Master machen oder direkt arbeiten? Unsicherheit im Wirtschaftsingenieurwesen
Hallo,
ich (M21) bin mir gerade sehr unsicher, wie meine zukünftige Laufbahn aussehen soll. Erst einmal zum Kontext: Ich befinde mich aktuell in der Praxisphase meines Studiums Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau und habe momentan einen Schnitt von 1,8. Mein Praktikum mache ich in einem sehr großen Industriekonzern, in dem ich später auch gerne arbeiten würde. Ich habe das Glück, dort ein sechsmonatiges Praktikum zu absolvieren und anschließend auch meine Bachelorarbeit zu schreiben.
Nun zu meinem Zwiespalt: Ich würde sehr gerne direkt übernommen werden, sehe meine Chancen dafür allerdings eher als gering an, da das Unternehmen momentan nicht dafür bekannt ist, viele neue Mitarbeitende einzustellen. Außerdem habe ich bisher keine anderweitig nennenswerte Berufserfahrung.
Ich überlege deshalb, einen Master zu machen, um meine Chancen auf einen guten Job in der Industrie zu verbessern und natürlich auch meine Karriereperspektiven zu erweitern. Gleichzeitig frage ich mich, ob ein Masterstudium dafür wirklich so viel bringt, dass es sich lohnt, noch einmal zwei Jahre zu investieren. Inhaltlich sehe ich für mich im Master in der Entwicklungsrichtung aktuell nicht unbedingt einen großen Mehrwert. Andererseits könnte das Studium auch helfen, die Zeit zu überbrücken, bis sich der Arbeitsmarkt möglicherweise wieder verbessert.
Ich bin mir also unsicher, wofür ich mich entscheiden soll und wäre dankbar für jede Meinung und jeden Ratschlag.
P.S.: Erster Reddit-Post – bitte nicht auseinandernehmen.