Sollte es in der Verwaltung überhaupt noch Beamte geben?
Da zunehmend aktuell wieder darüber diskutiert wird, ob es mehr Beamte braucht, möchte ich die Diskussion auf die öff. Verwaltung in Deutschland lenken.
Das Berufsbeamtentum soll insbesondere die Funktionsfähigkeit, Unabhängigkeit und Verlässlichkeit des Staates sichern. Allerdings sind längst nicht alle Verwaltungstätigkeiten zwingend mit hoheitlichen Befugnissen verbunden. Viele Aufgaben könnten grundsätzlich auch von Tarifbeschäftigten wahrgenommen werden. Dabei spielt es aus meiner Sicht keine Rolle, ob man hoheitliche Aufgaben als Beamter oder Tarifangestellter ausübt. Meiner Ansicht nach bräuchte man keine Beamten in der Verwaltung mehr.
Ob man nun in der Meldebehörde ,in der Bußgeldstelle oder im Jobcenter als Beamter oder nicht Beamter sitzt, spielt eigentlich keine Rolle. Es sind dieselben Tätigkeiten.
Wäre es daher sinnvoll, die Verbeamtung konsequenter auf Funktionen zu beschränken, bei denen sie verfassungsrechtlich oder funktional tatsächlich erforderlich ist?
Mir fällt zumindest auch immer wieder (Bezug auf Hamburg) wie Stolz einige Beamten sind & wie sie sich verhalten und aufführen. Soweit oben muss die Nase als Beamter nicht sein. Natürlich sind nicht alle gemeint.
Mich interessiert eure Meinung dazu. Wie seht ihr das ganze?