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Tipps für verängstigten Tierschutzhund

Liebe Mitlesende,

ich habe seit Samstagabend meinem Hund aus den Tierschutz.

Seit 3.5 Jahren hat er in einem Shelter in Bulgarien gelebt.

Wir haben zusammen mit dem Verein gut überlegt welcher Hund zu uns passen könnte und haben nicht willkürlich irgendeinen Hund ausgewählt.

Ich hatte schon vorher einen Hund aus dem Tierschutz, aber dieser ist ein ganz anderes Kaliber, was seine Angst angeht.

Schon beim Einstieg in den Trapo sperrte er, warf sich auf den Boden und bewegte sich nicht mehr.

Dieses Bild setzt er hier nun fort.

Er stieg aus dem Auto aus, warf sich auf den Boden und hoffte, dass wir ihn mit einem Stein verwechseln.

Wir haben ihn also vom Auto bis in seinem Bett getragen. Und dort lag er dann.

Wir füttern ihn per Löffel/Hand damit er sich an uns gewöhnt.

Trinken tut er selbstständig. Dafür verlassen nur die Vorderpfoten sein Bett.

Heute am Montag, kann er bereits etwas entspannen während ich neben ihm sitze und diesen Beitrag verfasse.

Jedoch können wir grade mit nicht Gassi gehen. Sobald wir versuchen ihn zum Bewegen zu drängen, sperrt er.

Wir haben sein Sicherheitsgeschirr angelassen, damit er sich daran gewöhnt.

Die TierschützerInnen sind der Meinung, dass er wohlmöglich auch deshalb sperrt. Einfach, weil er es nicht gewöhnt ist, die fremden Menschen (also wir) und die fremde Umgebung kommen dann noch erschwerend dazu.

Wir sind nach wie vor mit dem Tierschutzverein im Kontakt, die uns ebenfalls versuchen mit Tipps und Ideen zu versorgen.

Das Körbchen musste ich vorhin tauschen, da es nass war.

ich vermute Pipi, weil er ja sein Bett nicht verlässt.

Ich habe ein Tauschbett in seine Ecke stellen wollen und nun liegt er hat neben dem Bett, weil das neue viel zu gruselig ist.

Meine Hoffnung ist, dass wir möglichst rasch dazu kommen mit ihm rauszugehen, damit er sich da wenigstens lösen kann und dass der Rest vermutlich eine Frage der Zeit sind.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht und habt Tipps und Tricks, die uns den Übergang und den Aufbau des Vertrauens erleichtert bzw beschleunigt?

LG

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u/Bloodfeather991 — 7 hours ago

Hündin reaktiv auf andere Hunde – wann wird es besser? :')

Liebe alle,

unsere Tierschutzhündin ist 1 Jahr alt und seit etwas mehr als 3 Monaten bei uns – ich weiß, noch nicht super lange, aber eigentlich seit Tag 1 arbeiten wir an ihrer Reaktivität gegenüber anderen Hunden. Die Tierschutzorganisation meinte, sie käme mit allen Hunden klar. Auch ein Video haben wir vorab gesehen, auf dem sie die neuen Hunde der damaligen Pflegestelle kennenlernt, auf dem keinerlei Reaktivität zu sehen war.

Anscheinend ist es einfach eine Leinenaggression. Wir haben bereits mit einem bekannten souveränen Rüden von einer Freundin auf einem Auslauf ohne Leine ein Zusammentreffen initiiert. Sie war sehr verunsichert, hat ihm eine Ansage gemacht wenn er doch zu nah kam aber sie war jetzt nicht grundsätzlich abgeneigt sondern einfach unsicher. Die zwei können mittlerweile nebeneinander an der Leine gehen, nur ab und an kläfft sie ihn noch an falls er doch mal wieder zu nahe kommen sollte.

Als ich mal mit ihr in einem anderen Auslauf war war dort ein etwas älterer Hund. Ihre Körpersprache deutete ziemlich auf Unsicherheit und Angst hin als dieser mit ihr interagieren wollte.

