r/Karriereratschlag

Sinkendes Schiff verlassen?

Hallo ihr Lieben, mich würde mal interessieren, was ihr in meiner Situation machen würdet.

Ich bin seit 5 Jahren bei meinem aktuellen Arbeitgeber und extrem zufrieden. Mit Abstand die beste Stelle, die ich bisher hatte: Kollegen top, Chef top, Themen top. Eigentlich hab ich null Bock zu wechseln.

Das Problem: Der Firma geht es gerade wirtschaftlich unfassbar schlecht. Fast die Hälfte der Belegschaft soll gegangen werden. Mein Bereich ist aktuell nicht betroffen, weil wir im Vergleich noch ganz gut dastehen. Meine Abteilung entwickelt Software, wir sind aber nicht das eigentliche Kerngeschäft.

Dazu kommt, dass die Firma aus dem aktuellen Tarifvertrag aussteigt. In nächster Zeit ändert sich wohl einiges und keiner weiß so richtig, was das für bestehende Verträge bedeutet.

Für unseren Bereich gibts außerdem quasi eine Deadline bis August 2027. Bis dahin muss ein neues Produkt stehen und eine echte Perspektive haben, sonst siehts vermutlich auch für uns schlecht aus.

Ich selbst hab dafür einiges an Verantwortung bekommen. Wenn das Ding klappt, wäre das natürlich eine riesige Chance für mich. Wenn es scheitert, bin ich im spätestens nächsten August meinen Job los. Vielleicht zieht die GF aber auch vorher schon die Reißleine..

Meine aktuelle Strategie wäre, erstmal bleiben.
Wenn ich merke, dass es technisch schon nichts wird, schnellstmöglich abhauen. Das Problem ist nur, selbst wenn wir technisch liefern, heißt das ja noch lange nicht, dass der Markt das Produkt annimmt. Und wenn man das merkt, könnte es schon ziemlich spät sein.

Was mich zusätzlich nervös macht: Ich hab mit zwei Kollegen gesprochen, die beide noch wichtigere Rollen haben als ich und beide führen schon Gespräche mit anderen Unternehmen.
Ich hänge also zwischen „Warum eine Stelle verlassen, die ich eigentlich liebe?“ und „Nicht dass ich am Ende der letzte Idiot bin, der noch auf dem sinkenden Schiff sitzt.“
Was würdet ihr machen? Einige Beiträge hier und sonst im Netz machen den Eindruck, dass der Arbeitsmarkt in der IT aktuell auch nicht gerade das gelbe vom Ei ist und die Jobsuche entsprechend dauern kann.

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u/Electronic_Cod_9193 — 15 hours ago
▲ 4 r/Karriereratschlag+1 crossposts

Personalvermittlung oder normal bewerben?

Hallo,

Habt ihr Erfahrungen mit personalvermittlungen sind die gut/schlecht? Könnt ihr ein paar empfehlen?

Ich kündige zum Oktober (noch keine neue Stelle weil ich heute erst angefangen habe zu suchen) (lange Story war mir unsicher zu kündigen im enddefekt ist es besser weil ich mit nem Master in nem Ausbildungsberuf sitze (mit wurde viel versprochen nach 2 Jahren hat nichts getan -> man lernt aus Fehlern alles schriftlich festzuhalten)

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u/Acceptable_Past_2360 — 14 hours ago

BWL abgeschlossen, aber sozialer Bereich reizt mich – welche beruflichen Möglichkeiten gibt es?

Hallo zusammen,

ich würde gerne eure Schwarmintelligenz nutzen, um neue Perspektiven zu bekommen und mich ein bisschen inspirieren zu lassen.

Ich bin 25 und beende im Oktober mein duales BWL-Studium. Mein Ausbildungsbetrieb hätte grundsätzlich Interesse an einer Übernahme, kann mich aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage und fehlender Budgets aber nicht übernehmen.

Vor dem BWL-Studium habe ich bereits drei Semester Sonderpädagogik auf Lehramt studiert, das Studium damals allerdings aus persönlichen Gründen abgebrochen. Dazwischen habe ich zur Überbrückung freiwilligen Wehrdienst im Sanitätsdienst geleistet.

Das BWL-Studium hat mir zwar grundsätzlich gefallen und auch meine Noten sind gut. Letztendlich war es dennoch mehr eine Panikentscheidung, als eine überlegte Wahl. So merke ich immer stärker, dass ich mich langfristig nicht in einem klassischen BWL-Beruf sehe. Am ehesten interessiert mich noch der Personalbereich.

Mein Problem ist außerdem, dass ich während meines dualen Studiums im Unternehmen eher dort eingesetzt wurde, wo gerade Unterstützung im Tagesgeschäft benötigt wurde. Dadurch habe ich zwar viele verschiedene Dinge gesehen, aber in den vergangenen drei Jahren kein wirklich klares fachliches Profil aufgebaut.

Ich habe bereits einige Bewerbungen geschrieben, bisher jedoch nur Absagen erhalten. Ich gehe schwer davon aus, dass mein nicht ganz geradliniger Lebenslauf und das fehlende klare Profil eine Rolle spielen. Gleichzeitig merke ich aber auch, dass mir momentan selbst ein bisschen die „rote Linie“ für meinen weiteren Weg fehlt.

