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Soldat drei Tage auf Posten vergessen

Soldat drei Tage auf Posten vergessen

Quelle: military-database.de

Verzeihung, falls das hier bereits geschildert wurde.

Wie zur Hölle kann das passieren? Nicht nur, dass die Ablösung vergessen wurde, sondern auch dass das Fehlen des Soldaten nicht bemerkt wurde 😂

Edit:
Inzwischen habe ich mehr Informationen zum Fall gefunden:
„Othmar Puchta, 20 (Photo), Rekrut beim Jägerbataillon 102 in Bayreuth, bekam vor angetretener 4. Kompanie eine »förmliche Anerkennung wegen hervorragender Pflichterfüllung«. Die Tat des Soldaten: Er war bei einer Heeresübung allein an einer Brücke in Inkofen (Landkreis Freising) abgesetzt worden -- mit dem Auftrag, vorüberfahrende Panzer zu zählen, »bis Ablösung erfolgt«. Bis zum nächsten Morgen kam lediglich ein Panzer und keine Ablösung. Standhaft blieb Puchta auf Posten, von den Inkofenern mit Milch ("Im Dienst trinke ich kein Bier") und Brötchen versorgt. Als der Soldat nach zwei Tagen noch immer Wache schob, alarmierten Bauern das Bayreuther Bataillon. Dort hatte der Manöverstab, die Übung war längst beendet, Puchta schlicht vergessen. Im Bonner Verteidigungsministerium wurde die Pflichterfüllung nicht ganz so hervorragend bewertet wie von den Militärs vor Ort. Ein Sprecher konstatierte lediglich »bemerkenswerte Befehlstreue«.“

Quelle: https://www.spiegel.de/politik/othmar-puchta-a-6588f617-0002-0001-0000-000014316644

u/Top_Hamster1843 — 5 hours ago

Ich glaube ich schalte dann tatsächlich mal wieder RTL ein. Stefan Thumann (CEO von Donaustahl GmbH) im Interview am 02.09.2026 auf RTL

u/Gigaplex1 — 11 hours ago

Wenn Deutschland den 2+4 Vertrag brechen würde, würde es heute überhaupt noch wen interessieren?

Moin,

Ich hab mir heute die frage gestellt ob ein Bruch der maximalen Truppenstärke die im Zwei plus Vier vertrag festgelegt wurde überhaupt heutzutage wen wirklich interessieren würde. Immerhin sind alle teilnehmer bis auf Russland inzwischen verbündete und ich glaube die würden ein starkes Deutschland als verbündeten begrüssen und Russland ist der grund warum wir überhaupt aufrüsten weshalb ich mir gut vorstellen kann das die anderen drauf "scheissen" oder zumindest es aktiv ignorieren oder den vertrag als nichtmehr zeitgemäss abstempeln. Allerdings würd mich mal eure meinung zu dem Thema interessieren.

Ich freu mich schon auf eure antworten.

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u/Illustrious-Mall-143 — 13 hours ago

Arbeiten bei der Budneswehr

Moin zusammen,

ich bin 37, staatlich geprüfter Techniker Maschinenbau und habe mehrere Jahre Berufserfahrung im Maschinen-/Sondermaschinenbau.

Ich interessiere mich für die zivile Laufbahn bei der Bundeswehr, insbesondere für technische Stellen. Bei meiner bisherigen Suche scheitern interessante Stellen allerdings häufig am fehlenden Bachelor.

Hat jemand Ideen, welche Möglichkeiten ich mit meinem Profil bei der Bundeswehr habe? Ich bin grundsätzlich auch für eine nicht zivile Laufbahn offen.

Ein Beratungsgespräch mit der Bundeswehr habe ich in Kürze.

