Dienstsysteme gesucht UCH
Liebes Schwarmwissen vom Kollegium der chirurgischen Fächer,
vorweg zum Hintergrund der Frage:
Wir sind ein mittelgroßes überregionales Traumazentrum und SAV-Haus in NRW.
In der Unfallchirurgie sind wir, wenn ich mich richtig entsinne ~19/20 Assistenzärzte. Seit ein paar Monaten tauchen immer mal wieder in unregelmäßigen Wochenabständen kleinere oder größere Schnitzer in der täglichen Stations-/Sprechstunden-/ZNA-/OP-Arbeit auf. Nicht zuletzt aufgrund unseres Dienstsystems. Die Leitung ist gerne offen für Vorschläge, deswegen die Frage wie das Dienstsystem in anderen chirurgischen Abteilungen ist.
Bei uns ist es so, dass wir zwei Stationen bespielen,
auf denen jeweils 6-7 Assistenten eigentlich fest sind. 3 Assistenten sind auf Rotation. Manche im Urlaub/Schwangerschaft/Mutterschutz/.
Es gibt einen Dienst 24h der von 8-8 Uhr da ist und einer der ab 14:30 - 8 Uhr da ist.
Der Dienst wird aus den Stationsassistenten wechselnd besetzt, d.h zwei Leute pro Tag fehlen auf Station.
Die Stationassistenten sind aber pararell auch für OP (1-4 Sääle) und Nachmittags Sprechstunde eingeteilt.
Nun ist es so, dass aufgrund der verschieden genannten Ausfälle oder anderweitigen Besetzungen teilweise jeden Tag nur 1 Assi pro Station da ist und am nächsten Tag wieder ein anderer, da der Rest irgendwie den OP und die Sprechstunde besetzen muss oder Dienst/Dienstfrei hat.
Wie könnte man ein Dienstsystem gestalten, dass mehr Kontinuität in die Station/Sprechstunde bringt ohne dass Abzüge im OP gemacht werden, so ist jeder für alles zuständig und es werden teilweise nur Löcher gestopft.
Wären feste Stations-/OP-/Sprechstunden-Wochen besser oder sollte man es so belassen, da man trotz der fehlenden Konitunität dennoch viel in den OP kommt?
Liebe Grüße