Rüstungsindustrie: Warum KI für fast jede Waffe entscheidend wird

Zusammenfassung (ganzer Text im Anschluss da Bezahlschranke):

Die Bundeswehr werde nach Einschätzung des Autors ohne umfassenden Einsatz eigener Künstlicher Intelligenz künftig kaum verteidigungsfähig sein.

KI solle dabei nicht nur Aufklärung und Logistik unterstützen, sondern auch in Führung, Cyberabwehr, elektronischer Kampfführung und beim Einsatz von Waffensystemen eine entscheidende Rolle spielen. Besonders wichtig sei technologische Souveränität, damit Deutschland nicht von KI-Modellen, Chips, Rechenzentren oder Energieversorgung aus den USA oder China abhängig bleibt.

Gleichzeitig warnen Experten vor Manipulation gegnerischer und eigener KI durch Data Poisoning und andere Counter-KI-Techniken.

Die Bundeswehr stehe laut Bestandsaufnahme bei Hardware, Daten, Anwendungen und eigenen KI-Modellen noch weit am Anfang, obwohl automatisierte Systeme wegen extrem kurzer Reaktionszeiten künftig teilweise selbstständig handeln müssen.

Deshalb fordere der Autor langfristig eigene beziehungsweise europäische Sprachmodelle, resiliente und gehärtete Rechenzentren sowie eine unabhängiger abgesicherte Versorgung mit Hochleistungschips und Energie.

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Der Beitrag im Wortlaut:

Bundeswehr Warum KI für fast jede Waffe entscheidend wird

Eine wertbasierte Künstliche Intelligenz, könnte im Einsatz mitentscheiden - doch bislang ist die Bundeswehr dem Krieg der Zukunft nicht gewachsen.

Ein deutscher Kampfjet tief in feindlichem Gebiet. Die Lage ist verzwickt. Eine vorausfliegende Überwachungsdrohne hat mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) mehrere Luftabwehrstellungen des Gegners entdeckt. Schneller als jeder Mensch es könnte, errechnet eine weitere KI für den Piloten mögliche Optionen.

Um eine gute Überlebenschance zu haben, müsste der Pilot eine Stellung russischer Bauart bombardieren. Doch sie steht neben einer Schule. Kinder könnten zu Schaden kommen, der Angriff könnte gegen das Völkerrecht verstoßen. Zweite Möglichkeit: eine andere Stellung zerstören. Aber das ist riskant, weil der Sprit für den Umweg knapp ist und womöglich nicht mehr für den Rückweg reichen würde.

Unter extremem Zeitdruck spielt die KI noch mehr Varianten durch – und kommt am Ende auf eine ganz und gar nicht naheliegende Lösung. Der Jet ist mit unbemannten Begleitflugzeugen unterwegs. Die KI fordert den Piloten auf, ein solches Begleitflugzeug

auf die Luftabwehrstellung nahe der Schule zu stürzen. Sie also ohne Bomben, rein durch die Wucht des Aufpralls, auszuschalten. So wird die Schule nicht gefährdet. Und der Pilot selbst geht kein Risiko ein.

Souveränität als Überlebensfrage

„Da haben wir vielleicht gestaunt, als wir die Lösung gesehen haben“, erzählt Wolfgang Koch, Chefwissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE.

Der Vorfall klingt realistisch, ist aber nicht passiert. Er entstammt einem Szenario, das die Luftwaffe den Fraunhofer-Forschern und Airbus vorgegeben hat, um zu testen, wie gut Künstliche Intelligenz mit Dilemmata klarkommt. Denn KI soll bei der Bundeswehr künftig eine überragende Rolle einnehmen. Sie wird als Querschnittstechnologie helfen, auch entscheiden helfen – bei Aufklärung, Führung, Waffen, Logistik, Cyberabwehr, Weltraumunterstützung und autonomen Systemen.

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sprach schon im vergangenen Jahr davon, dass KI vermutlich die Kriegsführung revolutionieren werde. Eine aktuelle, mehr als 100 Seiten lange Bestandsaufnahme der Bundeswehruniversitäten München und Hamburg sowie vom Fraunhofer FKIE verdeutlicht, wie unverzichtbar Souveränität bei dieser Technologie sein wird. Vor allem, wenn Deutschland, EU und Nato potenzielle Gegner wie China und Russland abschrecken und im Ernstfall in Schach halten wollen.

