Welche Therapieform macht Sinn wenn man wenig Gefühle hat?
Ich habe das Gefühl dass ich eher weniger Gefühle habe und mit der Zeit abgestumpft wurde und mir alles so ein bisschen egal ist und ich mich vielleicht deswegen nicht so gut auf klassische Therapie einlassen kann. In meiner ersten psychotheraupeutische Erststunde wurde mir gesagt dass sie denkt dass das nicht viel bei mir bringt, ich denk weil ich nicht ganz dabei war oder im ersten Gespräch etwas schwierigkeiten hatte, aber es war auch mein erstes Gespräch. Deshalb wollte ich fragen welche andere Therapieformen Sinn machen könnten. Ich habe auch das Gefühl dass ich Anhedomie haben könnte oder auch eine milde Depression seit der Kindheit. Für mich waren die Kindheitsjahre am schlimmsten von meinen Gefühlen, geprägt von Einsamkeit und auch Häuslicher Gewalt (hielt sich im Rahmen) wodurch ich unteranderem auch nie diese emotionale Bindung zu meinen Eltern gespürt habe und seit den Kindergartenzeiten wurde es eigentlich nur besser oder erträglicher, aber dieses Grundgefühl ist da und auch dieses fehlende Teil einer glücklichen Kindheit werd ich ja nie haben. Und zu den fehlenden Gefühlen, ich denke dass es eine Art bewältigungsmechanismus ist seitdem ich so 16 weil vieles passiert ist, aber es auch zu meiner Art gehört. Deshalb will ich fragen welche Therapie Sinn machen könnte und ob es sonstige Tipps gibt :)