u/Emergency_Zebra_1698

Was ist eure Haltung zu Kontakt im Schwimmbad?

Ich habe zu dem Thema überraschenderweise nichts finden können.

Im Schwimmbad ist mir ein Mann aufgefallen (ca. 50-55 J.) den ich sehr attraktiv finde und der mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Dabei war ich einfach nur zum Schwimmen da. Ich bin Mitte 40, meine Attraktivität kann ich nicht verlässlich einschätzen und ist ja sowieso subjektiv.

Seit ein paar Wochen beobachte ich ihn hoffentlich diskret genug, was zuerst einfacher ging mit Sonnenbrille, die ich aber jetzt öfter weglasse. Ich meine bemerkt zu haben, dass er manchmal zu mir rüberschaut, wenn niemand sonst da ist (es ist nie viel los), aber es könnten auch neutrale Blicke sein.

Es gab jetzt mehrere Situationen, in denen wir außerhalb des Pools direkt nebeneinander liefen und es zu keinem Blickkontakt kam, so dass ich auch nicht grüßen konnte. Er schwimmt fast täglich, kennt Leute und die Bademeister und redet und lacht mit ihnen; er scheint also warm, offen und sympathisch. Nur irgendwie scheint er meinem Blick auszuweichen, wenn wir uns nahe sind. Ich bin zurückhaltend, halte Abstand zu seiner Bahn, gaffe nicht (mehr 😄). Ich denke ich schaue ihn neutral bis freundlich an, muss aber leider oft im entscheidenden Augenblick wegschauen.

Meine Frage an euch Männer: Wie steht ihr zu solchen Situationen im Schwimmbad? Wollt ihr einfach eure Ruhe haben was Frauen angeht? Fühlt ihr euch verletzlich in der Badehose? Und unwohl wenn eine Frau euch anschaut? Habt ihr Bedenken, ein Gruß oder Blick könnte als Belästigung rüberkommen? Oder vielleicht als Interesse wenn ihr gar keins habt? Ich fühle mich überfordert.

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Straße mit Schrägen an jeder Einfahrt

Eine lange Straße in einem wohlhabendem Ort, durch den ich lief, hat an *jeder* Einfahrt eine Schräge im Bürgersteig integriert. Habe ich noch nie gesehen. Wie bekommt man so etwas? Zahlen das die Anwohner? Hatten die das wohl bei der Stadt beantragt, dass die Straße neu gemacht wird?

u/Emergency_Zebra_1698 — 3 months ago

Hallo zusammen,

ich wollte meine Erfahrungen mit einer Autismus-Diagnostik teilen und würde mich über Einschätzungen oder ähnliche Erfahrungen freuen.

Ich habe über einen Zeitraum von ca. 9 Monaten insgesamt 6 Termine in einer großen spezialisierten Einrichtung wahrgenommen (gesetzlich versichert). Ein Großteil der Termine bestand aus Anamnese und Fragebögen. Die Ergebnisse dieser Fragebögen waren laut Rückmeldung deutlich autismus-suggestiv.

Im letzten Schritt wurde ein ADOS-2 durchgeführt (bei einer anderen Psychologin), und auf Basis dieses einen Tests wurde mir dann mitgeteilt, dass keine Autismus-Spektrum-Störung vorliegt. In dem schriftlichen Bericht werden die Fragebögen zwar ausführlich dargestellt, spielen für die abschließende Bewertung aber offenbar keine Rolle mehr.

Was mich besonders irritiert:

  • Die Gewichtung: viele Daten erhoben, aber scheinbar nur ein Test entscheidend
  • Kaum nachvollziehbare Begründung im Arztbrief ("keine Auffälligkeiten")
  • Widersprüche zwischen meiner tatsächlichen Lebenssituation und der Bewertung im Test
  • Zusätzlich stark positive ADHS-Fragebögen, die im Bericht gar nicht eingeordnet werden

Ich habe daraufhin eine Stellungnahme geschrieben und um Klärung gebeten. Mir wurde nur ein Gespräch zur "Erläuterung" angeboten (mit der gleichen Person, die den Test durchgeführt hat), aber keine unabhängige Neubewertung. Weitere schriftliche Antworten wurden abgelehnt.

Ich bin jetzt ziemlich verunsichert:

  • Ist es üblich, dass letztlich fast nur der ADOS-2 ausschlaggebend ist?
  • Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht (viele Termine, wenig nachvollziehbare Auswertung)?
  • Lohnt es sich eurer Erfahrung nach, eine zweite Diagnostik anzustreben?

Ich freue mich über eure Einschätzungen oder Tips wie ich am besten weiter vorgehen kann.

Vielen Dank!

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u/Emergency_Zebra_1698 — 4 months ago