Moin,
ich war schon immer ein Mensch der schon lange wusste, was er mal beruflich werden will. Soweit so gut. Ich bin 21, hab meinen ersten Wunsch, Infanterist zu werden, verfolgt und arbeite noch bis Ende 2028 in diesem Bereich. Mein Plan war schon immer: Abi, 4 Jahre Soldat, Polizeidienst. Nur so langsam zweifel ich an meinem Plan und überdenke seit einigen Monaten, ob das nun das Richtige für mich ist und das belastet mich psychisch langsam sehr. Mir gefällt mein Beruf/meine Branche, es ist abwechslungsreich, die Leute um einen rum sind top, das was ich mache macht Spaß, aber ich habe jetzt auch die Schattenseiten kennengelernt. 200+ Tage im Jahr nicht zu Hause, kein stabiler Dienstplan, instabiles soziales Umfeld (privat). Zudem bin ich relativ früh Papa geworden, was nun meine Bereitschaft wegzuziehen bzw. in anderen Städten zu studieren, kein/wenig Geld zu verdienen, später Berufseinstieg etc. erheblich senkt.
Nun zu dem Punkt warum ich diesen Beitrag verfasse:
Hat die Schwarmintelligenz oder das eine oder andere clevere Individuum Erfahrungen dieser Art? Wie geht man damit um und wie kann man sich langsam festlegen in welche Branche man gehen möchte (bzgl Praktika suchen etc)?
Ich zweifel langsam an vielen Dingen und hoffe auf Lösungsvorschläge.
Danke!
Edit: für mich kommt auch eigentlich nur ein duales Studium oder normales Studium in Frage, deswegen wende ich mich an diesen Sub.