Bei uns in der Gegend wohnen leider extrem viele Hunde, jeder Spaziergang ist ein Slalomlauf. Was wir bis jetzt machen: Sie jedes mal mit Käse, ihrer Leibspeise, markern und loben wenn sie einen anderen Hund sieht und ruhig bleibt. Das klappt mal besser, mal schlechter, bei manchen Hunden dreht sie völlig auf und ist auch kaum runterzubringen, vor allem wenn der mit einsteigt. Bei anderen ist es etwas einfacher.

Ich würde sagen es wurde mal ein klein wenig besser, jetzt seit ein 2 Wochen ca. wieder schlimmer. Mittlerweile habe ich aber das Gefühl, dass sie schon reagiert wenn sie denkt einen Hund zu sehen, bei Trolleys, Koffern ect. ...

Sollen wir einfach weiter diese Taktik fahren und hoffen dass es besser wird? Habt ihr noch super tipps die euch geholfen haben? Bitte keinen weirden Dominanz-Alpha Strategien.

Danke schonmal fürs Lesen und die Hilfe!

u/Dobermaus161 — 7 hours ago

Hund reagiert auf Kind meiner Schwester

Hallo zusammen,

wir haben vor 2,5 Jahren eine alte Dackeldame (jetzt 16 Jahre) aus dem Tierheim adoptiert, die ihr vorheriges Frauchen überlebt hat und der wir noch einen schönen Lebensabend schenken wollen. Für uns ist es der erste Hund und dementsprechend Neuland.

Uns war bewusst, dass sie mit den meisten Hunden nichts zu tun haben will und ihr auch Kinder nicht immer geheuer sind. Letzteres hat sich schon deutlich verbessert, seit sie bei uns ist. Wir laufen mittlerweile an lauten Kindergruppen problemlos vorbei und auch rennende Kinder oder mit lauten cityrollern sind kein Problem.

Jetzt zu unserem Problem: meine Schwester hat vor 3 Monaten ein Kind bekommen. Während der Schwangerschaft hat unser Hund sich immer an sie gedrückt und ist ihr nicht mehr von der Seite gewichen. Sobald das Kind da war haben wir unserem Hund getragene Bodys oder Stofftücher zum Schnüffeln gegeben, um sich mit dem neuen Familienmitglied vertraut zu machen. Sie war interessiert aber hat weder positiv noch negativ darauf reagiert.

Gestern waren die frisch gebackenen Eltern mit Kind mal wieder bei uns. Wir alle hatten das Kind auch mal auf dem Arm und haben uns mit ihm beschäftigt. Das alles war kein Problem. Als wir sie dann auf den Boden gelegt haben (Hund war die ganze Zeit angeleint, was immer so ist wenn wir im offenen Garten sind) hat sie unser Hund angebellt und wollte auf sie zu springen, wurde von der Leine aber zurückgehalten. Das war etwas überraschend für uns, da sie sich vorher auch abgelegt und zwischen uns geschlafen hat.

Jetzt machen wir uns Gedanken, wie wir das in Zukunft Handhaben können/sollen. Besonders wenn das Kind anfängt zu krabbeln/laufen haben wir Angst, dass in einem unbeobachteten Moment nochmal was passieren könnte.

Habt ihr Tipps?

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u/CaterpillarNaive1596 — 7 hours ago

Familienhund. Ja oder Nein?

Hallo liebe Community,
ich brauche von euch mal unterschiedliche Blickwinkel um einfacher eine Entscheidung zu finden.
Mein Mann und ich überlegen uns einen Hund zuzulegen. Wir haben zwei Kinder (7 und 9) und einen Kater, der Freigänger ist. Einer von uns kann immer im Home-Office arbeiten und es gibt einen kleinen Garten.
Wir sind jedoch gerne in den Ferien unterwegs, auch mal mit dem Rad und auf Tagesausflügen. Da könnte der Hund meistens nicht mit. Er könnte in der Zeit von Urlauben zur „Oma“.

