r/Steuerberater

Big 4 Einstiegsgehalt: Diplom Finanzwirt

Hallo allerseits,

ich habe am Dienstag ein Bewerbungsgespräch bei einer Big 4 als Consultant im Bereich Tax Due Dilligence.

Meine Frage an euch ist was als Einstiegsgehalt realistisch ist, worauf ich beim Bewerbungsgespräch achten soll und ob es irgendwelche Sachen gibt die ich definitiv ansprechen soll, da ich in meinem Leben bisher nur ein Bewerbungsgespräch hatte und das bei der Finanzverwaltung.

Ich habe etwas recherchiert, mit Freunden geredet die bereits gewechselt sind und auch mal ChatGPT gefragt. Folgendes ist dabei rausgekommen:

Ein Freund im Bereich Corporate Tax hat mit einem sehr gut in der Laufbahnprüfung im Jahr 2024 55k bekommen

ChatGPT sagt dass ich mich unter 62k nicht abspeisen lassen soll, da TDD anspruchsvoller sei.

Ich habe auch Angebote von mittelständischen Kanzleien, welche 54k bieten und dabei deutlich angenehmere Rahmenbedingungen haben, aber dort wäre ich eben nicht im Tätigkeitsfeld in dem ich sein möchte.

Im Rahmen einer Infoveranstaltung habe ich den Manger bei dem ich auch im Team wäre kennengelernt und er meinte in die Runde bei uns dass 55k bei der Big4 Gesellschaft bei welcher ich auch das Gespräch zahlt.
Jetzt weiß ich nicht ob das einfach nur gesagt wurde damit wir den Ball flach halten oder es wirklich der Wahrheit entspricht, da das dann gegen das Leistungsprinzip mit dem geworben wird sprich wenn man überdurchschnittlich das Studium abgeschlossen hat.

Ich weiß natürlich, dass es um die Lernkurve geht und das Gehalt sowieso relativ schnell steigen wird aber als Anhaltspunkt würde ich schon gerne eure Einschätzungen hören wollen.

Kurz zu mir
Anschluss im September
Noten bei ca. 10/11 Punkten

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u/throwaway012345658 — 19 hours ago

Mündliche Prüfung

Stichwort Nervosität und Lampenfieber gepaart mit Prüfungsangst- wie konntet ihr das überwinden, wie kamt ihr klar damit in der mündlichen?

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u/fabregas8 — 1 day ago
▲ 8 r/Steuerberater+2 crossposts

StB werden mit Master - Wo/wie

Hallo zusammen,

ich habe bereits vor geraumer Zeit einen Beitrag bzgl. des Taxmasters von Endriss gepostet (siehe oben). Leider waren die Kommentare nicht gerade von hoher Anzahl & in der Zwischenzeit bin ich auf weitere Anbieter gestoßen und hoffe auf weitere Kommentare.

Zu meinem Background siehe vorigen Beitrag.

Hauptziel: Verkürzung der Praxiszeit auf 2 Jahre, daher duales Studium (Master + Vorbereitung StB) vor Augen.

Finanziell bin ich gut aufgestellt, sodass ich meine praktische Tätigkeit während des Studiums (zwecks Paragraph 36 Abs. 3 StBerG: mind 16h/Woche) auf ca. 20/25h einplanen möchte, um mehr Zeit für den Studiumsteil bzw. die anschließende StB Vorbereitung zu haben.

Bisher ist der Taxmaster von Endriss mein Favorit.

Die FOM fällt generell aufgrund der Studiumsgestaltung weg (5 Semester) & ein StB nach zwei Jahren somit nicht möglich ist (Zulassungsvoraussetzungen werden im Mai/Juni des Jahres geprüft, d.h. Master muss bis dort abgeschlossen sein, was bei FOM nicht möglich ist)

TH Köln in Kombination mit Bannas ebenfalls interessant, insbesondere die angepriesene 90% Bestehensquote.

Rheinische FH = nur Master, also StB Lehrgang separat nötig.

Hoffe auf zahlreiche Kommentare :)

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u/CertifiedTaxLeclerc — 3 days ago

Weg zum Stb

Hey Leute,

TL;DR: Ich überlege langfristig Richtung Steuerberaterexamen zu gehen und frage mich, ob ein kompletter Neustart über das duale Studium beim Finanzamt sinnvoller wäre oder ob ein Fernstudium neben dem Beruf ein realistischer Weg sein kann.

Ich interessiere mich aktuell zunehmend für den Weg Richtung Steuerberaterexamen. Hintergrund ist ehrlich gesagt, dass ich ein paar Leute kenne bzw. kannte, die in dem Beruf extrem zufrieden und irgendwie „angekommen“ wirken. Aus verschiedenen Gründen kann ich die aber leider nicht einfach direkt dazu ausfragen.

Was mich gerade etwas beschäftigt: Je mehr man sich mit dem Thema auseinandersetzt, desto stärker entsteht der Eindruck, dass der „goldene Weg“ eigentlich nur das duale Studium beim Finanzamt ist. Also Praxis, Theorie, Beamtenstatus, direkte Steuerrechtsbasis usw.