Eigentlich zieht es mich wieder stärker in eine soziale Richtung. Allerdings weniger in die Verwaltung einer sozialen Einrichtung, was naheliegend wäre, sondern näher an die konkrete Arbeit mit Menschen. Besonders spannend finde ich die Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen sowie allgemein den Bereich rund um Werkstätten für Menschen mit Behinderung oder ähnliche Einrichtungen und Angebote.

Ein anderer Bereich, den ich interessant finde, wäre beispielsweise die Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit.

Da der Arbeitsmarkt aktuell nicht gerade einfach ist, versuche ich meinen Blick bewusst etwas zu öffnen. Mein Wunsch wäre eigentlich, mit 25 jetzt richtig ins Berufsleben einzusteigen. Gleichzeitig wäre aber auch ein berufsbegleitendes Studium, eine Ausbildung oder sogar noch einmal ein komplett neues Studium für mich denkbar. Ich möchte momentan keine Option vorschnell ausschließen.

Deshalb meine Fragen an euch:

Hat jemand einen ähnlichen, nicht ganz geradlinigen Weg hinter sich und vielleicht irgendwann doch „seinen“ Bereich gefunden?

Welche Berufe oder Tätigkeitsfelder könnten zu meinem bisherigen Werdegang und meinem Interesse an der Arbeit mit Menschen passen?

Und gibt es vielleicht Bereiche, an die ich bisher noch gar nicht gedacht habe?

Ich freue mich über Erfahrungen, Ideen und auch kritische Einschätzungen. Danke euch!

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u/Pure_Associate_2971 — 1 day ago
▲ 0 r/Karriereratschlag+1 crossposts

Welche Bewerbungsfloskel könnt ihr nicht mehr sehen?

Ich suche nach den schlimmsten Floskeln, die in jeder zweiten Bewerbung stehen.

Für mich:
„Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen.“
Direkt dahinter:
„Hiermit bewerbe ich mich …“

Wie sieht’s bei euch aus?

Bonuspunkte für Recruiter/HR Meinungen

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u/bewerbunggpt — 1 day ago

Langeweile wird lästig. Erfahrungswerte/ Tipps erbeten

Hallo Community,

ich brauche mal eure Meinung bzw. Tipps, da ich mich aktuell etwas lost fühle.

Ich bin jetzt seit knapp 13 Jahren in einem Unternehmen im Bereich E-Commerce für Unterhaltungselektronik. Angefangen habe ich als Quereinsteiger im Inbound-Telefonsupport. Seitdem hat sich einiges getan: Ich war als projektbasierter Fachansprechpartner (FAP) tätig, Teamleiter (nur vier Monate, danach habe ich die Position wieder abgegeben), wurde anschließend als Key User für die Integration eines neuen ERP-Systems in unserer Abteilung benannt und bin seitdem (2019) weiterhin dafür zuständig wenn Probleme/ Änderungen/ Erweiterungen stattfinden. Außerdem bin ich Coach für neue Mitarbeiter, Auszubildende und Trainees. Die ersten Wochen werden dort durch mich abgedeckt.

Nun ist es seit einiger Zeit so, dass das Arbeitsaufkommen aufgrund der schwierigen Lage (Stichwort Chipkrise) sehr gering ist. Derzeit liegt meine tatsächliche Arbeitszeit bei ca. ein bis zwei Stunden pro Tag. Den Rest des Tages versuche ich, Arbeit zu finden. Das war zwar eine Zeit lang sehr entspannt, frustriert mich aber mittlerweile immer mehr.

Ich möchte eigentlich nicht aus dem Unternehmen weg, da die Firma bisher immer hinter mir stand. Außerdem habe ich gewisse Privilegien, die ich als neuer Mitarbeiter in einer anderen Firma nicht hätte.

Ebenfalls sind das Team, die Vorgesetzten bis hin zum Vorstand wirklich in Ordnung.

Wirkliche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nicht, außer man greift auf externe Anbieter zurück. Und selbst dann wüsste ich nicht, in welche Richtung ich gehen sollte, da ich mich so spezialisiert habe.

Auch das Gehalt ist nicht das, was ich mir mit meinen zarten 38 Jahren gewünscht hätte, obwohl es – gemessen an meiner aktuellen tatsächlichen Arbeitsleistung – in Ordnung ist.

Wie bereits erwähnt, habe ich als Quereinsteiger angefangen. Meine Ausbildung als Fachverkäufer im Nahrungsmittelhandwerk (Bäckerei/Konditorei) habe ich erfolgreich abgeschlossen. Danach kam die damalige Wehrpflicht. Anschließend habe ich mich mit mehreren kleineren Stellen über Wasser gehalten, bis ich in meiner jetzigen Firma meinen ersten Bürojob angefangen habe.

Habt ihr Ideen oder Tipps für mich, oder war bereits jemand in einer ähnlichen Situation?

Danke schonmal vorab!

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u/Empty-Rent1828 — 1 day ago
▲ 32 r/Karriereratschlag+1 crossposts

Stecke ich fest?

Moin!

