend natürlich Drohungen, das ganze an ein Inkassounternehmen abzugeben. Zwischendurch habe ich mit dem Kundenservice gesprochen und einen einmonatigen Mahnungsstop bis Anfang diesen Monat vereinbart.
Folgende Fragen habe ich jetzt an die liebe Community:
Ist es richtig, dass die Schlussrechnungskorrektur verjährt ist, und ich dadurch der Zahlung widersprechen kann?
Ist es für mich möglich, an meinen Stromanbieter eine Forderung zu stellen, dass ich innerhalb einer Frist die ich setze eine Antwort auf meinen ersten Brief fordere und wenn diese nicht eingehalten wird ich den Zahlungsanspruch (und die Mahnungen) als Gegenstandslos betrachte? Oder muss ich einfach warten und Däumchen drehen, und jeden Monat den Kundenservice für einen Mahnungsstop Anrufen bis ich eine Antwort bekomme?
Falls Punkt 1. stimmt, kann ich die Mahnungen und die damit einhergehenden Drohungen, die Forderungen an ein Inkassounternehmen zu geben, einfach ignorieren, oder sollte ich dann trotzdem handeln?
Habe ich vielleicht noch andere Handlungsmöglichkeiten?
Ich bin gespannt auf eure Antworten. Liebe Grüße!