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u/Remote-Medium426 — 20 hours ago

Rüstungsindustrie: Warum KI für fast jede Waffe entscheidend wird

Zusammenfassung (ganzer Text im Anschluss da Bezahlschranke):

Die Bundeswehr werde nach Einschätzung des Autors ohne umfassenden Einsatz eigener Künstlicher Intelligenz künftig kaum verteidigungsfähig sein.

KI solle dabei nicht nur Aufklärung und Logistik unterstützen, sondern auch in Führung, Cyberabwehr, elektronischer Kampfführung und beim Einsatz von Waffensystemen eine entscheidende Rolle spielen. Besonders wichtig sei technologische Souveränität, damit Deutschland nicht von KI-Modellen, Chips, Rechenzentren oder Energieversorgung aus den USA oder China abhängig bleibt.

Gleichzeitig warnen Experten vor Manipulation gegnerischer und eigener KI durch Data Poisoning und andere Counter-KI-Techniken.

Die Bundeswehr stehe laut Bestandsaufnahme bei Hardware, Daten, Anwendungen und eigenen KI-Modellen noch weit am Anfang, obwohl automatisierte Systeme wegen extrem kurzer Reaktionszeiten künftig teilweise selbstständig handeln müssen.

Deshalb fordere der Autor langfristig eigene beziehungsweise europäische Sprachmodelle, resiliente und gehärtete Rechenzentren sowie eine unabhängiger abgesicherte Versorgung mit Hochleistungschips und Energie.

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Der Beitrag im Wortlaut:

Bundeswehr Warum KI für fast jede Waffe entscheidend wird

Eine wertbasierte Künstliche Intelligenz, könnte im Einsatz mitentscheiden - doch bislang ist die Bundeswehr dem Krieg der Zukunft nicht gewachsen.

Ein deutscher Kampfjet tief in feindlichem Gebiet. Die Lage ist verzwickt. Eine vorausfliegende Überwachungsdrohne hat mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) mehrere Luftabwehrstellungen des Gegners entdeckt. Schneller als jeder Mensch es könnte, errechnet eine weitere KI für den Piloten mögliche Optionen.

Um eine gute Überlebenschance zu haben, müsste der Pilot eine Stellung russischer Bauart bombardieren. Doch sie steht neben einer Schule. Kinder könnten zu Schaden kommen, der Angriff könnte gegen das Völkerrecht verstoßen. Zweite Möglichkeit: eine andere Stellung zerstören. Aber das ist riskant, weil der Sprit für den Umweg knapp ist und womöglich nicht mehr für den Rückweg reichen würde.

Unter extremem Zeitdruck spielt die KI noch mehr Varianten durch – und kommt am Ende auf eine ganz und gar nicht naheliegende Lösung. Der Jet ist mit unbemannten Begleitflugzeugen unterwegs. Die KI fordert den Piloten auf, ein solches Begleitflugzeug

auf die Luftabwehrstellung nahe der Schule zu stürzen. Sie also ohne Bomben, rein durch die Wucht des Aufpralls, auszuschalten. So wird die Schule nicht gefährdet. Und der Pilot selbst geht kein Risiko ein.

Souveränität als Überlebensfrage

„Da haben wir vielleicht gestaunt, als wir die Lösung gesehen haben“, erzählt Wolfgang Koch, Chefwissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE.

Der Vorfall klingt realistisch, ist aber nicht passiert. Er entstammt einem Szenario, das die Luftwaffe den Fraunhofer-Forschern und Airbus vorgegeben hat, um zu testen, wie gut Künstliche Intelligenz mit Dilemmata klarkommt. Denn KI soll bei der Bundeswehr künftig eine überragende Rolle einnehmen. Sie wird als Querschnittstechnologie helfen, auch entscheiden helfen – bei Aufklärung, Führung, Waffen, Logistik, Cyberabwehr, Weltraumunterstützung und autonomen Systemen.

