Wechsel in die Automatisierung oder Embedded Systeme, als Mechatroniker
Hallo zusammen,
ich stehe gerade an einem Punkt, an dem ich beruflich gerne die Weichen neu stellen möchte, und brauche mal euren Rat dazu.
Über mich:
Ich bin gelernter Mechatroniker (bringe also das Verständnis für Hardware, Schaltpläne, Sensorik und die Praxis mit), habe erste Erfahrungen mit SPS und studiere aktuell im zweiten Semester Elektrotechnik.
Mein Ziel:
Durch die Ausbildung und das Studium habe ich eine riesige Leidenschaft für die Automatisierungstechnik und vor allem für die hardwarenahe Programmierung (Embedded Systems) entdeckt. Ich lerne aktuell fleißig C (Pointer, Speicherverwaltung etc.) und finde das Thema einfach mega.
Mein Problem:
Ich würde super gerne jetzt schon parallel zum Studium in diesen Bereich wechseln, weiß aber absolut nicht, wie ich den Fuß in die Tür bekommen soll.
Ich stecke da in einer Zwickmühle:
1 Kein Experte :
In der Softwareentwicklung bin ich logischerweise noch kein Profi, sondern ziehe mir das gerade erst parallel drauf.
2 Auf normales Gehalt angewiesen :
Gleichzeitig bin ich aber zwingend auf ein normales, vernünftiges Gehalt angewiesen (Miete, Lebenshaltungskosten etc.). Klassische Werkstudentenstellen fallen finanziell meistens raus. Ich bin ja kein Erstsemester ohne Arbeitserfahrung, sondern eine ausgebildete Fachkraft und kann in der Werkstatt, am Prüfstand oder bei der Hardware ab Tag 1 produktiv mitanpacken.
Wie schafft man diesen Spagat? Wie verkauft man sich so, dass eine Firma bereit ist, ein faires Gehalt (auf Mechatroniker-Basis) zu zahlen, obwohl man im Software-Bereich eigentlich noch angelernt werden muss?
Meine Frage an euch:
Gibt es hier Leute, die einen ähnlichen Weg gegangen sind? Wie habt ihr den Einstieg geschafft, ohne direkt als absoluter Programmier-Experte zu starten, aber ohne finanziell komplett abzustürzen?