Hallo zusammen,
ich (M33) stehe aktuell vor einer Entscheidung welche mir absolut nicht leicht fällt.
Ich habe einen Job im Automotive Aftermarket mit unbefristetem Arbeitsvertrag und 2 Tagen Home Office pro Woche. Mein Gehalt ist eigentlich völlig in Ordnung, allerdings stresst mich der Job sehr.
Ich hätte nun die Möglichkeit in den öffentlichen Dienst zu wechseln. Das ganze wäre auch eine Hybrid stelle, die Fahrtstrecke zur Arbeit wären Allerdings nichtmal halb so lange. (Fahre aktuell 80km pro Tag wenn ich im Büro bin).
Der Knackpunkt ist die Bezahlung. Selbst mit Einstieg in Stufe 3 wäre ich noch 700€ Brutto unter meinem jetzigen Gehalt. Auch sehe ich im ÖD eher schlechte Karrierechancen.
Ich rechne das ganze schon seit Tagen mehrmals täglich hin und her. Argumentiere dann mit weniger Spritkosten, weniger Verschleiß am Auto und mehr Lebenszeit.
Im Hinterkopf habe ich allerdings immer den Punkt, dass ich in der freien Wirtschaft Möglichkeiten habe Gehaltssprünge zu machen und nicht in irgendeinem Entgeltstufensystem hänge welches als Höchstgehalt noch unter meinem jetzigen Gehalt ist. Jedoch wird der Tarifvertrag ja auch jedes Jahr nach oben geschraubt wenn ich die letzten Jahre da richtig angesehen habe.
Mir ist meine Work-Life-Balance wichtig. Will aber auch etwas Geld zu Seite legen und nicht für immer nur der Durchschnitt sein.
Gibt es irgendwelche Vor oder Nachteile im Öffentlichen Dienst die ich eventuell nicht sehe?
Wäre es vielleicht sogar dumm diesen Wechsel zu machen, nur weil man aktuell einen stressigen Job hat?
Ist es vielleicht im ÖD auch stressig und es ist nur ein Märchen das hier alles entspannt ist?
Ich bin für jeden Ratschlag dankbar um irgendwie eine gute Entscheidung treffen zu können.