Ich M24 bin relativ früh ins Arbeitsleben gestartet, da ich in der Jugend nur Scheisse gebaut habe. Somit bin ich mit einem schlechten Hauptschulabschluss als 15 Jähriger ins Berufsleben gerutscht, da ich nicht nichts machen wollte. Ich habe eine Ausbildung zum Bäckereifachverkäufer gemacht und im Anschluss daran dann auch einen Ausbilderschein. Ich war relativ schnell Filialleiter, da ich dann längerfristig aufgrund einer OP ausgefallen bin, wurde meine Stelle jedoch neu vergeben. Mit meinem neuen Gebietsleiter kam ich auch nicht sehr gut klar, dementsprechend habe ich dort dann aufgehört. Zu dieser Zeit bin ich zudem Papa geworden. Ich wollte mich einer neuen Aufgabe stellen und etwas tun, das mir Spaß macht. Nun arbeite ich in einem Hotel - und das macht mir auch Spaß -, jedoch ist das Gehalt wirklich nicht die Welt. Ich habe etwa 1.800€ Netto. Ich komme damit über die Runden, das passt schon. Mein Anspruch ist es jedoch mir mit 40-45 spätestens ein Eigenheim leisten zu können. Ich weiß ehrlicherweise nicht, wie das gelingen soll. Auf dem Arbeitsmarkt finde ich nur Vertriebsscheisse oder andere Jobs, welche auch nicht besser bezahlt sind. Ich frage mich langsam : stecke ich fest? Werde ich mich mein ganzes Leben mit solch einem niedrigen Gehalt abfinden müssen? Kennt ihr gute Jobs, welche zumindest mal 2,2-2,5k Netto einspielen, wo man nicht Nachts arbeiten oder Leuten scheiße andrehen muss?

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u/Wonderful-Tie4318 — 2 days ago

Berufswechsel von Programmierer zu Elektriker

Hallo zusammen,

ich lasse mich zwar schon von der HWK und dem Arbeitsamt beraten, aber ich dachte mir, dass ein paar Erfahrungsberichte aus der Community für meine Entscheidung auch hilfreich sein könnten.

Meine Situation:

  • Ich bin 29
  • Habe einen Master und Bachelor in Wirtschaftsinformatik
  • Arbeite seit ca. 4 Jahren Vollzeit (meiste Erfahrung als Python-Programmierer)
  • Hatte während des Studiums durchgehend fachbezogene Minijobs
  • Momentaner Beruf: IT-Berater im Bereich KI

Warum ich überhaupt wechseln will

Ich bin mit meinen aktuellen Aufgaben (sehr) unzufrieden, das liegt allerdings zu einem großen Teil am Kunden. Da ich nicht glaube, dass ein erneuter Projektwechsel aufgrund der Ausrichtung des Beratungsunternehmens (Automobilbranche) etwas besser machen würde, will ich auf jeden Fall raus. Damit stehe ich am Scheideweg: Bleibe ich in der IT und suche eine neue Entwicklerstelle, oder gehe ich ins Handwerk?

Option A: Weiter in der IT

Bei der Suche nach neuen IT-Stellen habe ich das Problem, dass der Markt momentan einfach nicht gut ist. Einfach das nächste Angebot zu akzeptieren, das ich bekomme, kommt für mich nicht infrage, dafür bin ich schon zu demotiviert. Für einen neuen Programmierjob muss ich etwas finden, das mich selbst überzeugt, mich wieder richtig reinzuknien (also thematisch interessant sein oder in einer coolen Firma). Beratung und Automobilindustrie würde ich deswegen kategorisch ausschließen.

Option B: Handwerk

Was dafür spricht: Ich würde von mir behaupten, dass ich handwerklich halbwegs begabt bin, und hatte eigentlich schon immer Interesse am Handwerk. Ich habe das Gefühl, dass mir das 24/7-Sitzen im Büro nicht gut tut. Da es außerdem Immobilien im Familienbesitz gibt, gäbe es eine gewisse Synergie im Hinblick auf eine spätere Selbstständigkeit.

Was dagegen spricht: ein ziemlich extremer Rückschritt, finanziell, aber auch generell vom Lebensabschnitt her. Und ich habe ehrlich gesagt keine große Lust auf die Berufsschule, also vorallem den nicht Job bezogenen Part (mir wurde gesagt, dass ich diese theoretisch überspringen und stattdessen eigenständig lernen kann – ich weiß aber nicht, ob das klug ist).

Meine Fragen an euch

  • Was würdet ihr mir raten?
  • Hat jemand von euch schon mal eine ähnliche Umschulung durchgezogen – wie war das?
  • Hat jemand einen Ausbildungsberuf ganz ohne Berufsschule gemacht, nur mit eigenständigem Lernen? Wenn ja: wie war das, und wie hat das Lernen konkret funktioniert?
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u/bademeista — 2 days ago

Planlos über meine Zukunft. ( 20 y/o )

Hallo an alle,
wie man schon im Titel sieht, weiß ich momentan nicht so recht, was ich beruflich mit mir anfangen soll.

