Wie ist der Alltag in der Steuerkanzlei (im Vegleich zum Anwalt)? Hilfe bei Studienentscheidung
Hallo,
ich (w28) plane zur Zeit nach meiner Rechtsanwaltsfachangestellten-Ausbildung und nunmehr 3 Jahren Berufserfahrung zu studieren. Die Entscheidung steht zwischen Jura (habe Abi) und Wirtschaftsrecht.
Wenn ich Wirtschaftsrecht studieren würde, würde ich mich frühzeitig auf den Bereich Steuern/Steuerberatung festlegen wollen und mir auch einen Minijob dort suchen. Ein bisschen Angst habe ich aber schon, dass ich merke, dass mir das doch nichts taugt und ich merke, dass ich besser Jura studiert hätte (mit mehr alternativen Berufswegen, die ich mir vorstellen kann wie zB Anwältin).
Den Kanzlei-Betrieb beim Anwalt kenne ich, wie unterscheidet sich der vom von der Steuerkanzlei/Steuerberater?
Kurz zu mir: Ich mache neben den typischen ReFa-Aufgaben auch jetzt schon viel Buchhaltung (neben meiner Hauptanstellung in der Kanzlei auch selbstständig für 3 Einzelanwälte inklusive Vorbereitung von Umsatzsteuervoranmeldungen und Einkommenssteuererklärungen ...) und habe immer wieder mit UStG in der Rechnungslegung zutun (internationale Mandantschaft). Das ersetzt natürlich keine Berufserfahrung in der Steuerkanzlei, aber bisher renne ich jedenfalls nicht schreiend weg. Ich kann mich also ganz gut in eher trockene Themen reinfuchsen (auch der ReFa-Kram ist ja nichts für jeden, macht mir aber meistens Spaß).
Freue mich sehr über Berichte und Ratschläge, auch gerne von Leuten, die den Berufsalltag von beidem kennen!
Viele Grüße