Gleichzeitig habe ich aber aktuell einen Beruf, der mir theoretisch erlauben würde, während der Arbeitszeit relativ intensiv zu lernen. Deshalb frage ich mich gerade, ob ein kompletter Neustart überhaupt sinnvoll wäre.

Was würdet ihr an meiner Stelle realistischerweise machen? Wirklich nochmal beruflich neu anfangen und versuchen ins duale Studium beim Finanzamt zu kommen? Oder den aktuellen okay bezahlten Job behalten und nebenbei per Fernstudium in die Materie einsteigen? Falls Fernstudium: Was wäre dafür überhaupt ein sinnvoller Studiengang für einen guten Einstieg? Klassisch Steuerrecht, BWL oder Wirtschaftsrecht? Und wie könnte danach ein realistischer Weg Richtung Steuerberaterexamen aussehen?

Mich würden vor allem ehrliche Erfahrungswerte interessieren, gerade auch von Leuten, die NICHT den klassischen Weg gegangen sind.

Vielen Dank fürs Lesen

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u/xel4_59 — 2 days ago
▲ 9 r/Steuerberater+1 crossposts

Wie ist der Alltag in der Steuerkanzlei (im Vegleich zum Anwalt)? Hilfe bei Studienentscheidung

Hallo,

ich (w28) plane zur Zeit nach meiner Rechtsanwaltsfachangestellten-Ausbildung und nunmehr 3 Jahren Berufserfahrung zu studieren. Die Entscheidung steht zwischen Jura (habe Abi) und Wirtschaftsrecht.

Wenn ich Wirtschaftsrecht studieren würde, würde ich mich frühzeitig auf den Bereich Steuern/Steuerberatung festlegen wollen und mir auch einen Minijob dort suchen. Ein bisschen Angst habe ich aber schon, dass ich merke, dass mir das doch nichts taugt und ich merke, dass ich besser Jura studiert hätte (mit mehr alternativen Berufswegen, die ich mir vorstellen kann wie zB Anwältin).
Den Kanzlei-Betrieb beim Anwalt kenne ich, wie unterscheidet sich der vom von der Steuerkanzlei/Steuerberater?

Kurz zu mir: Ich mache neben den typischen ReFa-Aufgaben auch jetzt schon viel Buchhaltung (neben meiner Hauptanstellung in der Kanzlei auch selbstständig für 3 Einzelanwälte inklusive Vorbereitung von Umsatzsteuervoranmeldungen und Einkommenssteuererklärungen ...) und habe immer wieder mit UStG in der Rechnungslegung zutun (internationale Mandantschaft). Das ersetzt natürlich keine Berufserfahrung in der Steuerkanzlei, aber bisher renne ich jedenfalls nicht schreiend weg. Ich kann mich also ganz gut in eher trockene Themen reinfuchsen (auch der ReFa-Kram ist ja nichts für jeden, macht mir aber meistens Spaß).

Freue mich sehr über Berichte und Ratschläge, auch gerne von Leuten, die den Berufsalltag von beidem kennen!

Viele Grüße

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u/Delicious-Lie-1234 — 3 days ago

Gesetze für den Endriss StB Lehrgang

Hallo zusammen,

demnächst startet mein Vorbereitungskurs bei Endriss und ich werde 2027 das Examen schreiben. Lohnt es sich, bereits dieses Jahr mit den losen Blattsammlungen und Ergänzungslieferungen anzufangen, oder reicht es aus, damit erst im Prüfungsjahr zu beginnen und vorerst die wichtigen Steuergesetze für dieses Jahr zu verwenden?

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u/niklberightback — 3 days ago

Ist ein Master in Steuerrecht sinnvoll?

Hallo liebe Community,

wie bereits in der Überschrift angedeutet, frage ich mich ob es Sinn macht zwischen meinem BWL-Bachelor und der Steuerberaterprüfung einen Master in Steuerrecht einzulegen. Ich habe mittlerweile ein Jahr Erfahrung in einer Corporate Tax Abteilung einer Next10 sammeln können und habe starkes Interesse an der Marterie. Nun wurde mir ein Platz im dualen Masterprogramm angeboten. Mein Chef meinte aber schon, es läge bei mir, ob ich das überhaupt wolle. Damit einher gehen wohl 3 Jahre Bindung ans Unternehmen und ein 2,5 jähriges Studium.

Daher noch einmal meine Frage. Was sagt ihr? Braucht man einen Master wenn man sonst nur Arbeitserfahrung nach dem generalistischen BWL-Bachelor hat oder ist das mit viel Motivation und Zeitaufwand auch so stemmbar?

Danke im Voraus

LG

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u/12345Bla123 — 6 days ago

Ist GetMyInvoices wirklich ein schlechter Vorschlag?