Ich hatte eine Ausbildung zum Fachinformatiker angefangen, diese allerdings nach zwei Jahren abgebrochen, da ich mit der Firma einfach nicht mehr klargekommen bin. Das war zum Teil auch mein eigenes Verschulden. Seitdem suche ich nach einem Unternehmen, bei dem ich die Ausbildung fortsetzen bzw. beenden kann. Leider nimmt mich bisher niemand.

Deshalb war ich für über ein halbes Jahr in der Zeitarbeit tätig, genauer gesagt im IT-Onsite-Support. Zum einen, um etwas Geld zu verdienen, zum anderen aber auch, um vielleicht einen neuen Bereich für mich zu entdecken. Während dieser Zeit habe ich mich weiterhin bei verschiedenen Unternehmen beworben, in der Hoffnung, dass mir jemand eine Chance gibt.

Mittlerweile bin ich als Serviceberater angestellt. Allerdings habe ich zunehmend das Gefühl, dass das nicht das ist, was ich mein ganzes Leben lang machen möchte.
Ich verdiene derzeit ungefähr 2.300 € netto im Monat. Ehrlich gesagt kann ich nur schwer einschätzen, ob das heutzutage ein gutes bzw. ausreichendes Gehalt ist, gerade im Hinblick auf Miete, Lebenshaltungskosten usw. Momentan wohne ich noch bei meinen Eltern, weshalb ich diese finanzielle Belastung so noch nicht wirklich einschätzen kann.

Ich bin momentan einfach ziemlich ratlos, wie es beruflich für mich weitergehen soll. Einerseits möchte ich gerne etwas machen, das mir langfristig Spaß macht und mir auch eine gewisse finanzielle Sicherheit bietet. Andererseits weiß ich momentan nicht wirklich, in welche Richtung ich gehen soll.

Vielleicht gibt es hier Leute, die in einer ähnlichen Situation waren oder einen ähnlichen Weg gegangen sind und mir ein paar Tipps geben können. Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Würdet ihr weiterhin versuchen, die Ausbildung zum Fachinformatiker zu beenden, bisher hat mir ehrlich gesagt auch beim umschauen von anderen Ausbildungen nichts angesprochen.

Ich bin für jeden ernst gemeinten Rat dankbar.

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▲ 4 r/Karriereratschlag+8 crossposts

Duales Studium 2027 bei Porsche/Mercedes: Steuerberater-Kanzlei vs. Konzernkarriere

Hi zusammen,
ich plane aktuell mein duales Studium für Oktober 2027 und stehe vor einer Entscheidung, bei der ich mich komplett im Kreis drehe. Mein langfristiges Ziel ist eigentlich klar: Ich will maximalen finanziellen Erfolg und Karriere machen. Ich schwanke aber extrem zwischen der Schiene Corporate-Karriere im Konzern und der späteren Selbstständigkeit mit einer eigenen Kanzlei, da mich beides auf seine eigene Art extrem reizt.
Der erste Weg wäre, direkt Prüfungs- und Steuerwesen oder Wirtschaftsrecht zu studieren, danach das StB-Examen durchzuziehen und relativ zügig eine eigene Kanzlei zu gründen oder zu übernehmen. Der Markt dafür ist ja dank der Rentnerwelle im Berufsstand genial. Mein Bedenken ist nur: Wenn ich nach ein paar Jahren merke, dass die Selbstständigkeit doch nichts für mich ist, bin ich im Konzernmanagement vielleicht zu sehr in der Nische gefangen.
Der zweite Weg wäre der Allrounder über Accounting & Controlling. Damit hätte ich im Konzern die perfekten Aufstiegschancen, die 35-Stunden-Woche der IG Metall und von Tag eins an ein Spitzengehalt mit dicken Boni. Das Problem, das ich hier im Vergleich zur Kanzlei sehe, ist das finanzielle Limit nach oben hin. Im Konzern verdient man als Angestellter ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr wirklich mehr, während man sich mit einer eigenen, gut laufenden Kanzlei am Ende eine goldene Nase verdienen kann und gehaltstechnisch in einer ganz anderen Liga spielt.
Und dann gäbe es noch den Hybrid-Weg, über den ich nachdenke: Erst Accounting & Controlling bei Porsche studieren, die hohe Kohle und Sicherheit in den Zwanzigern mitnehmen, sich das ultra teure Steuerberater- oder WP-Examen vom Konzern finanzieren lassen und erst danach mit dem Porsche-Stempel im Lebenslauf den Absprung in die eigene Kanzlei wagen. Aber hier frage ich mich ernsthaft, ob das in der Praxis überhaupt realistisch ist. Fehlt einem mit einem Controlling-Studium nicht das harte Steuerrecht-Wissen für das Examen? Und vor allem: Ist es in der Praxis im Konzern überhaupt üblich, dass man einfach so in die Wirtschaftsprüfung reinschnuppern darf, um die gesetzlichen Pflichtzeiten für die Zulassung zur Prüfung vollzukriegen? Normalerweise geht man dafür ja zu den Big Four, weshalb ich nicht weiß, ob Großkonzerne einem da steine in den Weg legen oder ob das ein gangbarer Weg ist.
Mich würde mal eure ehrliche Meinung interessieren, vor allem von denjenigen, die vielleicht im Konzern oder in einer eigenen WP/StB-Kanzlei sitzen. Da ich mir beide Richtungen – also sowohl den Aufstieg im Großkonzern als auch das Leben als eigener Kanzlei-Chef – super für mich vorstellen kann, fällt mir die Entscheidung echt schwer. Was haltet ihr strategisch für den klügsten Weg, um das Maximum aus der Karriere rauszuholen? Danke euch!

