u/FixImaginary3233

Arbeiten in einem toxischen Umfeld

Hallo in die Runde,

das wird wohl mehr ein verzweifelter rant ohne klare Zielrichtung, vielleicht hat dennoch jemand (ich wünsche es niemanden) Erfahrungswerte oder ist einer solchen Situation (Arbeiten in einem toxischen Umfeld) dann doch irgendwie glimpflich entkommen. In meinem Fall - ohne zu konkret zu werden - bedeutet das: Ganze Abteilungen arbeiten in Angst vor der Behördenleitung. Regelmäßige Zusammenkünfte zur Demütigung untergeordneter Führungspersönlichkeiten in Beisein ihrer Mitarbeitenden ohne erkennbaren sachlichen Bezug; Arbeitsaufträge an uns Sachbearbeiter sind kaum klar umrissen, stets so gehalten, dass sie kaum zufriedenstellend bearbeitet werden können; man dreht endlose Schleifen um die nichtigsten Dinge, die dennoch möglichst breit aufgearbeitet werden müssen, nicht weil das in der Sache noch einen Sinn macht, sondern um Druck zu erzeugen. Danach wird das meiste einfach verworfen oder gelöscht. Die ganze Abteilung lebt schlicht in Angst vor dem nächsten Akt. Die Stimmung ist untereinander auch erkennbar schlecht; hohe Fluktuation, entsprechende Krankenstände. Es ist eine Qual.

Der Arbeitsmarkt im öD ist gerade leider auch nicht ganz einfach (/s), ich würde inzwischen quasi fast jeden Job annehmen. Dauerhaft krank sein möchte ich nicht bzw. damit habe ich keine Erfahrung .... so weit, den Beamtenstatus aufzugeben, für den ich hart gearbeitet habe, bin ich (noch) nicht ... manchmal denke ich mir, für meine psychische Gesundheit wäre selbst Arbeitslosigkeit besser, aber die Rechnungen wollen auch bezahlt werden. Es wird immer schwieriger einen weitere Arbeitstag irgendwie zu überstehen.

Gerne auch privater Austausch falls es hier Leidensgenossen gibt.

Edit: Ganz vielen lieben Dank an die wertvollen und konstruktiven Beiträge!!

Edit 2: Ich bewerbe mich bereits aktiv auf alles das im Entferntesten in Frage kommt ... es scheint derzeit nur unfassbar wenig ausgeschrieben zu sein und in den Verfahren, in denen ich berücksichtigt werden konnte, hatte ich bisher leider kein Glück. Bleibe aber dran und wenn gar nichts mehr gut, muss ich halt weiter sehen

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u/FixImaginary3233 — 5 days ago

Hallo in die Runde,

ich hatte letzte Woche ein Vorstellungsgespräch und eine Rückmeldung, die ich so noch nicht kannte: Ich wurde am selben Tag nach Ende meines Gesprächs angerufen. Mir wurde mitgeteilt, die Entscheidung der Auswahlkommission sei noch nicht final gefallen, man käme "grundsätzlich in Betracht / wäre geeignet". Die finale Rückmeldung erfolge in drei Wochen, denn die Auswahlkommission "habe noch nicht entschieden".

Vor dem Gespräch allerdings hieß es, man möchte die Entscheidung bereits eine Woche später in den Personalrat geben....

Also bedeutet das nun: Ich bin Zweitplatzierter und werde hingehalten ... ? Hatte jemand von euch schon mal ähnliche Erfahrungen, die "gut ausgegangen" sind....?

Danke schonmal!

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u/FixImaginary3233 — 18 days ago

Guten Morgen in die Runde,

angenommen man (BaL) bemüht sich um einen Wechsel. Die aufnehmende Stelle scheint Abordnung zu präferieren, aber auch einer direkten Versetzung nicht abgeneigt. Die abgebende Stelle präferiert natürlich direkt die Versetzung, macht grundsätzlich aber auch Abordnungen möglich. Hätte man bei einer Zusage grundsätzlich die Möglichkeit, klar auf eine Abordnung zu dringen als Wechsler? Für mich wäre eine direkte Versetzung ohne "Probezeit" natürlich nicht die beste Wahl.

Vielen Dank!

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u/FixImaginary3233 — 18 days ago