Weg zum Stb
Hey Leute,
TL;DR: Ich überlege langfristig Richtung Steuerberaterexamen zu gehen und frage mich, ob ein kompletter Neustart über das duale Studium beim Finanzamt sinnvoller wäre oder ob ein Fernstudium neben dem Beruf ein realistischer Weg sein kann.
Ich interessiere mich aktuell zunehmend für den Weg Richtung Steuerberaterexamen. Hintergrund ist ehrlich gesagt, dass ich ein paar Leute kenne bzw. kannte, die in dem Beruf extrem zufrieden und irgendwie „angekommen“ wirken. Aus verschiedenen Gründen kann ich die aber leider nicht einfach direkt dazu ausfragen.
Was mich gerade etwas beschäftigt: Je mehr man sich mit dem Thema auseinandersetzt, desto stärker entsteht der Eindruck, dass der „goldene Weg“ eigentlich nur das duale Studium beim Finanzamt ist. Also Praxis, Theorie, Beamtenstatus, direkte Steuerrechtsbasis usw.
Gleichzeitig habe ich aber aktuell einen Beruf, der mir theoretisch erlauben würde, während der Arbeitszeit relativ intensiv zu lernen. Deshalb frage ich mich gerade, ob ein kompletter Neustart überhaupt sinnvoll wäre.
Was würdet ihr an meiner Stelle realistischerweise machen? Wirklich nochmal beruflich neu anfangen und versuchen ins duale Studium beim Finanzamt zu kommen? Oder den aktuellen okay bezahlten Job behalten und nebenbei per Fernstudium in die Materie einsteigen? Falls Fernstudium: Was wäre dafür überhaupt ein sinnvoller Studiengang für einen guten Einstieg? Klassisch Steuerrecht, BWL oder Wirtschaftsrecht? Und wie könnte danach ein realistischer Weg Richtung Steuerberaterexamen aussehen?
Mich würden vor allem ehrliche Erfahrungswerte interessieren, gerade auch von Leuten, die NICHT den klassischen Weg gegangen sind.
Vielen Dank fürs Lesen