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u/Complete-Patient7750 — 2 days ago

Gelernter FiSi, mein Herz schlägt aber für einen anderen Beruf

Hallo zusammen,

ich wende mich mal an diese Community, um mir etwas Erfahrung und ein paar Tipps von anderen Menschen zu holen, denen es ggf. genauso geht oder in der Branche arbeiten.

Zu mir: Ich bin 24 und seit ca. 3 Jahren aus der Ausbildung raus. Ich hab mich damals für den Beruf des Fachinformatikers entschieden, da mir Technik immer Spaß gemacht hat und ich ein gutes Händchen für IT-Themen habe. An sich macht mir der Beruf auch Spaß, jedoch merke ich immer mehr, dass mein Herz eigentlich für etwas anderes schlägt.

Ich wollte seitdem ich klein war schon immer Koch werden. Ich liebe es zu kochen, in der Küche zu stehen, die Abläufe und das ganze was damit zusammenhängt. Schon früher hab ich viele Kochsendungen geschaut und mir über die Jahre ein sehr gutes Wissen angeeignet. In der 10. Klasse durfte ich auch einmal ein 3 wöchiges Praktikum in einer Küche absolvieren, was mir wirklich Spaß gemacht hat.

Allerdings habe ich mich aufgrund der vielen Negativaspekte des Berufs (Arbeitszeiten, Gehalt, Karrierechancen, Stress,...) dagegen entschieden.

Auch wenn ich noch sehr jung bin und noch viel vor mir habe, frage ich mich dennoch, ob dies die richtige Entscheidung war. Was, wenn ich das Gefühl noch länger mit mir rumtrage und es irgendwann zu spät ist doch zu wechseln, wenn ich es mir dann überlegt habe? Was, wenn ich es mache und es mir danach doch nicht gefällt? Dann hab ich 3 Jahre in den Sand gesetzt und muss in der IT wieder quasi "von vorne" anfangen.

Ich bin über jeden Kommentar und Tipp schonmal sehr dankbar :)

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u/Taiyoshin_cos — 1 day ago

Ende 20 | Lkw-Fahrer am Scheideweg: Verkehrsleiter (IHK) oder IT-Neuanfang (Systemintegration)?

Hallo zusammen,

​ich stehe vor einer wichtigen Entscheidung bezüglich meiner beruflichen Zukunft und würde mich über eure ehrlichen Meinungen und Erfahrungen aus beiden Branchen freuen.

​Zu meiner Person & Ausgangslage:

​Ich bin Ende 20, EU-Bürger, lebe seit knapp 3 Jahren in Deutschland. Nach dem Allgemeingymnasium wollte ich eigentlich IT studieren, was damals nicht geklappt hat. Bin dann im Maschinenbau gelandet, habe aber im 2. Jahr abgebrochen (Interesse fehlte und ich musste aus familiären Gründen schnell Geld verdienen). Fahre seit 5 Jahren Lkw, aktuell im Nahverkehr (Mo–Fr, jeden Tag zu Hause).

​Warum ich wechseln möchte:

​Das Gehalt ist solide (rund 3.000 € netto in Steuerklasse 1 inkl. Spesen), aber der Preis dafür ist dauerhaft eine extrem hohe Stundenzahl (regelmäßig weit über 200h/Monat). Mehr Geld gäbe es nur durch noch mehr Keulerei. Ich fühle mich im Lkw am Limit. Meine Freundin und ich planen in den nächsten 2–3 Jahren ein Kind. Ich möchte nicht den Rest meines Lebens 10–12 Stunden am Tag auf der Straße verbringen, sondern Zeit für die Familie haben.

Ich schwanke aktuell zwischen zwei Optionen:

​Option 1: Verkehrsleiter / Fuhrparkleitung (IHK Fachkundeprüfung)

Auf meinen 5 Jahren Praxis aufbauen, die IHK-Prüfung für den Güterkraftverkehr machen und ab in die Disposition / Verkehrsleitung.

Tausche ich hier nur den physischen Stress im Lkw gegen noch größeren psychischen Druck, Zeitdruck und ständige Erreichbarkeit im Büro ein?

Option 2: IT-Quereinstieg / Umschulung (Systemintegration / FISI)

Umschulung oder Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration.

Wie schmerzhaft ist der finanzielle Rückschritt während der Ausbildungszeit wirklich?

Meine Fragen an euch:

- ​Gibt es hier Disponenten, Verkehrsleiter oder Sysadmins, die Einblicke in ihren echten Arbeitsalltag, Stresspegel und die Work-Life-Balance geben können?

- ​Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

​Vielen Dank für euren Input!