In Auftrag gegeben hat das Papier das Verteidigungsministerium. Es wird immense Summen für supersichere Rechenzentren, resiliente Strom- und Chipversorgung, selbst angelernte KI-Modelle und die Datenaufbereitung aufbringen müssen.

Es ist eine gigantische Aufgabe, Deutschland bei militärischer KI so souverän auszurüsten, dass es sich nicht mehr auf die USA oder gar auf China verlassen muss. Es geht praktisch um die komplette technologische Neuaufstellung der Truppe.

„Für mich war es augenöffnend, was alles dazugehört“, sagt Forscher Koch, der auf Sensordatenund Informationsfusion spezialisiert ist. Neue Hardware, also Waffensysteme wie Panzer, Kampfjets und Schiffe, seien künftig nicht so entscheidend wie KI.

So könne auch ein eigentlich veraltetes Jagdflugzeug, ausgestattet mit modernen Sensoren und verknüpft mit einem KI-Netzwerk, zur überlegenen Waffe werden.

Experten sprechen von einer Combat Cloud, einem System, das einen gewaltigen Informationsberg zusammenführt, analysiert und daraus Handlungsanweisungen für Soldaten und Technik ableitet. Dabei sind sie sich einig: Deutschland kann sich nur verteidigen oder im Bündnisfall beistehen, wenn es KI in jedem Bereich selbst beherrscht.

 

Russland wäre ein starker Feind

Zugleich sehen Sicherheitsforscher wie Gary S. Schaal, Direktor des Hamburger German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS), große Hürden. Weil Deutschland über Jahrzehnte zu wenig in neue Kampfjets, Fregatten und Drohnen investiert habe, müsse es Investitionen nachholen. Im selben Zug Innovationssprünge beim Thema KI zu meistern,

sei da schwer. Zugleich drängt die Zeit, zumindest wenn der amtierende Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, recht behält. Er prognostiziert, Deutschland müsse sich schon 2029 gegen Russland verteidigen können.

Wladimir Putins Reich gilt als exzellent in der elektronischen Kampfführung. Überall an der Nato-Grenze lässt der Kreml Radaranlagen auf- oder ausbauen, zeigt eine Recherche der WirtschaftsWoche. Der Westen muss mitziehen. Große KI-Sprachmodelle wie ChatGPT eignen sich, um die Herausforderung zu kontern. Denn Wellen, die ein Radar aussendet, das Echo, das es empfängt, sind auch eine Art Sprache.

Moderne Radare besitzen verschiedene Modi, schauen mal extrem kurz in die eine, dann wieder schnell in eine andere Richtung. Sie verwenden verschiedene Pulse mit verschiedenen Zielen. Spricht die Bundeswehr die Radarsprache des Gegners, kann sie etwa mitlesen, ob der Feind eine Rakete steuert oder an einer bestimmten Stelle nach Zielen Ausschau hält. Ein Mensch wäre damit überfordert. Die Bundeswehr könne so dem gegnerischen Radar mithilfe von KI sogar „Fake News erzählen“, sagt Forscher Koch. Und weil Gegner wie Russland dasselbe täten, müsse sich die Bundeswehr gegen eine solche Manipulation wappnen. Counter-KI und Counter-Counter-KI nennen das Experten.

 

Die KI der anderen vergiften

Auch andere Formen der Aufklärung sind bedroht, müssen etwa vor russischer Counter-KI geschützt werden. So lassen sich bei einem Satellitenbild oder einem Foto aus dem Internet ein paar Pixel so umstellen, dass der Mensch es nicht merkt.

Das Ergebnis einer KI-Analyse ist ein komplett anderes. Data Poisoning nennen das Insider, die gegnerische KI wird vergiftet, auf falsche Fährten gelockt. Die militärische Aufklärung ist das naheliegendste Anwendungsfeld für Künstliche Intelligenz in der Truppe, weil hier extrem viele Daten produziert werden und statistische Modelle schnell überfordert sind.