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sprach schon im vergangenen Jahr davon, dass KI vermutlich die Kriegsführung revolutionieren werde. Eine aktuelle, mehr als 100 Seiten lange Bestandsaufnahme der Bundeswehruniversitäten München und Hamburg sowie vom Fraunhofer FKIE verdeutlicht, wie unverzichtbar Souveränität bei dieser Technologie sein wird. Vor allem, wenn Deutschland, EU und Nato potenzielle Gegner wie China und Russland abschrecken und im Ernstfall in Schach halten wollen.

In Auftrag gegeben hat das Papier das Verteidigungsministerium. Es wird immense Summen für supersichere Rechenzentren, resiliente Strom- und Chipversorgung, selbst angelernte KI-Modelle und die Datenaufbereitung aufbringen müssen.

Es ist eine gigantische Aufgabe, Deutschland bei militärischer KI so souverän auszurüsten, dass es sich nicht mehr auf die USA oder gar auf China verlassen muss. Es geht praktisch um die komplette technologische Neuaufstellung der Truppe.

„Für mich war es augenöffnend, was alles dazugehört“, sagt Forscher Koch, der auf Sensordatenund Informationsfusion spezialisiert ist. Neue Hardware, also Waffensysteme wie Panzer, Kampfjets und Schiffe, seien künftig nicht so entscheidend wie KI.

So könne auch ein eigentlich veraltetes Jagdflugzeug, ausgestattet mit modernen Sensoren und verknüpft mit einem KI-Netzwerk, zur überlegenen Waffe werden.

Experten sprechen von einer Combat Cloud, einem System, das einen gewaltigen Informationsberg zusammenführt, analysiert und daraus Handlungsanweisungen für Soldaten und Technik ableitet. Dabei sind sie sich einig: Deutschland kann sich nur verteidigen oder im Bündnisfall beistehen, wenn es KI in jedem Bereich selbst beherrscht.

 

Russland wäre ein starker Feind

Zugleich sehen Sicherheitsforscher wie Gary S. Schaal, Direktor des Hamburger German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS), große Hürden. Weil Deutschland über Jahrzehnte zu wenig in neue Kampfjets, Fregatten und Drohnen investiert habe, müsse es Investitionen nachholen. Im selben Zug Innovationssprünge beim Thema KI zu meistern,

sei da schwer. Zugleich drängt die Zeit, zumindest wenn der amtierende Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, recht behält. Er prognostiziert, Deutschland müsse sich schon 2029 gegen Russland verteidigen können.

Wladimir Putins Reich gilt als exzellent in der elektronischen Kampfführung. Überall an der Nato-Grenze lässt der Kreml Radaranlagen auf- oder ausbauen, zeigt eine Recherche der WirtschaftsWoche. Der Westen muss mitziehen. Große KI-Sprachmodelle wie ChatGPT eignen sich, um die Herausforderung zu kontern. Denn Wellen, die ein Radar aussendet, das Echo, das es empfängt, sind auch eine Art Sprache.

Moderne Radare besitzen verschiedene Modi, schauen mal extrem kurz in die eine, dann wieder schnell in eine andere Richtung. Sie verwenden verschiedene Pulse mit verschiedenen Zielen. Spricht die Bundeswehr die Radarsprache des Gegners, kann sie etwa mitlesen, ob der Feind eine Rakete steuert oder an einer bestimmten Stelle nach Zielen Ausschau hält. Ein Mensch wäre damit überfordert. Die Bundeswehr könne so dem gegnerischen Radar mithilfe von KI sogar „Fake News erzählen“, sagt Forscher Koch. Und weil Gegner wie Russland dasselbe täten, müsse sich die Bundeswehr gegen eine solche Manipulation wappnen. Counter-KI und Counter-Counter-KI nennen das Experten.

 

Die KI der anderen vergiften

Auch andere Formen der Aufklärung sind bedroht, müssen etwa vor russischer Counter-KI geschützt werden. So lassen sich bei einem Satellitenbild oder einem Foto aus dem Internet ein paar Pixel so umstellen, dass der Mensch es nicht merkt.

