Wie schlecht es den Bauern wirklich geht
Aus gegebenem Anlass möchte ich an einen Beitrag erinnern, der damals doch einigen Wirbel erzeugt hat: [deleted by user] : r/Finanzen
Der Beitrag wurde von OP mittlerweile zwar gelöscht, aber einige User haben sich schon wohl gedacht, dass das passieren wird, und eine copy pasta gemacht.
Es geht darum um die Bilanzen eines "armen" Bauern, der im Post vorrechnet, wie schlecht es ihm doch geht.
TLDR: nachdem alle notwendigen Kosten für den Betrieb und die Lebenserhaltungskosten gedeckt sind, bleiben den dreien noch 160k € im Jahr. Es wird auch extrem kreativ gerechnet, um den Gewinn kleinzuhalten.
Falls sich jetzt jemand aufregt, dass das ja wahrscheinlich in Deutschland sei, etc etc: So viel Unteschied wirds nicht geben.
Und noch ein Schmankerl: Die Prämien für die Hagelversicherung, die auch Dürre abdeckt, werden in Österreich mit 60 % bezuschusst. D.h. der Bauer, der damit seinen Betrieb versichert, zahlt nur 40 %.
Persönlich finde ich einfach, dass man den Landwirten hier nicht helfen sollte. Es gibt Versicherungen, es gibt unternehmerisches Risiko. Und es steht die Tatsache im Raum, dass die Landwirte sich konsquent politisch gegen Klimaschutz, bzw für Parteien ohne Klimaschutz im Programm ausgesprochen haben. Diese Vollkasko-Mentalität geht mir echt auf die Nerven.