Auch ist das Hintergrundwissen, das jemand braucht, um die Daten auszuwerten, zu komplex. Aber auch bei den sogenannten Wirkmitteln, also Waffen, die töten und zerstören, ist Künstliche Intelligenz künftig wohl unverzichtbar. Etwa, wenn KIgesteuerte Drohnenschwärme mit Drohnenschwärmen abgewehrt werden müssen. Die computergenerierten neuronalen Netze sind Meister der Spieltheorie. Sie können Züge des Gegners vorhersehen.

Koch vergleicht sie mit einem Jagdhund, den man einfach von der Leine lassen müsse. Die Technologie könne „Entscheidungs- und Reaktionszeiten unter hohem Zeitdruck reduzieren“, heißt es in dem Papier für das Bundesverteidigungsministerium – so wie im Szenario mit der Schule. Sie helfe, „Wirksamkeit, Nebeneffekte und potenzielle Kollateralschäden von Wirkmitteln in der Zielumgebung“ abzuschätzen. In manchen Fällen kann es sogar unethisch sein, KI nicht zu benutzen. Menschen träfen auf dem Schlachtfeld nicht immer die richtigen Entscheidungen, sagt Tristam Constant, KI-Unternehmer und früherer britischer Army-Offizier. „Sie werden müde, gestresst, emotional.“ Das beeinflusse die Fähigkeit, rational zu urteilen.

Was sich in der Theorie nach eleganten Lösungen anhört, hat in der Praxis gravierende, mitunter furchterregende Folgen. Laut Medienberichten hat Israel in Gaza KI zur  Zielerfassung genutzt, Systeme namens „Lavender“, „Where’s Daddy?“ und „The Gospel“.

„Lavender“ soll zu einem bestimmten Zeitpunkt im Gaza-Krieg 37.000 potenzielle Ziele, die in Verbindung mit der Hamas standen, markiert und zum Abschuss vorgeschlagen haben. Das automatisierte System „Where’s Daddy?“ schlägt Berichten zufolge Alarm, wenn eine Zielperson ihr Wohnhaus betritt. „Gospel“ markiere Gebäude, in denen Hamas-Kämpfer operiert haben sollen. Israels Verteidigungsarmee (IDF) streitet den Einsatz von KI ab.

 

Eigene Sprachmodelle für die Truppe 

Die Bundeswehr steht eher nicht im Verdacht, KI im Kampf eingesetzt zu haben. Denn bei Hardware und Hochleistungschips, bei Daten, Anwendungen und KI-Modellen stehen die deutschen Truppen noch ganz am Anfang. „Toll ist die Situation nicht“, sagt Forscher Koch. Aber das von ihm mitverfasste Papier sei eine ehrliche Bestandsaufnahme. Wer Schwachstellen kenne, könne sie stopfen.

Bei großen Sprachmodellen (LLM) etwa lautet die kurzfristige Empfehlung: europäische LLMs fördern. Langfristig soll die Bundeswehr von Grund auf eigene LLMs selbst trainieren. „Ausländische Modelle haben aufgrund der Trainingsdaten imprägnierte Werte“, erklärt Niklas Masuhr, der an der Bundeswehruniversität Hamburg lehrt und am Defense AI Observatory (DAIO) forscht. Die europäische Datenschutzgrundverordnung etwa sorge dafür, dass nur sehr wenig dessen, was für Europa politisch und strategisch relevant sei, in US-KI-Modelle dringe. Hinter ihnen steckten Wertvorstellungen, die sich von jenen in Deutschland unterscheiden.

Doch eigene Modelle zu schaffen, ist kompliziert. So hatte die Bundeswehr dem Vernehmen nach vor, KI-Start-ups zu kaufen, deren Know-how in die Truppe zu überführen und weiterzuentwickeln. Das Ziel: verhindern, dass jenes Know-how auf den zivilen Markt kommt und der Gegner Gelegenheit zur Analyse erhält. Das Problem: Keines der wenigen deutschen KI-Unternehmen will verkaufen – alle ziehen internationales Wachstum vor, hoffen auf großes Geld.