Das Ergebnis einer KI-Analyse ist ein komplett anderes. Data Poisoning nennen das Insider, die gegnerische KI wird vergiftet, auf falsche Fährten gelockt. Die militärische Aufklärung ist das naheliegendste Anwendungsfeld für Künstliche Intelligenz in der Truppe, weil hier extrem viele Daten produziert werden und statistische Modelle schnell überfordert sind.

Auch ist das Hintergrundwissen, das jemand braucht, um die Daten auszuwerten, zu komplex. Aber auch bei den sogenannten Wirkmitteln, also Waffen, die töten und zerstören, ist Künstliche Intelligenz künftig wohl unverzichtbar. Etwa, wenn KIgesteuerte Drohnenschwärme mit Drohnenschwärmen abgewehrt werden müssen. Die computergenerierten neuronalen Netze sind Meister der Spieltheorie. Sie können Züge des Gegners vorhersehen.

Koch vergleicht sie mit einem Jagdhund, den man einfach von der Leine lassen müsse. Die Technologie könne „Entscheidungs- und Reaktionszeiten unter hohem Zeitdruck reduzieren“, heißt es in dem Papier für das Bundesverteidigungsministerium – so wie im Szenario mit der Schule. Sie helfe, „Wirksamkeit, Nebeneffekte und potenzielle Kollateralschäden von Wirkmitteln in der Zielumgebung“ abzuschätzen. In manchen Fällen kann es sogar unethisch sein, KI nicht zu benutzen. Menschen träfen auf dem Schlachtfeld nicht immer die richtigen Entscheidungen, sagt Tristam Constant, KI-Unternehmer und früherer britischer Army-Offizier. „Sie werden müde, gestresst, emotional.“ Das beeinflusse die Fähigkeit, rational zu urteilen.

Was sich in der Theorie nach eleganten Lösungen anhört, hat in der Praxis gravierende, mitunter furchterregende Folgen. Laut Medienberichten hat Israel in Gaza KI zur  Zielerfassung genutzt, Systeme namens „Lavender“, „Where’s Daddy?“ und „The Gospel“.

„Lavender“ soll zu einem bestimmten Zeitpunkt im Gaza-Krieg 37.000 potenzielle Ziele, die in Verbindung mit der Hamas standen, markiert und zum Abschuss vorgeschlagen haben. Das automatisierte System „Where’s Daddy?“ schlägt Berichten zufolge Alarm, wenn eine Zielperson ihr Wohnhaus betritt. „Gospel“ markiere Gebäude, in denen Hamas-Kämpfer operiert haben sollen. Israels Verteidigungsarmee (IDF) streitet den Einsatz von KI ab.

 

Eigene Sprachmodelle für die Truppe 

Die Bundeswehr steht eher nicht im Verdacht, KI im Kampf eingesetzt zu haben. Denn bei Hardware und Hochleistungschips, bei Daten, Anwendungen und KI-Modellen stehen die deutschen Truppen noch ganz am Anfang. „Toll ist die Situation nicht“, sagt Forscher Koch. Aber das von ihm mitverfasste Papier sei eine ehrliche Bestandsaufnahme. Wer Schwachstellen kenne, könne sie stopfen.

Bei großen Sprachmodellen (LLM) etwa lautet die kurzfristige Empfehlung: europäische LLMs fördern. Langfristig soll die Bundeswehr von Grund auf eigene LLMs selbst trainieren. „Ausländische Modelle haben aufgrund der Trainingsdaten imprägnierte Werte“, erklärt Niklas Masuhr, der an der Bundeswehruniversität Hamburg lehrt und am Defense AI Observatory (DAIO) forscht. Die europäische Datenschutzgrundverordnung etwa sorge dafür, dass nur sehr wenig dessen, was für Europa politisch und strategisch relevant sei, in US-KI-Modelle dringe. Hinter ihnen steckten Wertvorstellungen, die sich von jenen in Deutschland unterscheiden.

