Eigentlich kein Thema, was ich im Internet diskutieren will, aber here we are.
Vorab: ich weiss, wie sensibel das Thema Ernährung in der Hunde-Community ist. Ich habe kein Interesse an dogmatischen Belehrungen oder irgendwelchen Aussagen a la ‚du bist eine Tierquälerin wenn du Trockenfutter fütterst blabla‘. Solche Kommentare werde ich ignorieren.
Ich habe mit meinem knapp 1 1/2 jährigen Golden Retriever Rüden eine absolute Odyssee hinter mir. Ich will es nicht zu lang machen, daher die groben Fakten:
- instabile Verdauung mit wiederkehrenden Durchfall-Episoden seitdem er Welpe ist
- Unverträglichkeit bei Huhn, ggf bei weiteren Quellen wie Rind oder Lamm und Lachs
- seit August 2025 auf einer ausschließlichen Pferde-Diät, inkl Leckerlis
- Verdauung ist seither besser, aber nie wirklich sehr gut. Alle paar Wochen, aufgrund verschiedener Auslöser (teilweise bekannt, teilweise nicht) hat er über mehrere Tage hinweg Durchfall
- alle gesundheitlichen Fragen sind mit und vom Tierarzt abgeklärt
Nun war ich gestern bei einem Ernährungsberater, der mir empfohlen wurde. Seine Aussage: wenigstens sollte ich ihm reines Fleisch füttern (Nassfutter) in Kombi mit einer KH Quelle wie zB Süsskartoffel. Er schlägt aber BARF vor.
Ich bin ehrlich - BARF hat mich bisher nur genervt, weil meistens sehr dogmatisch vorgetragen und super aufwändig von der Logistik her. Hinzu kommt, dass ich aktuell ca 100€ für die Ernährung von meinem Hund im Monat zahle, bei BARF wäre ich wohl mindestens beim Doppelten.
Was ich suche: Erfahrungsberichte! Gerade von Leuten, die ähnliche Dinge durchgemacht haben. War BARF für euch die Lösung? Ich bin grundsätzlich dazu bereit, aber ich frage mich, ob es wirklich der heilige Gral ist, als der es beschrieben wird. Wie regelt ihr BARF im Urlaub / unterwegs? Wie aufwändig ist es im Alltag?
Danke vorab für eure Hilfe und Erfahrungen! ◡̈