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Sollte ich einsehen, dass es perpektivlos ist?

Es ist so: Ich (w/52) und Er(m/59) sind seit knapp zwei Jahren zusammen. Fernbeziehung, 230 km. Wir sehen uns trotzdem recht häufig, weil er selbstständig ist und ich auch viel mobil arbeiten kann. Ein Thema, dass für mich sehr belastend ist, ist seine verstorbene Frau. Als wir uns kennenlernten, lag ihr Todestag etwas über ein Jahr zurück. Sie war deutlich jünger, ist trotzdem sehr schlimm an Krebs verstorben, worüber mir alle Einzelheiten erzählt wurden. Das war und ist hart. Zu dem Zeitpunkt war seine Wohnung noch komplett unverändert. Fotos…Dinge von ihr überall. Er redete permanent über sie, was sich etwas gebessert hat. Ich habe das aufgefangen, weil ich gespürt habe, dass er das braucht. Es ist und war sehr belastend. Ich habe mich und fühle mich immer noch wie ein Ersatz. Ich bin jedoch von dem, was ich weiß, sehr anders. Sowohl was die Persönlichkeit als auch das Aussehen betrifft. Mir ist nun wegen der Fernbeziehung eine Perspektive wichtig. Er hat einen großen Freundeskreis und ich wäre durchaus bereit (gewesen) meine Zelte trotz Eigenheim abzubrechen. Ein großes Problem ist, dass er nicht ins Handeln kommt. Auf die Frage Ende letzten Jahres, was ihm zeitlich vorschwebe, die Wohnung so auszumisten, dass ein Umzug umgesetzt werden könne, war die Antwort anderthalb Jahre. Seitdem ist aber auch kaum etwas passiert. Ich fühle mich dort nicht wohl und es gibt immer wieder kräftezehrende Konflikte. Was sagt ihr dazu?

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u/Due-Currency3934 — 16 days ago