Doch eigene Modelle zu schaffen, ist kompliziert. So hatte die Bundeswehr dem Vernehmen nach vor, KI-Start-ups zu kaufen, deren Know-how in die Truppe zu überführen und weiterzuentwickeln. Das Ziel: verhindern, dass jenes Know-how auf den zivilen Markt kommt und der Gegner Gelegenheit zur Analyse erhält. Das Problem: Keines der wenigen deutschen KI-Unternehmen will verkaufen – alle ziehen internationales Wachstum vor, hoffen auf großes Geld.

 

Top Gun ist Geschichte

Europäische Werte sind dennoch unverzichtbar. Das zeigt sich auch im anfangs beschriebenen Luftwaffenszenario für Fraunhofer und Airbus. Denn die Zeiten, in denen der Mensch immer die letzte Entscheidung trifft, den Abzug zieht, sind schon jetzt vorbei. Die Maschine entscheidet und feuert, weil Reaktionszeiten im Fall von Hyperschallraketen und Minidrohnen zu kurz sind. „Tom Cruise und Top Gun sind Geschichte“, sagt Fraunhofer-Mann Koch. 

Doch Hochautomation bedeute nicht Verantwortungslosigkeit, so Koch. Fliege eine Anti-Schiffsrakete über der Wasseroberfläche auf eine Fregatte zu, könne nicht erst der Ausguck den Kapitän wecken. Da werde sich automatisch gewehrt. Dennoch bleibe der Kapitän verantwortlich. Er dürfe das System nur auf hoher See aktivieren, nicht etwa bei der Kieler Woche. Auch Ingenieure, die es entwickeln und parametrisieren, bleiben verantwortlich.

Künftig gebe es deshalb bei KI eine Kaskade der Verantwortlichkeit. Eigene KI-Modelle aber nützen wenig, wenn die Bundeswehr keine resilienten KI-Rechenzentren samt resilenter

Energieversorgung besitzt. Bei osteuropäischen Nato-Partnern wie Polen sei das Bewusstsein inzwischen vorhanden, erzählt der Hamburger Politikforscher Schaal. Dort sei eine große Initiative in Arbeit, entlang der Ostsee solche Rechenzentren zu bauen.

Denkbar für Deutschland ist, dass die Deutsche Telekom den Aufbau der Infrastruktur übernimmt. Zumindest sieht der Ex-Staatskonzern Wachstumspotenzial, etwa bei „technologischen Unterstützungsleistungen wie Hosting sicherheitskritischer Daten in souveränen Cloud-Umgebungen“. Doch hat die Telekom bisher keinen eigenen Defence-Bereich, wickelt Rüstungsaufträge immer noch projektabhängig ab. 

Hier braucht es neue Konzepte. Laut dem Papier für das Verteidigungsministerium soll die Bundeswehr „gehärtete Mikrorechenzentren“ nutzen, die einspringen, wenn der Kontakt zu Großrechenzentren unterbrochen ist. Das soll etwa gewährleisten, dass Sensordaten weiterverarbeitet werden. Zugleich sollen mehrheitlich zivile Rechenzentren so ausgebaut werden, dass sie auch geheime und geheimdienstliche Daten verarbeiten können.

Sicherheit ist das A und O. Es wäre eine mittlere Katastrophe, wenn sogenannte Chronicles hochrangiger Offiziere in die Hände des Gegners gerieten. Das sind Personenprofile, die auf Basis etwa des E-Mail-Kontos, von Briefen und Videos von einer Person erstellt werden, um Interaktion mit KI zu erleichtern und zu personalisieren. Damit kann man ein LLM trainieren. Käme der russische Geheimdienst an solche Chronicles von Nato-Generälen, könnte Moskau Kriegsspiele mit den digitalen Zwillingen der westlichen Entscheidungsträger veranstalten und seine eigenen Modelle darauf trainieren.