 

Top Gun ist Geschichte

Europäische Werte sind dennoch unverzichtbar. Das zeigt sich auch im anfangs beschriebenen Luftwaffenszenario für Fraunhofer und Airbus. Denn die Zeiten, in denen der Mensch immer die letzte Entscheidung trifft, den Abzug zieht, sind schon jetzt vorbei. Die Maschine entscheidet und feuert, weil Reaktionszeiten im Fall von Hyperschallraketen und Minidrohnen zu kurz sind. „Tom Cruise und Top Gun sind Geschichte“, sagt Fraunhofer-Mann Koch. 

Doch Hochautomation bedeute nicht Verantwortungslosigkeit, so Koch. Fliege eine Anti-Schiffsrakete über der Wasseroberfläche auf eine Fregatte zu, könne nicht erst der Ausguck den Kapitän wecken. Da werde sich automatisch gewehrt. Dennoch bleibe der Kapitän verantwortlich. Er dürfe das System nur auf hoher See aktivieren, nicht etwa bei der Kieler Woche. Auch Ingenieure, die es entwickeln und parametrisieren, bleiben verantwortlich.

Künftig gebe es deshalb bei KI eine Kaskade der Verantwortlichkeit. Eigene KI-Modelle aber nützen wenig, wenn die Bundeswehr keine resilienten KI-Rechenzentren samt resilenter

Energieversorgung besitzt. Bei osteuropäischen Nato-Partnern wie Polen sei das Bewusstsein inzwischen vorhanden, erzählt der Hamburger Politikforscher Schaal. Dort sei eine große Initiative in Arbeit, entlang der Ostsee solche Rechenzentren zu bauen.

Denkbar für Deutschland ist, dass die Deutsche Telekom den Aufbau der Infrastruktur übernimmt. Zumindest sieht der Ex-Staatskonzern Wachstumspotenzial, etwa bei „technologischen Unterstützungsleistungen wie Hosting sicherheitskritischer Daten in souveränen Cloud-Umgebungen“. Doch hat die Telekom bisher keinen eigenen Defence-Bereich, wickelt Rüstungsaufträge immer noch projektabhängig ab. 

Hier braucht es neue Konzepte. Laut dem Papier für das Verteidigungsministerium soll die Bundeswehr „gehärtete Mikrorechenzentren“ nutzen, die einspringen, wenn der Kontakt zu Großrechenzentren unterbrochen ist. Das soll etwa gewährleisten, dass Sensordaten weiterverarbeitet werden. Zugleich sollen mehrheitlich zivile Rechenzentren so ausgebaut werden, dass sie auch geheime und geheimdienstliche Daten verarbeiten können.

Sicherheit ist das A und O. Es wäre eine mittlere Katastrophe, wenn sogenannte Chronicles hochrangiger Offiziere in die Hände des Gegners gerieten. Das sind Personenprofile, die auf Basis etwa des E-Mail-Kontos, von Briefen und Videos von einer Person erstellt werden, um Interaktion mit KI zu erleichtern und zu personalisieren. Damit kann man ein LLM trainieren. Käme der russische Geheimdienst an solche Chronicles von Nato-Generälen, könnte Moskau Kriegsspiele mit den digitalen Zwillingen der westlichen Entscheidungsträger veranstalten und seine eigenen Modelle darauf trainieren.

 

Chips und Energieversorgung werden zur Sicherheitsfrage 

Doch die beste Hochsicherheitsrechenzentrumsstrategie nutzt wenig, wenn im Konfliktfall der Zugang zu Chips abgeschnitten ist. „Das ist zwar von einigen erkannt, es ist aber noch nicht allen klar und definitiv auch noch nicht allen relevanten Personen“, sagt Frank Bösenberg, Chef von Silicon Saxony und Silicon Europe, die die Interessen der Halbleiterbranche vertreten. So behandelt der Nationale Sicherheitsrat Chips in einem Papier vom Mai immer noch als Konsumentenartikel, die Deutschland einkaufen kann. „Das verkennt in meinen Augen komplett die geopolitische Realität“, sagt Bösenberg – und spielt darauf an, dass heute praktisch 100 Prozent der besten KI-Halbleiter in Taiwan hergestellt werden, das von China bedroht wird. Und die zweitjüngste Generation künftig nur noch in den USA, die zuletzt Europa den Zugang zu den allerneuesten KI-Modellen versagten. In Ermangelung einer entsprechenden Chipindustrie sei man vom einen auf den anderen Tag erpressbar.

