u/Electrical-Panic-264

Bald 93k + quasi Full Remote vs. 140–160k in der Beratung; ab wann lohnt sich der Trade-off wirklich?

Bislang nur bin ich nur stiller aber faszinierter Mitleser, nutze Reddit eigentlich bislang nur ohne Account, daher habt bitte etwas Nachsicht:

Aktuell verdiene ich ca. 83k brutto im Jahr im öffentlichen Umfeld. Qua Tarif liege ich ab 2028 bei ca. 93 k. Dazu kommen nahezu 100 % Homeoffice, sehr hohe Arbeitsplatzsicherheit, null Reisetätigkeit und insgesamt ein recht kontrollierbares Stresslevel, bis leichte Unterforderung.

Nun gab es lose Gespräche bzw Kontakte in Richtung Beratungshaus. Dort wären vermutlich eher Größenordnungen von 140–160k realistisch, allerdings verbunden mit deutlich mehr Arbeitszeit (wahrscheinlich 50–60h), Reisetätigkeit, Präsenz beim Kunden und generell deutlich höherem Druck.

Ich bin Anfang 40 und finanziell nicht unter akutem Druck. Deshalb frage ich mich gerade ernsthaft:

Ab welchem Gehalt wäre so ein Wechsel (für euch) rational überhaupt attraktiv?

Oder anders gefragt: Wie bewertet ihr den Trade-off zwischen:

Bald 93k und extrem hoher Freiheit/HO/Sicherheit

ggü

  • 140–160k + deutlich intensiverem Arbeitsmodell?

Vor allem interessieren mich Antworten von Leuten, die evtl beide Welten kennen oder bewusst den „High-Performance“-Pfad wieder verlassen haben.

Zu mir: Kein Studium, lange tätig im "Organisationsumfeld" bzw Restrukturierungen, IT Projektierung etc, daher die regelmäßigen Berührungspunkte zu den üblichen Beratungen, sowohl Big4 als auch weniger bekannte Beratungen. Wohne mit Frau (ca 2,7 k netto) im Altmietvertrag für 356 € kalt auf 70m² in einer deutschen Großstadt mit top Infrastruktur, und haben insgesamt ein finanziell, und auch sonst, absolut entspanntes Leben, das vllt noch zur Einordnung. Keine Kinder (geplant).

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u/Electrical-Panic-264 — 17 days ago