 

Chips und Energieversorgung werden zur Sicherheitsfrage 

Doch die beste Hochsicherheitsrechenzentrumsstrategie nutzt wenig, wenn im Konfliktfall der Zugang zu Chips abgeschnitten ist. „Das ist zwar von einigen erkannt, es ist aber noch nicht allen klar und definitiv auch noch nicht allen relevanten Personen“, sagt Frank Bösenberg, Chef von Silicon Saxony und Silicon Europe, die die Interessen der Halbleiterbranche vertreten. So behandelt der Nationale Sicherheitsrat Chips in einem Papier vom Mai immer noch als Konsumentenartikel, die Deutschland einkaufen kann. „Das verkennt in meinen Augen komplett die geopolitische Realität“, sagt Bösenberg – und spielt darauf an, dass heute praktisch 100 Prozent der besten KI-Halbleiter in Taiwan hergestellt werden, das von China bedroht wird. Und die zweitjüngste Generation künftig nur noch in den USA, die zuletzt Europa den Zugang zu den allerneuesten KI-Modellen versagten. In Ermangelung einer entsprechenden Chipindustrie sei man vom einen auf den anderen Tag erpressbar.

 Bis 2029 ist die Ansiedelung einer Spitzenchipfertigung praktisch nicht realisierbar. Aber über einen Zeitraum von zehn Jahren hält Bösenberg das für möglich, etwa durch eine ähnliche Regelung, wie sie in China gilt: Heimische Rechenzentren könnten durch Abgabenerleichterungen ermuntert werden, in der Heimat hergestellte Chips zu verbauen.

 Politikwissenschaftler Masuhr sieht noch einen anderen Pfad, den Deutschland und Europa von China abkupfern könnten: Stärker in Grundlagenforschung bei KI-Anwendungen investieren, in effizientere Algorithmen etwa. Ähnliches gilt am Ende auch für Halbleiter, neuartige Technologien wie photonische und neuromorphe Chips. Weil die effizienter arbeiten, bräuchte man letztendlich auch weniger Rechenzentren

wiwo.de
u/DEU_Hornblower — 16 hours ago

Verpflichtungsprämien

Guten morgen
Habe gelesen das es 5.413,98 € pro Verpflichtungsjahr bei bestimmten, besonders priorisierten Verwendungen gibt. Werde mich bald als manschaftler verpflichten für 23 Monate saz kurz und gegebenenfalls danach verlängern und soweit ich weiß gehört meine eingeplante Verwendung nicht zu denn „besonders priorisierten Verwendungen“. Mache es nicht des Geldes wegen aber würde mich mal interessieren.
Vielen dank

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u/Historical_Income144 — 20 hours ago
▲ 109 r/bundeswehr+1 crossposts

US ARMY BATTALION OFFERS SOLDIERS 4 DAYS OFF TO PLAY GTA.

A viral memo circulating online indicates that the U.S. Army's 9th Engineer Battalion at Fort Stewart, Georgia, is offering soldiers a four-day pass (November 20–23) to play Grand Theft Auto 6 upon its November 19 launch as a re-enlistment incentive.

u/JujuGER — 1 day ago

Insolvenz und Berufssoldat werden

Hey

Freund von mir ist Soldat auf Zeit und will Berufssoldat werden. Aktuell bzw seit Anfang diesen Jahres befindet er sich in der Privatinsolvenz. Macht die Bundeswehr einen zum Berufssoldat wenn man insolvent ist?

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u/Impressive-Bar-9527 — 1 day ago

SAZ2 GebJg oder FschJg

Anfang 20, Ziel KSK-PFV (oder auch nicht: Erst will ich die BW ehrlich kennenlernen und mich dabei physisch/mental maximal fordern lassen, bevor ich mich bewusst entscheide und meine Fähigkeiten kenne).

