Flucht in die Teilzeit?
Hallo in die Runde,
mich würde interessieren, ob jemand von euch schon einmal bewusst in Teilzeit gegangen ist, weil das Arbeitsumfeld dauerhaft belastend war.
Bei mir ist es so: Ich bewerbe mich bereits weg, aber der Arbeitsmarkt ist derzeit eher schwierig und es ist unklar, wie schnell sich realistisch etwas Neues ergibt. Gleichzeitig merke ich, dass mich das derzeitige toxische Umfeld zunehmend Kraft kostet. Deshalb frage ich mich, ob Teilzeit zumindest vorübergehend eine Möglichkeit sein könnte, um Druck rauszunehmen und Abstand zu gewinnen.
Mich würden vor allem Erfahrungen interessieren:
Habt ihr Teilzeit als Fluchtmöglichkeit genutzt? Wie wurde das vom Arbeitgeber aufgenommen? Gab es spätere Nachteile bei Bewerbungen, Karriere, Gehalt, Pension oder interner Wahrnehmung?
Und ganz grundsätzlich: Was sollte man bedenken, bevor man diesen Schritt geht? Gibt es Punkte, die ihr vorher unterschätzt habt?
Vielen Dank schonmal!
Vielleicht muss ich dazu sagen: Ich habe leider keine nach außen vertretbaren Gründe wie Angehörige oder Kinder.