Ist es ratsam die Entwicklung meiner Netto-Kaufkraft als Argument in der Gehaltsverhandlungen einzubringen?
Ich habe mal ausgerechnet wie sich mein Gehalt inflationsbereinigt über die 4 Jahre 2023 bis 2026 entwickelt hat. Dabei habe ich 2023 als Basisjahr genommen, wodurch die extreme Inflation in diesem Jahr nicht berücksichtigt wird. Für das Jahr 2026 habe ich die aktuell prognostizierte Inflation angenommen und mein Netto-Gehalt bestmöglich geschätzt. Über den gesamten Zeitraum ist meine Netto-Kaufkraft lediglich um rund 1,2 Prozent gestiegen.
Nun zu meiner Frage:
Ist es sinnvoll diesen Sachverhalt bei der nächsten Gehaltsverhandlungen zu erwähnen (und vielleicht in einer Grafik zu veranschaulichen), oder ist davon abzuraten? Für mich als Arbeitnehmer ist es der wichtigste Aspekt, schließlich arbeite ich dort nicht zum Spaß. Mir ist jedoch auch bewusst, dass aus Sicht des Arbeitgebers andere Argumente überzeugender sind.