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u/RF_IP_Enthusiast — 2 days ago

Quereinstieg aus der Gastronomie

Hallo zusammen,

ich bin 26 Jahre alt und arbeite seit 8 Jahren als Kellner in Deutschland. Ich liebe die Arbeit mit Menschen und das Teamwork, aber die Arbeitszeiten (Wochenenden, Feiertage, Spätschichten) und der ständige Stress sind langfristig, besonders mit Blick auf meine spätere Familienplanung nicht mehr das Richtige für mich.
Mir ist bewusst, dass ich mein aktuelles Gehalt (ca. 3.000–4.000 € netto inkl. Trinkgeld) bei einem Neuanfang nicht direkt halten kann. Das ist für mich völlig in Ordnung. Mein Ziel ist eine Stelle von Montag bis Freitag erstmal. Um mein Gehalt etwas aufzubessern, würde ich gerne weiterhin an 1–2 Tagen für ein paar Stunden im Minijob kellnern.

Ich habe ein sehr gutes handwerkliches Geschick und eine schnelle Auffassungsgabe. Mir macht logisches Problemlösen und Tüfteln extrem viel Spaß, besonders wenn unter Zeitdruck schnelle und praktische Lösungen gefragt sind. Ich spreche Ungarisch auf Muttersprachenniveau sowie sehr gut Deutsch und Englisch.

Welche Branchen oder Berufe eignen sich am besten für einen Quereinstieg mit meinem Profil?

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u/Electrical_Row_799 — 2 days ago
▲ 3 r/Karriereratschlag+1 crossposts

An kleinere deutsche Filmemacher: Wie fängt man ohne Kontakte an?

Hey zusammen,
ich bin 30 Jahre alt und würde gerne vor allem von kleineren Filmemacher und Leuten aus Indie-Produktionen ein paar Erfahrungsberichte hören.
Mir ist bewusst, dass die Bedingungen in der Filmbranche teilweise sehr prekär sind und es schwierig sein kann, langfristig davon zu leben. Trotzdem würde ich das Filmemachen gerne ernsthaft ausprobieren und schauen, wohin es mich führt. Später kann ich zumindest sagen, dass ich es probiert habe.
Ich habe bereits einen Kurs zum Thema Filmemachen besucht, stehe aber noch ziemlich am Anfang. Kontakte in die Filmszene habe ich bisher kaum. Einiges an Equipment könnte ich mir leisten.
Wie habt ihr angefangen, gerade diejenigen unter euch, die nicht über eine Filmschule oder bereits bestehende Kontakte in die Szene gekommen sind? Wie habt ihr Leute gefunden, mit denen ihr gemeinsam kleinere Projekte umsetzen konntet? Was würdet ihr rückblickend vermeiden?

Außerdem würde mich interessieren, ob ihr noch weitere Zukunftspläne verfolgt!

Auf eure Antworten bin ich gespannt.

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u/Creative-Squirrel408 — 3 days ago

Praktikum als Produktmanager

Guten Tag zusammen,

während der Suche nach Praktika welche ich in meinem Studium absolvieren will (ca. 3 Monate am Stück - in den Semesterferien + noch die Anfangszeit des neuen Semesters) bin ich auf den Produktmanager gestoßen. Zuerst war mein Plan ein Praktikum im Supply Chain Management zu machen und dann noch eins in eine technische Richtung.

Zu mir: Ich bin Anfang 20. Abitur, Ausbildung zum Industriekaufmann, aktuell Studium Wirtschaftsingenieur. Dabei habe ich eigentlich immer 1,…. Vorallem während der Ausbildung habe ich gemerkt dass mich einfache Aufgaben, mit den selben Abläufen 0 reizen.

Schwere Module - her damit - da lernt man am meisten

Ich suche einen Beruf mit einer steilen Lernkurve und Komplexität damit ich mich damit gerne mehrere Jahre beschäftigen kann ohne Morgens die selbe Excel aufzumachen um dort Stundenlang Nachkalkulationen für Produktionsaufträge anlegen zu müssen.

Jetzt zur eigentlichen Frage: aktuell befinde ich mich im Übergang zum 3. Fachsemester. D.h. Ich würde mich jetzt für die nächste Vorlesungsfreie Zeit bei einem/mehreren Maschinenbauern bewerben. Wie stehen die Chancen + bewirbt man sich sich auf das Produktmanagement oder 1,2 Schritte vorher um erstmal Erfahrungen im Projektmanagement zu sammeln? Die meisten (alle) Bewerbungen wären wahrscheinlich initiativ.

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u/Significant-Form8327 — 2 days ago

Wieso haben Stellenangebote auf LinkedIn so viel höhere Anforderungen als auf den anderen Portalen?

wo bei anderen Portalen nur ein Bachelor gefordert wird, heißt es auf Limkedin eher noch Master und am besten 10 Jahre in genau der gleiche Position mit bitte noch Führungserfahrung eines zehnköpfigen Teams. Liegt es einfach an den größeren, internationalen Firmen die sich das erlauben können oder wollen die Unternehmen, dass die Position als mehr Prestige angesehen wird? ich checks nämlich nicht. Wie sind eure Erfahrungen allgemein mit der jobsuche auf linkedin?

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u/Complex-Car1774 — 3 days ago

Berufseinstieg, wofür entscheide ich mich?