So nun zu den Bedenken. Am sinnvollsten wäre klar ein Hund aus dem Tierheim. Aber ich hab Angst. Wurde selbst schon mal von einem Hund aus dem Tierschutz gebissen😔 und könnte es mir nie verzeihen, falls eines der Kinder angegriffen werden sollte…
Und fühlt sich der Hund abgeschoben, wenn er oft zur Oma müsste?
Was vergesse ich zu bedenken, wenn ein Hund in die Familie kommt? Was waren eure Erfahrungen, gute und schlechte.
Danke für Inspirationen und eure Hilfe🙏

Edit:
Danke an alle für eure Einschätzungen und Anmerkungen. Es wird erst mal keinen Hund bei uns geben. Wir besuchen ab und zu Tierheime und schauen ob unser Hund vielleicht mal dabei ist. Werden uns Zeit lassen und überlegen ob es in 2 oder 3 Jahren besser passt.

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u/ThenSample8784 — 12 hours ago

Hund ist nach Urlaub beleidigt

Wir waren die letzte Woche mit unserem 11 Monate alten Corgi Rüden in Dänemark im Urlaub.
Er hatte einen Riesen Spaß und natürlich waren wir jeden Tag verhältnismäßig viel draußen.
Seitdem wir am Samstag zurück nach Hause gekommen sind ist er irgendwie beleidigt und liegt die meiste Zeit im Schlafzimmer, sucht keine Nähe mehr und möchte nicht mehr gerne fressen. Auch mit Schmeckies lässt er sich nicht mehr nach vorne locken und gibt einem nur verurteilende Blicke.
Geht es nach draußen ist alles normal, er zeigt Freude darüber und ist normal aktiv, weshalb ich gesundheitliche Themen ausschliefen würde.
Hat jemand schon mal ähnliches erlebt?

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u/TheRealTyir — 14 hours ago

Mich macht es so unfassbar traurig, dass ich vermutlich niemals einen Hund haben werde

Hallo zusammen, ich weiß nicht ob ein solches "Von der Seele schreiben" hier zulässig ist, ansonsten bitte einfach löschen:)

Ich wolle schon seit ich klein bin, immer einen Hund haben. Für mich war das einfach der größte Traum, einen besten Freund auf vier Pfoten zu haben. Zur Zeit bin ich auch Patin für zwei Hunde aus meinem Tierheim in der Nähe, die ich auch schon besuchen konnte. Da schlägst mein Herz immer gleich höher, wenn ich den Hund angelaufen sehe und wir dann ne schöne Zeit haben.

Nun habe ich mein erstes Staatsexamen in der Tasche, und starte nächstes Jahr ins Referendariat und daraufhin ins Berufsleben als Jurist irgendwo. Ich hab während des Studiums immer mir gesagt "wenn ich das Studium und Ref geschafft habe, wohne ich irgendwo schön mit meinem Hund."

Nun ist es, je länger ich drüber nachdenke, einfach so traurig wie unwahrscheinlich es für mich ist, vor der Rente einen Hund zu haben.

Ich werde sicher für eine sehr lange Zeit nur in einer Wohnung wohnen können, immer Vollzeit arbeiten, immer in einem Büro. Home Office ist bei vielen Berufsrichtungen einfach vorweg ausgeschlossen, und die allermeisten Kanzleien und Unternehmen gestatten nur selten Hunde (was ich auch verstehen kann). Selbst wenn ich einen Partner hätte (kann ja gut sein dass das nie passieren wird) und dieser auch Vollzeit arbeitet und kein Home Office machen kann, kann ich mich nicht um einen Hund kümmern, so wie er es verdient; ich möchte ja auch schließlich viel Zeit mit ihm verbringen.

Die einzigen Leute, die ich kenne mit einem Hund, sind entweder fitte Senioren oder Eltern einer Freundin, die eine eigen Firma haben und dort super flexibel sind. Was ich hier sonst so gelesen hab, ist es entscheidend, dass man entweder selber mit Home Office flexibel ist, einen Partner hat der mit an einem Strang zieht oder einen hundefreundlichen Arbeitsplatz hat.

Es macht mich einfach traurig, dass ich mit meinem Lebensweg einem Hund einfach kein gutes Leben bieten kann; bzw. dies nur unter super speziellen, nicht wirklich planbaren Konditionen möglich ist.