 Bis 2029 ist die Ansiedelung einer Spitzenchipfertigung praktisch nicht realisierbar. Aber über einen Zeitraum von zehn Jahren hält Bösenberg das für möglich, etwa durch eine ähnliche Regelung, wie sie in China gilt: Heimische Rechenzentren könnten durch Abgabenerleichterungen ermuntert werden, in der Heimat hergestellte Chips zu verbauen.

 Politikwissenschaftler Masuhr sieht noch einen anderen Pfad, den Deutschland und Europa von China abkupfern könnten: Stärker in Grundlagenforschung bei KI-Anwendungen investieren, in effizientere Algorithmen etwa. Ähnliches gilt am Ende auch für Halbleiter, neuartige Technologien wie photonische und neuromorphe Chips. Weil die effizienter arbeiten, bräuchte man letztendlich auch weniger Rechenzentren

wiwo.de
u/DEU_Hornblower — 21 hours ago

Läuft bei uns: Personalstärke Juli 2026: Höchster Stand seit 2013, Ministerium sieht sich im Zielkorridor

>Zum Stichtag 31.07.2026 wächst die Bundeswehr auf rund 186.700 Soldatinnen und Soldaten auf. Damit liegt die personelle Stärke des militärischen Personals zur Jahresmitte im Zielkorridor für den personellen Aufwuchs für das Jahr 2026 (186.000 – 190.000). Zugleich wird ein neuer Höchststand seit rund 13 Jahren erreicht. Bei den Bewerbungen und Einstellungen verzeichnet die Bundeswehr ebenfalls neue Höchststände und zweistellige Aufwuchsraten im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bis zum Jahresende kann, abgesehen von saisonalen Schwankungen, erfahrungsgemäß mit weiter steigenden Zahlen gerechnet werden.

augengeradeaus.net
u/DEU_Hornblower — 3 days ago

Bundeswehr unterstützt UN-Einsatz in Haiti mit Lufttransport

Die Bundeswehr will den UN-Einsatz in Haiti unterstützen. Dafür sollen Ausrüstung und Material per Lufttransport nach Haiti gebracht werden. Ziel sei es, den Einsatz logistisch zu unterstützen.

tagesschau.de
u/DEU_Hornblower — 4 days ago

Wie ist die Menschheit eigentlich jemals ins Weltall gekommen?

Wenn ich mir die heute gehäuft aufkommenden Fragen über "in die Sonne gucken - warum ist das heute gefährlich? Wir haben doch jeden Tag Sonnenuntergang" bla bla bla so angucke, dann frage ich mich das wirklich. Oder die Mondlandung war tatsächlich ein Fake .../s

Früher^(TM) dachte man ja immer, dass Dummheit mit mangelhaftem Zugang zu Wissen einher gegangen ist. Mit Blick auf die in 2026 vorhandenen Möglichkeiten der individuellen Wissensaneignung sag ich mal: das war es nicht ...

Mannmannmannmannmann

reddit.com
u/DEU_Hornblower — 8 days ago

Ausrüstung für Weltuntergang in Naturschutzgebiet entdeckt: Bundeswehr leistet Hilfe

Der Flair hätte auch Meme sein können ...

Im Naturschutzgebiet Karwendel wurde ein verstecktes Prepper-Lager mit neun Fässern voller Lebensmittel, Medikamenten und Überlebensausrüstung entdeckt, teilweise waren die Lebensmittel bereits seit 2014 abgelaufen.

Da das Gelände für Fahrzeuge unzugänglich war, halfen rund 40 Bundeswehrsoldaten mit 25 Maultieren, Haflingern und einem Esel, das Material über etwa vier Kilometer abzutransportieren.

Wer das Lager angelegt hat, ist unbekannt; die gefundenen Gegenstände wurden anschließend ordnungsgemäß entsorgt.

fr.de
u/DEU_Hornblower — 10 days ago

Bundeswehr: "Elektronische Kampfführung" an der Grenze zu Belarus

Die Bundeswehr überwacht mit Kräften der EloKa an der Grenze zu Belarus den elektromagnetischen Raum, um Funk-, Radar- und Kommunikationssignale aufzuklären und frühzeitig militärische Aktivitäten zu erkennen.