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Hey Leute,

ich bräuchte mal eure Einschätzung zu einem kleinen „Luxusproblem“.

Wenn alles nach Plan läuft, habe ich Ende des Jahres meinen Masterabschluss und möchte im Januar/Februar ins Berufsleben starten.

Aktuell habe ich bereits ein konkretes Jobangebot von einem Unternehmen, bei dem ich momentan auch tätig bin. Das Gehalt würde bei etwa 45–47k brutto im Jahr liegen und der Arbeitsweg wäre mit 15- 30 Minuten pro Strecke auch echt gut. Das durchschnittliche Gehalt in der Stadt liegt bei 40k.

Das Problem: Für die Stelle wäre ich laut Aussage des Unternehmens mit meinem Master deutlich überqualifiziert. Mir wurde allerdings gesagt, dass ich dort nicht dauerhaft bleiben müsste. Die Idee wäre wohl, die Position ungefähr 1–2 Jahre zu machen und anschließend intern in einen anderen Bereich zu wechseln. Zusätzlich gibt es interne Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten.

Das Unternehmen hat mehrere Standorte, sodass theoretisch auch ein Wechsel an einen anderen Standort bzw. in eine andere Stadt möglich wäre.

Was mich daran allerdings verunsichert: ich wüsste nicht welche Chancen mir intern offen stehen würden. Und kann diese auch nicht erfragen.

Die Alternative wären Traineeprogramme, insbesondere in Bereichen wie Logistik. Einige davon finde ich fachlich deutlich interessanter, weil man verschiedene Bereiche und Standorte auch im Ausland kennenlernt und gezielter auf eine spätere Position vorbereitet wird.

Allerdings bin ich beim Gehalt etwas überrascht. Viele Traineestellen, die ich gefunden habe, liegen eher bei ca. 42k brutto im Jahr. Wenn ich mir teilweise die späteren Gehälter in den jeweiligen Unternehmen anschaue, habe ich außerdem nicht unbedingt den Eindruck, dass man nach dem Traineeprogramm plötzlich deutlich mehr verdient. Teilweise scheint man danach ebenfalls irgendwo bei 45–50k zu landen.

Deshalb frage ich mich gerade:

Was ist für den Berufseinstieg langfristig sinnvoller?

Eine sichere Stelle mit 45–47k annehmen, obwohl ich dafür eigentlich überqualifiziert bin, und darauf hoffen, mich nach 1–2Jahren intern weiterentwickeln zu können?

Oder lieber gezielt nach einem guten Traineeprogramm suchen?

Standortmäßig binnen ich sehr offen nur sollte es nicht Berlin oder eine sehr hässliche Stadt sein😅🙈

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u/Zereo99 — 3 days ago

Vom Mechaniker zum PM - Welcher Master/MBA macht jetzt Sinn?

Hallo zusammen,

ich stehe aktuell an einem Punkt in meiner Karriere, an dem ich mir Gedanken über die nächsten 5 bis 10 Jahre mache, und würde mich über euren Ratschlag/Einschätzungen freuen.

Mein Profil & Werdegang:

 Alter: 28 Jahre

 Ausbildung: Industriemechaniker (2017–2020) + 1 Jahr als Geselle (2021)

 Studium: B.Eng. Wirtschaftsingenieurwesen (berufsbegleitend an der IU, 5 Jahre parallel zum Job)

 Aktuelle Rolle: Projektmanager für Serviceverträge & Wartungen an Maschinen weltweit (seit 2022)

 Betriebszugehörigkeit: 9 Jahre im selben Unternehmen

 Finanziell: Dieses Jahr steuere ich auf knapp 100k € Gesamteinkommen zu, nächstes Jahr mehr, danach ist der Schritt in den Außertariflichen Bereich (AT) geplant ( wahrscheinlich so in 3 Jahren ).

 Rahmenbedingungen: Chef und Team sind absolut top, die Arbeit ist extrem vielfältig und die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik macht mir riesigen Spaß.

Meine Fragen an euch:

  1. Wechsel vs. Verbleib: Ist es ein Karriererisiko, mit 28 Jahren bereits 9 Jahre im selben Laden zu sein, wenn Gehalt, Entwicklung und Klima hervorragend stimmen? Ich rede mir immer selber ein es ist abwechslungsreich. Aber es sind auch immer selber ähnliche Problem.

  2. Schritt in die Schweiz/Ausland: Macht ein Wechsel in die Schweiz bei meinem Profil (WIng + weltweites Service-PM) finanziell und karrieretechnisch jetzt schon Sinn, oder sollte ich den AT-Aufstieg im aktuellen Betrieb erst noch mitnehmen?

  3. Weiterbildung / Studium: Welcher Master macht für jemanden mit meiner Praxiserfahrung Sinn, wenn ich an der Schnittstelle Technik/Wirtschaft bleiben und weiter Richtung Management wachsen will?

 Ist ein MBA das Richtige oder lieber ein fachlicher Master (M.Sc. )?

 Habt ihr konkrete Empfehlungen für berufsbegleitende Studiengänge?

Ich freue mich auf euren Input, Erfahrungen und ehrliches Feedback!