Das musste ich mir mal von der Seele schreiben:(

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u/Amazing_Hamster7850 — 1 day ago

Wie dem Hund wieder vertrauen?

​

Ich bin einfach nur frustriert.

Unsere Nachbarin, die schwer psychisch erkrankt ist, hatte wieder eine Krise und musste erneut ins Krankenhaus. Leider passiert das zwei- bis dreimal im Monat.

Mein Partner und ich kümmern uns seit etwa elf Monaten um ihren Hund. Jeden einzelnen Tag gehen wir unentgeltlich mit ihm spazieren und sorgen dafür, dass er genügend Bewegung bekommt – einfach, weil wir den Hund mögen. Und weil mir die Besitzerin leidtut und ich ihr helfen möchte.

Heute hatten wir keine Pläne und haben den Hund deshalb wieder zu uns genommen, während seine Besitzerin im Krankenhaus war.

Das Problem war, dass der Hund sich heute viel merkwürdiger verhalten hat als sonst. Wir kennen ihn inzwischen sehr gut. Immer wenn es seiner Besitzerin schlecht geht, verändert sich auch sein Verhalten. Er zieht stärker an der Leine, wird beim Spazierengehen ängstlicher, versteckt sich häufiger, bellt mehr als sonst oder wirkt einfach emotional völlig abgeschaltet.

Heute war es aber noch einmal ganz anders.

Wir hatten den Hund gerade in unsere Wohnung gebracht und mein Partner ging noch einmal kurz hinaus, um den Müll wegzubringen. Als er zurückkam, klopfte er an die Tür, damit ich ihm öffne. Der Hund stand direkt neben mir und bellte extrem laut.

Ich sagte ihm bestimmt, dass er aufhören soll zu bellen. Außerdem schob ich ihn vorsichtig mit der Hand etwas zur Seite, weil er sonst direkt zur Tür hinausgelaufen wäre – entweder meinem Partner entgegen oder vielleicht sogar in den Hausflur. Das wollte ich verhindern.

Er hat mich nicht richtig gebissen, aber er schnappte heftig nach meiner Hand und das mehrfach. Er knurrte, zog die Lefzen hoch und wirkte wirklich aggressiv. Ich bekam Angst, hob meine Stimme und schob ihn vorsichtig mit dem Fuß etwas weg, weil ich befürchtete, dass er in meine Hand beißen würde. Daraufhin schnappte er auch nach meinem Fuß. Er hatte ihn im Maul und hat daran gerissen. Es hat nicht geblutet, war aber extrem agressiv. Er hat heftig geknurrt und die Leftzen hoch gezogen.

Später passierte etwas Ähnliches mit meinem Partner. Der Hund entwickelte plötzlich starken Futterneid wegen eines Leckerlis, das mein Partner ihm gegeben hatte. Mein Partner gibt ihm schon seit Monaten regelmäßig Leckerlis, aber diesmal war alles anders. Der Hund begann zu knurren, die Zähne zu zeigen, nach ihm zu schnappen und ihn anzuspringen. Mein Partner versuchte, ihn vorsichtig wegzuschieben, doch der Hund knurrte, fletschte die Zähne, das etwa 30 Sekunden lang aggressiv weiter und sprang erneut nach ihm. Er hat seine Hand mit dem Maul gepackt und daran gerissen. Es hat nicht geblutet. Aber es war mehrfach. Das hat mir ehrlich gesagt Angst gemacht, weil ich ihn so noch nie erlebt hatte.

Wir kümmern uns nun seit fast elf Monaten um diesen Hund, und so etwas ist noch nie passiert. Heute hat er sich wie ein völlig anderer Hund verhalten.

Es war beängstigend.

Einerseits bin ich ein rationaler Mensch. Ich weiß, dass der Hund nicht „böse“ ist, und ich weiß auch, dass er uns eigentlich sehr gern hat. Meinen Partner liebt er regelrecht. Immer wenn er ihn sieht, freut er sich riesig, springt an ihm hoch, wedelt mit dem Schwanz und sucht seine Nähe. Rational betrachtet weiß ich, dass heute wahrscheinlich eine extrem belastende Situation für den Hund war und dass er emotional unter Stress stand, weil seine Besitzerin plötzlich weg war.