Im Ernstfall könnten diese Spezialisten gegnerische Kommunikation und Radarsysteme gezielt stören; derzeit liegt der Schwerpunkt jedoch auf Aufklärung und Informationsgewinnung für die NATO.

Die CIR-Mission VIGO

de.euronews.com
u/DEU_Hornblower — 13 days ago

Russlands „bester Panzer der Welt” wurde in drei Präzisionsangriffen zerstört

Laut bisher offenbar unbestätigten Berichten wurde ein russischer Kampfpanzer vom Typ T-90M – von Präsident Putin einst als „bester Panzer der Welt“ bezeichnet – durch drei aufeinanderfolgende ukrainische Präzisionsangriffe ausgeschaltet.

Den Berichten zufolge trafen zunächst Drohnen den Panzer, anschließend sei er erneut angegriffen worden, bis er schließlich vollständig zerstört war.

Da sich die Angaben auf Kriegsparteien und ausgewertete Videoaufnahmen stützen, lassen sich einzelne Details unabhängig nur eingeschränkt überprüfen.

focus.de
u/DEU_Hornblower — 15 days ago

Stärkste Armee Europas: Wo steht die Bundeswehr wirklich?

Der nachfolgende Text ist lediglich eine Zusammenfassung des Beitrags, nicht meine Meinung:

Der politische Anspruch, die Bundeswehr zur „stärksten konventionellen Armee Europas“ zu machen, sei derzeit noch deutlich von der Realität entfernt.

Zwar wurden seit der Zeitenwende erhebliche zusätzliche Finanzmittel bereitgestellt und zahlreiche Beschaffungsprojekte angestoßen, doch bremsen Personalmangel, fehlende Munition, langwierige Beschaffungsverfahren und Lücken bei Material und Infrastruktur den Aufwuchs weiterhin.

Im europäischen Vergleich verfüge Deutschland zwar über großes wirtschaftliches Potenzial und eine leistungsfähige Rüstungsindustrie, liege bei der tatsächlichen militärischen Einsatzbereitschaft jedoch noch hinter Staaten wie Frankreich oder Polen.

Der Aufbau einer voll einsatzfähigen, abschreckungsfähigen Bundeswehr werde deshalb eher als mehrjähriges bis langfristiges Vorhaben als als kurzfristig erreichbares Ziel bewertet.

faz.net
u/DEU_Hornblower — 15 days ago

Szenario für AfD-Wahlsieg: „An der Landesregierung vorbei“ – Bund entwickelt Notfallpläne für NATO-Drehscheibe

Der nachfolgende Text ist lediglich eine Zusammenfassung des Beitrags, nicht meine Meinung:

Offenbar erarbeite die Bundesregierung Notfallpläne, um Deutschlands Rolle als NATO-Drehscheibe auch dann sicherzustellen, wenn eine Landesregierung die Verlegung von Bündnistruppen oder den Schutz kritischer Infrastruktur verzögern oder verweigern sollte.

Hintergrund seien mögliche Wahlerfolge der AfD und die Sorge, dass politische Konflikte im Krisenfall die militärische Mobilität beeinträchtigen könnten.

Zur Diskussion stünden unter anderem Möglichkeiten, Aufgaben an benachbarte Bundesländer zu übertragen oder Bundesmaßnahmen rechtssicher an einer nicht kooperierenden Landesregierung vorbeizuführen.

Seitens der zuständigen Bundesministerien wurden diesbezügliche Anfragen allerdings nicht bestätigt.

welt.de
u/DEU_Hornblower — 17 days ago

Randnotiz: Bundeswehr-Fahrlehrer verliert dienstliche Fahrlehrerlaubnis wegen Reichsbürger-Äußerungen

Der nachfolgende Text ist lediglich eine Zusammenfassung des Beitrags, nicht meine Meinung:

Ein Soldat auf Zeit verlor seine dienstliche Fahrlehrerlaubnis bei der Bundeswehr, weil er wiederholt sogenannte Reichsbürger-Positionen vertrat und die Bundesrepublik Deutschland sowie die Gültigkeit ihrer Gesetze bestritt.