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u/Senior_Succotash_900 — 3 days ago

M40, bisher Informatik-Arbeit, aber ohne Abschluss. Offen für neues (auch Handwerk usw.). Was geht als Quereinsteiger?

Ob Kopf- oder körperliche Arbeit ist mir recht egal. Helfertätigkeiten sind auch ok. Schicht- oder Blockarbeit wäre super. Wo werden Leute gesucht? Südwest- oder Norddeutschland.

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u/fanofreddithello — 3 days ago
▲ 0 r/Karriereratschlag+1 crossposts

Ist der österreichische Konsument in der Zeit stehengeblieben?

Ist die österreichische Konsumentin, der österreichische Kunde in der Zeit stehengeblieben? Gibt es Raum für Innovation bei Erlebnis, Produkten und Dienstleistungen?

Vor drei Jahren bin ich nach Österreich gezogen. Trotz intensiver Bemühungen, den Markt zu verstehen und mich beruflich neu zu positionieren, habe ich keinen Platz gefunden, um meine zwölfjährige Erfahrung als Product Managerin für digitale Produkte einzubringen.

Ich würde gerne Meinungen zu einigen Gewissheiten hören, die sich bei mir in diesen drei Jahren gebildet haben.

Der österreichische Konsument, Kunde, Bürger kümmert sich nicht um die Qualität von Dienstleistungen oder Erlebnissen, die Unternehmen anbieten – und deshalb investieren die Unternehmen auch keinen einzigen Cent darin. Kundenwünsche, unerfüllte Bedürfnisse, Konsumtrends, Kaufgewohnheiten sind Themen, die in den Büros schlicht nicht existieren.

Der Konsumwunsch beschränkt sich auf robuste Maschinen, ein Produkt „Made in Europe" – selbst wenn das kaum etwas über die tatsächliche Langlebigkeit aussagt und bei der Innovation zu wünschen übrig lässt. Maschinenbau, Metallverarbeitung und andere Grundmaterialien und Konstruktion geben den Ton an. Bankdienstleistungen, Transport und Telekom werden als reine Formalität und Bürokratie wahrgenommen.

Meine Überlegung anhand von zwei Beispielen:

Die deutsche Automobilindustrie steckt in der Krise, weil die Innovation in den Händen von Produktions- und Maschinenbauingenieuren liegt. Mit dem Ziel, immer billiger und schneller zu produzieren, bauen sie inzwischen Autos, die zerbrechlich, hässlich und emotionslos sind – und die niemand je verlangt hat. Die Chinesen verkaufen elegante Autos mit der richtigen Dosis Technologie und hoher Effizienz. Kein Kunde hat je drei riesige Bildschirme in einem Audi für 90.000 Euro gefordert – der Ingenieur hat entschieden, dass das die Teilekosten senkt, und so wurde es umgesetzt.

Banken in Österreich und Deutschland verlangen Gebühren für ein Girokonto, ohne dafür irgendeinen Mehrwert zu bieten, während man im Rest der Welt Zinsen auf das Guthaben eines kostenlosen Kontos bekommt. Der Konsument sieht darin entweder einen Vorteil, oder er kennt die Entwicklungen der letzten zwanzig Jahre schlicht nicht.

All das aus Angst, ein Risiko einzugehen, voranzugehen, zu innovieren – dominiert und kontrolliert von 50+-jährigen Ingenieuren, die nicht aktiv, sondern nur reaktiv handeln können.

Kritisiert mich, zeigt mir bitte, wo der Fehler in meiner Logik liegt.

Nach zwölf Jahren, in denen ich skalierbare und profitable Dienstleistungen aufgebaut habe, finde ich mich in Österreich ohne Wirkungsfeld wieder.

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u/Odd-News2853 — 4 days ago
▲ 1 r/Karriereratschlag+1 crossposts

Macht NIS 2 Schulung einen Sinn?

Ich möchte mich beruflich weiterentwickeln und hab vor mich in 2-3 Jahren bei anderen Firmen zu bewerben und schau mir jetzt schon an, was bei interessanten Stellenanzeigen zur Zeit so gefordert wird.

Oft wünschen sich die Firmen NIS2 Kenntnisse.

Macht eurer Meinung nach eine NIS2 Schulung Sinn? Da die ja Recht neu ist, könnt es sein, dass das Thema in 2-3 Jahren den Firmen nicht mehr so unter den Nägeln brennt und andere Schulungen langfristige besser wären.

Sonst hätte ich noch die Idee, mich in Richtung Risikomanagement oder Business continuity weiter zu entwickeln.

Eine Stellenanzeige als Beispiel:

https://www.karriere.at/jobs/7815587?utm\_source=karriere.at&utm\_medium=web-share&utm\_campaign=job-recommendation https://www.karriere.at/jobs/7851785?utm_source=karriere.at&utm_medium=web-share&utm_campaign=job-recommendation

Bin übrigens kein ITler, ich bin zurzeit QM und bin im jetzigen Unternehmen für unser ISMS verantwortlich. Bin mir auch nicht sicher, ob ich für die Stellen genug IT know how hab.

u/oneBanana_twoBanana — 3 days ago