Andererseits bin ich einfach unglaublich enttäuscht.

Wir haben fast ein Jahr unseres Lebens investiert, um diesem Hund zu helfen – jeden Tag mehrere Stunden. Wir gehen täglich lange mit ihm spazieren, damit er genügend Bewegung bekommt. Wir versuchen, ihm grundlegende Erziehung beizubringen, weil seine Besitzerin ihn kaum erzogen hat. Wir sehen, wie schwierig sein Leben durch die psychische Erkrankung seiner Besitzerin ist, und wir haben wirklich versucht, ihm etwas Stabilität zu geben.

Und dann hat er uns heute plötzlich behandelt, als wären wir eine Bedrohung.

Ich weiß, dass er wahrscheinlich nicht aus Bosheit gehandelt hat.

Trotzdem kann ich emotional nicht anders, als mich verletzt und enttäuscht zu fühlen. Es fühlte sich ehrlich so an, als hätte ich es mit einem völlig anderen Hund zu tun.

Nach allem, was passiert war, rief ich die Hundebesitzerin im Krankenhaus an und fragte, ob alles in Ordnung sei und wann sie nach Hause kommen würde. Ich erzählte ihr, was passiert war, und erklärte, dass ich kein gutes Gefühl mehr bei der Situation habe und erst einmal Abstand brauche, weil mir das alles zu viel geworden ist. Ich bin darüber sehr traurig.

Sie verließ das Krankenhaus dann relativ schnell, weil sie sich Sorgen um ihren Hund machte. Zum Glück hatten die Ärzte keine ernsthafte Erkrankung festgestellt.

Was mich zusätzlich enttäuscht hat, war, dass sie uns nicht ein einziges Mal fragte, wie es uns geht. Sie fragte nicht, ob wir in Ordnung sind, und sie entschuldigte sich auch nicht für das Verhalten ihres Hundes.

Fairerweise glaube ich allerdings, dass sie selbst von der ganzen Situation überfordert war.

Das Einzige, was sie zu meinem Partner sagte, war: „Dann war es das wohl?“ Und er antwortete einfach nur: „Ja.“

Es fühlt sich wie ein Kampf an, den man nicht gewinnen kann. Egal, wie viel Zeit, Liebe und Mühe wir in diesen Hund investieren – wahrscheinlich wird er die Folgen seines Traumas immer mit sich tragen.

Und ich möchte mich nicht in Gefahr bringen. Mein Partner sagt, es gibt einen Unterschied zwischen schnappen. Bei dem es nicht blutet und beißen. Aber was ist, wenn er mal richtig beißt?

Es bricht mir ehrlich das Herz.

Wie soll ich diesem Hund wieder vertrauen?

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Ich habe angefangen, ihr etwas Frisches ins Futter zu geben, und ihre Reaktion darauf gibt mir zu denken.

Mir ist in letzter Zeit etwas aufgefallen, das mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Bei ihrem normalen Futter frisst sie brav, alles gut. Aber in dem Moment, in dem ich etwas Frisches dazugebe, ein Stück Karotte oder ein bisschen gekochtes Ei, verändert sich ihr ganzes Gesicht. Sie wartet, sie tanzt fast vor dem Napf.

Ich frage mich langsam, ob sie mir damit nicht längst etwas sagt, das ich nur nicht hören wollte.

Was ist bei euch das eine frische Ding, bei dem euer Hund komplett ausrastet?

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u/SigX66 — 1 day ago

Wer hat Erfahrungen mit dem Hundekontrolldienst?

Moin,
Ich habe eine Nachbarin mit einem aggressiven Hund der 40-50 kg wiegt. Der Hund dreht jedes mal durch sobald er meinen Hund sieht (schon von der anderen Straßenseite aus) und sie kämpft regelrecht damit ihn fest zu halten. Er hat sie mal vor meinen Augen fast über die halbe rote Ampel gezogen beim Versuch an meinen Hund ran zu kommen. Sollte er sich los reißen habe ich keinerlei Möglichkeit einzugreifen und meinen Hund zu schützen. Der Hund benimmt sich jetzt seit mittlerweile 3 Jahren so.