Hinzu kamen strafrechtliche Verurteilungen wegen eines gefälschten Impfbuchs und der Verweigerung von Impfungsbefehlen, was nach Ansicht des Gerichts seine mangelnde Zuverlässigkeit zusätzlich belegte.

Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte den Entzug der Fahrlehrerlaubnis, da ein Fahrlehrer die geltende Rechtsordnung anerkennen und sie seinen Fahrschülern glaubwürdig vermitteln müsse. Seinen Status als Soldat verlor der Mann dadurch nicht - ihm wurde lediglich die Tätigkeit als Fahrlehrer untersagt.

Falls Doppelpost (Urteil ist aus Mai 2026) dann bitte kurzer Hinweis, sodass ich löschen kann.

walhalla.de
u/DEU_Hornblower — 17 days ago

Rheinmetall modernisiert Fregatte BAYERN

Rheinmetall hat von der Deutschen Marine den Auftrag erhalten, die Fregatte BAYERN (BRANDENBURG-Klasse / F123) auf der Neuen Jadewerft in Wilhelmshaven umfassend zu modernisieren.

Bis 2029 sollen unter anderem das Führungs- und Waffeneinsatzsystem sowie die Radarsensorik erneuert werden, um die Einsatzfähigkeit des 1996 in Dienst gestellten Schiffes mindestens bis 2035 zu sichern.

Der Auftrag hat ein Volumen im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich und stärkt Rheinmetalls Marinesparte nach der Übernahme der ehemaligen NVL-Werften. Der Auftrag gilt zugleich als wichtiger Erfolg für das Unternehmen, nachdem das Projekt um die neuen F126-Fregatten zuvor vom Verteidigungsministerium gestoppt worden war.

faz.net
u/DEU_Hornblower — 18 days ago

Link-Tip: Faktencheck Bundeswehr

"Der Bundeswehrcheck bietet Zahlen, Daten, Fakten - aus erster Hand. Er wird regelmäßig um neue Themen erweitert und bietet die Möglichkeit, tiefer in die Materie einzusteigen."

bundeswehr.de
u/DEU_Hornblower — 22 days ago

Tja: Ermittlungen gegen Bundeswehr-Elitekämpfer wegen Diebstahls

Die Staatsanwaltschaft Kempten ermittle gegen fünf Bundeswehrsoldaten der LLBrig 1 / FschJgRgt31 wegen des Verdachts, während der Evakuierungsmission am Flughafen Kabul in Afghanistan Wertgegenstände gestohlen zu haben.

Den Beschuldigten werde vorgeworfen, Eigentum von Evakuierten und zurückgelassene Gegenstände entwendet zu haben.

Die Ermittlungen liefen bereits seit Längerem und umfassen unter anderem den Verdacht des Diebstahls und weiterer möglicher Straftaten.

Die Bundeswehr und die Staatsanwaltschaft haben den Fall bestätigt, äußern sich wegen der laufenden Ermittlungen jedoch nur eingeschränkt.

Edit: Die Überschrift stammt (bis auf das "Tja") nicht von mir. Der Begriff "Elitekämpfer" wurde von unserer geliebten Yellow Press einbegbracht

focus.de
u/DEU_Hornblower — 25 days ago

Bundeswehr-Software für zivile Drohnen

Die Bundeswehr setzt zunehmend auf marktverfügbare zivile Drohnen und entsprechende Trainingssoftware, um Soldatinnen und Soldaten schnell und realitätsnah auszubilden.

Mithilfe virtueller Trainingsumgebungen können Flugmanöver, Einsatzverfahren und unterschiedliche Szenarien sicher geübt werden, ohne dass ständig reale Drohnen eingesetzt werden müssen.

Dadurch werden Ausbildungskosten gesenkt, Material geschont und die Einsatzbereitschaft angesichts der wachsenden Bedeutung von Drohnen auf dem modernen Gefechtsfeld erhöht.

bundeswehr.de
u/DEU_Hornblower — 28 days ago

Ukraine: Wolodymyr Selenskyj entlässt Armeechef Oleksandr Syrskyj

Nach tagelangen Protesten ersetzt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den Armeechef Olexander Syrskyj. Neuer Oberbefehlshaber wird General Mychajlo Drapatyj.

spiegel.de
u/DEU_Hornblower — 29 days ago