Bin Ausdauerläufer, aber habe quasi keine Bergerfahrung (einmal Ski gefahren). Als SAZ2 darf man ja höchstwahrscheinlich nicht springen, daher meine Frage eher zum Alltagsbetrieb:

GebJg: viele Höhenmeter, lange Distanzen, viel Gepäck. Wie sieht der reguläre Dienst- und Ausbildungsalltag diesbezüglich wirklich aus?

FschJg: wie ist der Betrieb und die Ausbildung ohne Sprungdienst strukturiert und wie fordernd ist das?

Wo bleibt nach Dienst realistisch mehr Zeit/Energie für eigenes Training?

Erfahrungen aus erster Hand sind sehr willkommen.

PS: Aktuell ist mein klarer Plan SAZ2, danach entweder KSK-PFV oder Austritt. EGB/Dienstzeitverlängerung sind für mich aktuell keine Option, auch wenn sich das später theoretisch nochmal ändern könnte.

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Berufsoldaten die Kündigen

Wie sieht es bei euch in der Einheit aus - in meinem persönlichen Umkreis, mich selbst mit inbegriffen, gibt es immer mehr Unteroffiziere mit Portepee die es zum BS geschafft haben oder es schon jahrelang sind und trotzdem einen Antrag aus Entlassung gestellt haben bzw. stellen wollen.
Ist das nur meine Wahrnehmung oder nehmt ihr das auch wahr?
Falls ja - aus welchem Gründen bzw. Welche Vermutung habt ihr dahinter?

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u/Optimal_Winter_7054 — 2 days ago

Seid ihr zufrieden mit dem Zustand der Bundeswehr?

Momentan geht eine Welle von beschwerden global rum das es ja oft so schlechte Verhältnisse gibt beim Militär.

Darf ich mal ganz ehrlich sein?

Als jemand, der vor 20 Jahren gedient hat, kann ich sagen, dass das Leben im Dorf eigentlich wirklich gut war – vor allem dank der heutigen Technik.

Man muss sich mal vor Augen führen, wie die Soldaten vor 50, 100 oder 150 Jahren leben mussten.

Natürlich gibt es auch heute noch Kriege, aber damals war der Alltag viel beschwerlicher. Es gab nicht einmal Supermärkte, in denen man einfach einkaufen gehen konnte – man musste sich immer überlegen, wie man an Rationen oder andere Vorräte kam.

Oft war Plündern der einzige Weg.

Die Menschen konnten sich nicht regelmäßig waschen … Sie hatten keine anständigen Betten … keine Toiletten.

Auch die Freizeitmöglichkeiten waren sehr begrenzt.

Wenn man an das Mittelalter zurückdenkt, war es ganz normal, dass Menschen ausgebildet und in den Kampf geschickt wurden.

Ich kann also durchaus verstehen, warum die Leute es leid sind, dass sich ständig alle beschweren, obwohl wir mehr als verwöhnt sind.

Das ist wahrscheinlich nur ein Social-Media-Phänomen – selbst Soldaten sehen, dass es irgendwo auf der Welt bessere Bedingungen gibt, und dann wollen sie auch das, was andere haben.

Es spielt keine Rolle, dass dies oft unrealistisch ist oder gar nicht der Realität entspricht.

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u/Forward-Position798 — 1 day ago

Hosengröße

Moin,

ich wollte mir eine Hose kaufen und hatte dann in meinen alten Unterlagen von der BW nach meiner alten Größe gesucht. Sollte noch passen ist nicht zu lange her die Dienstzeit. Jetzt finde ich in meinen Unterlagen aber nur folgende Größen (siehe Bild). Kann mir einer Helfen welche Größe das bei den Bundeswehr Größen ist?

Die Größe aus dem Dokument aus der Einkleidung ist als 7075-808 betitelt.

Schon mal Danke im Voraus

u/Away-Gift5543 — 1 day ago