Wir teilen uns einen sehr großen Innenhof und sie lässt den Hund dort jetzt ab und an bei Dunkelheit frei laufen weshalb es jetzt schon zu zwei fast Zusammenstößen kam. Eine Nachbarin hat mir vor kurzem berichtet, dass sie beobachtet hat wie der Hund im Innenhof seine Besitzerin auf dem Bauch liegend hinter sich her geschliffen hat, sich losriss und den Hund der Nachbarn biss. Die Hinterlassenschaften räumt sie wohl auch nicht weg und unser Innenhof ist gleichzeitig ein Spielplatz für die Kids der Nachbarschaft. Mir gegenüber ist sie schon ausfällig geworden und hat mich Minuten lang angeschrien als ich zum Bus auf dem Bürgersteig in die selber Richtung musste die sie gerade mit ihrem tobenden Hund blockierte. Ich drehe schon immer um wenn ich sie sehe oder bleibe mit gebührend Abstand stehen aber ich kann mich nun mal nicht in Luft auflösen.
Ich denke schon seit langer Zeit, dass ihr Hund ernstzunehmend gefährlich ist. Der Bericht der Nachbarin bestätigt, dass ich mir zu Recht Sorgen mache.

Wie geht der Hundekontrolldienst bei einer Meldung vor und werden die überhaupt aktiv bevor man selbst zu Schaden gekommen ist? Kann man die Meldung anonym machen? In welchem Umfang wird überprüft? Kann mir gut vorstellen, dass der Hund sich bei Besuch des Hundekontrolldienstes relativ normal verhält weil sich die Aggressionen ausschließ gegen Hunde und laut Aussage der Besitzerin ausschließlich gegen meinen Hund richtet. Leider weiß ich nicht wo genau die Nachbarin die mir von dem Vorfall erzählt hat wohnt und es ist unklar ob und wann wir uns wieder über den Weg laufen sonst hätte ich sie gebeten als Zeugin auszusagen. Ich bin sehr gestresst von der Situation und mache mir große Sorgen um meinen Hund.

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u/Mrs_Chaos4 — 1 day ago

Blood donation saved my dogs life, looking for donors in Berlin

Last week my dog Toffee needed emergency surgery for a severe abscess and likely wouldn’t have survived without a blood transfusion. I was lucky that Tierklinik Valera in Berlin Zehlendorf had compatible blood on hand.

This experience showed me how much dog blood donors are needed, so I wanted to raise a bit of awareness. If your dog qualifies, consider becoming a donor, it could save another dog’s life.

Donor criteria:
- At least 20 kg
- Age 1–10 years
- No pre-existing conditions or ongoing medication
- Up to date on vaccinations, deworming, tick prevention
- No extended stays in southern/eastern Europe
- Never received a blood transfusion themselves

How it works: Free health check first (bloodwork, organ values, blood type, infectious disease screening). If all clear, donation itself takes only 5–10 min, with the full appointment around 90 min. Dogs can donate every 3 months.

Interested or know a dog that might qualify? Contact Valera Medizinisches Kleintierzentrum Berlin-Zehlendorf directly:

Email: info@valeratierklinikberlin.com

Phone: 030 201 805 750

Thanks for reading🫶🏼 Feel free to share, might help make sure the next dog in an emergency has blood available in time❤️❤️‍🩹

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u/Tottamoon3 — 1 day ago
▲ 637 r/hundeschule+2 crossposts

Ökologische Bio Hunde

Gerade habe ich auf dem Spaziergang diesen Fiebertraum entdeckt.

"Die Welpen sind bewusst nicht geimpft, entwurmt und gechippt"

Das ist doch fahrlässig für die Gesundheit der Welpen. Unmöglich was manche Leute machen. Man kann sowas aber nicht beim vetamt melden, oder?