Ich bin Steuerfachangestellte und arbeite seit Kurzem in einer neuen Kanzlei. Mein Chef ist extrem paranoid was Datenschutz angeht und lehnt vor allem US-Firmen ab. Deshalb nutzen wir lokal Linux statt Windows, obwohl das ständig technische Probleme verursacht. Ironischerweise wurde bei ihm selbst lokal wieder auf Windows umgestellt, während wir weiter mit den Problemen arbeiten müssen. Gleichzeitig nutzen wir aber trotzdem noch Programme wie Excel, obwohl er die Umstellung von Outlook auf Thunderbird mit einem Weggang von Microsoft begründet hat. Auch hier synchronisiert Datev unsere Mails trotzdem ironischerweise auch nach wie vor mit Outlook.

Ich hatte einem Kollegen für einen unzuverlässigen Mandanten GetMyInvoices vorgeschlagen, weil das die Belegbeschaffung erleichtert hätte. Der Mandant war einverstanden. Als mein Kollege dafür beim Chef die Freigabe holen wollte und erwähnte, dass die Idee von mir kam, wurde mein Chef richtig wütend. Er meinte, ich könne doch keine Software empfehlen, ohne 100% sicher zu wissen, wo die Server stehen und wo die Daten landen. Dass laut Homepage die Server in Deutschland stehen, wollte er nicht gelten lassen, weil man das ja nicht selbst überprüfen könne. Das macht aber seine eigene Argumentation total hinfällig, das er Datev vertraut, weil die Server in Nürnberg stehen. Als ob er da persönlich überprüft hätte. Zumal Mandanten selber nach wie vor amerikanische/ausländische Firmen nutzen wie Amazon oder Adobe.

Danach meinte er sogar, wir seien kurz davor, dass „Terminator Realität wird“. Dabei hieß es vorher immer ausdrücklich, ich solle gerne Ideen und Verbesserungsvorschläge aus früheren Kanzleien einbringen.

War mein Vorschlag wirklich unangebracht oder denke ich zurecht, dass die Reaktion des Chefs total überzogen war?

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u/Deep-Ad-2261 — 6 days ago

Endriss + Nöthen Schröders

Moin zusammen, ich mache die Vorbereitung bei Endriss (Mo/Mi abends). Lohnt sich zusätzlich der Arbeitskreis von Nöthen & Schröders?
Ein paar Klausuren überschneiden sich zwar, aber der Arbeitskreis wird aufgezeichnet. Hat vielleicht jemand Erfahrungen damit?

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u/Suitable_Advisor_994 — 6 days ago

Thema für kleine Hausarbeit

Hallo zusammen,

im Rahmen meines Studiums muss ich eine kleine Hausarbeit verfassen. Ich bin zurzeit im sechsten Semester und habe im Frühjahr die Ausbildung zum StFA abgeschlossen. Thematisch schweben mir initiativ bspw. die Betriebsaufspaltung hinsichtlich verschiedener Tatbestandsmerkmale oder Erscheinungsformen sowie die Option zur KSt iSd. § 1a KStG vor, im Grunde genommen finde ich ganz besonders ertrag- bzw. unternehmensteuerrechtliche Fragestellungen und (für mich greifbare) Gestaltungsüberlegungen interessant.

Allerdings soll der Umfang ziemlich genau zehn Seiten betragen, was mir die Suche nach einem passenden Thema bisher deutlich erschwert hat. Auch wenn ich insbesondere die o.g. Themengebiete als ausgesprochen spannend empfinde, fällt mir eine angemessene Eingrenzung nicht gerade leicht. In meiner bisher einzigen Hausarbeit habe ich, gemeinsam mit einem Kommilitonen, im Wesentlichen über den Vergleich zwischen der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften innerhalb einer Holdingstruktur und aus dem Privatvermögen in einer ähnlichen Größenordnung geschrieben. Der Vergleich als grundlegende Struktur der Hausarbeit hat mir recht gut gefallen, folglich würde ich diesen roten Faden gerne erneut nutzen, zumal das Aufwiegen der Vor- und Nachteile zweier Besteuerungssachverhalte mit anschließender kritischer Würdigung dem wissenschaftlichen Anspruch des momentanen Studienfortschritts erfahrungsgemäß genügt. Ich habe nur die Befürchtung, elementare Entscheidungsfaktoren durch eine zu stark eingrenzende Forschungsfrage außer Acht zu lassen, wie im Beispiel der KSt-Option lediglich die Ertragsteuerbelastung z.B. zwischen steuerlich transparenter oHG und optierender oHG und deren Gesellschaftern/ Mitunternehmern zu beleuchten, ohne analog auf den § 34a EStG einzugehen oder einen echten Formwechsel einzubeziehen.

Wie ihr merken dürftet, bin ich noch recht grün hinter den Ohren was das wissenschaftliche Schreiben anbelangt. Daher meine Fragen: Habt ihr ähnliche Hausarbeiten geschrieben bzw. wie seid ihr an die Themenfindung herangetreten? Gibt es eurerseits ggf. sogar Empfehlungen für Themen(-gebiete) unter Beachtung meiner fachlichen Unreife? Oder sitze ich auf dem völlig falschen Dampfer und sollte meine Herangehensweise im Hinblick auf die Themenfindung überdenken?

Besten Dank schon mal im Voraus und einen angenehmen Samstagabend!

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u/SignificantSlice1037 — 6 days ago