Vermieter bietet mir nen Deal vor Conny-Gerichtstermin an, Falle?
Hi liebes Subreddit, ich stecke im Auszugsstress und brauche eure Einschätzung zu einem Last-Minute-Angebot meines Vermieters. Über CONNY läuft wegen der Mietpreisbremse ein Verfahren gegen ihn, das kurz vor der Entscheidung steht. Jetzt bietet mir der Vermieter an, dass ich das Verfahren einstelle und die bisherigen Kosten von 1600 Euro selbst trage. Im Gegenzug will er auf die Forderung von Schönheitsreparaturen bzw. Schadensersatz für Auszugsschäden verzichten. Dabei geht es um ein kaputtes Waschbecken und ein bis zwei Quadratmeter beschädigtes Laminat (5 Jahre minimum alt ich bin 2021 eingezogen), was angeblich über meinen Bürostuhl passiert ist. Aber ich hab ein Video wo ich zeigen kann, dass über die Wände Wasser in die Wohnung eingedrungen ist durch einen starken Regentag und Wasser aus den Rillen des Laminats kommen, wenn man drauf drückt,. Der Vermieter behauptet, die Reparaturen würden deutlich mehr als die 1600 Euro kosten.
Ich bin halt massiv unter Druck. Einerseits hieß es vom Vermieter in zwei Mails davor, dass die mir bei der Rechnung für Conny helfen würden. Wo ich ihnen die Zahl genannt habe, hieß es aber auf einmal ich soll es ganz übernehmen, weil angeblich die Schönheitsreparaturen teurer sind. Ein Waschbecken und ein-zwei Quadratmeter 5 Jahre altes Laminat unter Berücksichtigung des Zeitwerts können doch kaum so teuer sein, oder? Riecht das für euch auch eher danach, dass der Vermieter kurz vor Schluss kalte Füße bekommt und mich einschüchtern will? Ich tendiere derzeit zum Ablehnen vom Angebot des Vermieters und kriege vor dem Gerichtstermin, der jetzt schon Dienstag ist, wahrscheinlich keine Beratung mehr von Conny. Kurz zum zeitlichen Einordnen: 2021 bin ich in die Wohnung gezogen, die "Drohung" vom Vermieter hab ich vor 20 Minuten per Mail erhalten und der Gerichtstermin zwischen Conny und dem Vermieter sind kommenden Dienstag. Ich würd mich massiv freuen, wenn mich wer in meiner Entscheidung beraten könnte, Danke euch!