Edit: Ist dem Veramt gemeldet!

u/No_Armadillo_6910 — 2 days ago
▲ 20 r/hundeschule+4 crossposts

Ich baue gerade eine Karte für vermisste, gefundene und gesichtete Tiere – Feedback gesucht

Hey zusammen,

ich arbeite aktuell an einem kleinen Herzensprojekt namens TierMap.

Die Idee ist eine einfache Karte, auf der man vermisste, gefundene oder gesichtete Tiere eintragen kann. Also zum Beispiel, wenn eine Katze entlaufen ist, ein Hund gesehen wurde oder jemand ein Fundtier melden möchte. Andere Menschen in der Umgebung könnten dann schneller reagieren, Hinweise geben oder die Meldung teilen.

Geplant bzw. teilweise schon umgesetzt sind unter anderem:

- Meldungen für vermisste, gefundene und gesichtete Tiere

- Kartenansicht mit Pins je nach Tierart

- Bilder und Beschreibung zum Tier

- Umkreissuche für die Nachbarschaft

- Teilen-Funktion

- Poster/Flyer mit QR-Code für vermisste Tiere

- Status wie „wieder zuhause“

- Benachrichtigungen bei passenden Meldungen in der Nähe

Mir ist wichtig, dass das Ganze möglichst einfach nutzbar bleibt und nicht wie eine überladene App wirkt. Es soll vor allem Menschen helfen, schnell Aufmerksamkeit in ihrer Umgebung zu erzeugen, wenn ein Tier vermisst wird oder irgendwo auftaucht.

Ich würde mich mega über ehrliches Feedback freuen:

Was müsste so eine Plattform unbedingt können, damit ihr sie nutzen würdet?

Was wäre euch beim Thema Datenschutz wichtig?

Und kennt ihr Funktionen, die bei bestehenden Lösungen fehlen oder nerven?

Die Seite ist noch im Aufbau, aber ich möchte sie von Anfang an so entwickeln, dass sie wirklich sinnvoll für Tierhalter, Finder und Helfer ist.

Danke euch schon mal! 🐾

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Unser Vorgarten ist doch kein Hundeklo 😪

Hoi zäme

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Mir haben aktuell ein kleines Problem, für das ich weiter ausholen muss.

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Vor einem Jahr sind wir ein Haus an einer Strassenecke gezogen, und haben eine Gartenmauer über Eck.

Direkt neben unserem Parkplatz hat es eine Strassenlaterne gefolgt von einer Wiese als Vorgarten.

Am Gesteig entlang sind es so ca. 50-70m Natursteinmauer und bestimmt 15m Wiese + Beet.

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Bereits kurz nach dem Einzug haben wir auf der Wiese immer wieder Hundekot gefunden.

Gut dachten wir - setzen wir einen kleinen Zaun (40cm hoch, mehr erlaubt die Gemeinde nicht).

​

Aber es interessiert manche Halter einfach nicht.

Sie lassen ihre Hunde an ausziehbaren Leinen mitten auf unsere Wiese/unseren Vorgarten und wir haben zahlreiche Löcher in die Wiese gepieselt und finden weiterhin Kot.

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Gestern dann ein Eklat: wir kommen vom Einkaufen Heim und ein Hund macht in dieser Sekunde in unseren Vorgarten.

Die Leine der Frau bestimmt 4-5 m ausgerollt.

Als ich sie aufgefordert habe es zu entsorgen, meinte sie nur sie könne ja kein Privatgrundstück betreten.

Es folgte ein sehr unschöner Streit in deren Verlauf ich ihr den Haufen in einem Kotbeutel (wir haben übrigens selbst zwei Hunde, die sich in unserem Vorgarten NICHT lösen dürfen) in die Umhängetasche gesteckt habe.

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Selbst nach einer Nacht Schlaf regt es mich nur auf.

Zumal wir nur ca. 300m von Feldern und Wiesen entfernt wohnen, wo alle mit ihren Hunden gehen und wo es mehrere Mülltonnen mit KBSpendern gibt.

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Auch unsere Gartenmauer wird so oft angepieselt, dass wir an warmen Tagen nicht mehr im Garten sitzen können, da es so stinkt.

Gespräche bringen nur was, so lange wir die Menschen erwischen und langsam nervt es wirklich , da es immer dieselben Pappnasen sind.

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Die Gemeinde sagt sie kann nichts machen.

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Und bevor der Einwand kommt, wie erwähnt haben auf wir zwei Hunde.

Nein sie machen weder in den Garten noch in den Vorgarten.

Wir gehen auch für das letzte Mal am Abend direkt vor dem Schlafen gehen immer die 300m ins Feld.

Dauert maximal 7-10 Minuten und nein unser Rüde darf keine Mauern etc. markieren, weil ich das einfach widerlich finde.

Mein Hund meine Verantwortung.

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Vielleicht stört es mich auch deswegen so massiv...

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Hat jemand eine Idee, was wir noch machen können?

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u/Pawyventures — 3 days ago
▲ 2 r/hundeschule+1 crossposts

Ehemann vs Hund

Hallo ihr, das geht vor allem an die Hunde Experten hier.

Mein Mann und ich haben uns vor 5 Jahren einen Hund aus dem Tierschutz geholt, der damals 4 Jahre alt war. Er ist ein Mischling, so Richtung Terrier/jack Russel/ Dackel, also ohne hin Kategorie „Wachhund“. Wir hatten beide auch vorher schon Hunde und wussten, dass ein Tierschutz Hund ggf. mehr „Arbeit“ bedeutet.

Es war auch eher meine Idee bzw. Mein Wunsch, aber mein Mann war von Anfang an mit dabei und hat immer zugestimmt. Es war von Anfang an auch klar, dass ich den Hauptteil übernehmen werde, weil ich viel Homeoffice machen konnte, bzw den Hund mit ins Büro nehmen konnte und auch viel lieber spazieren geh als mein Mann. Mein Mann kann ihn theoretisch auch mit auf Arbeit nehmen, ist aber bisher nie vorgekommen, weil sein Job auch einfach nicht so geeignet ist wie meiner.

Der Hund ist eine wirklich super liebe Seele. Nicht reaktiv, aggressiv oder sonst was. Und wenn ihm etwas zu viel wird, dann zieht er sich einfach zurück. Er hatte am Anfang so seine Schwierigkeiten mit Männern, ist zusammengezuckt wenn jemand schnell die Hand gehoben hat, aber mittlerweile kaum noch. Und er hat Probleme mit lauten Geräuschen, extreme Angst vor Gewitter, kinder mit Bällen und solche Art Geräusche. Das hat sich gelegt, aber ist nicht weg.

Kommen wir zum „Problem“. Er ist auf jeden Fall ein Wachhund der bellt sobald er was hört. Das find ich auch erstmal nicht so schlimm. Also bellen, wenn es klingelt oder so. Mittlerweile geht er auch nicht mehr zur Tür sondern bellt einfach von seinem Platz aus. Wir wohnen in einem Alten Bauernhaus und alles ist sehr hellhörig. Es ist glücklicherweise ein Einfamilienhaus, aber man hört sehr gut wenn die Nachbarn nachhause kommen, die auto Türen zuschlagen unsw. Und auch da bellt er immer los. Es fängt an mit so ein paar „Wuffs“ und dann legt er los. Und er ist echt ziemlich laut. Das alles ist schon etwas nervig, aber total ok, weil ist ja ein Hund. Wenn wir Besuch bekommen, dann bellt er bis er Checkt wer kommt und freut sich dann leise weiter :D

Es liegt auch auf jeden Fall an mir, weil wenn ich nicht da bin ist seine bellleistung um 80% vermindert. Ich weiß nicht was ich noch machen soll, um ihm das ein bisschen abzugewöhnen. Hab Ablenkung, ruhiges Nachsehen, wegschicken, Belohnung wenn er ruhig ist und alles mögliche versucht. Aber erfolglos.

Seit dem wir ein Baby haben ist das auch nochmal schlimmer geworden und er ist noch aufmerksamer, was Geräusche betrifft :D das ist natürlich schon kacke, Weil das Baby oft aus dem Schlaf gerissen wird.

Das eigentliche Problem ist aber mein Mann. Denn der Hund bellt und knurrt ihn wirklich brutal an. Auch wenn er ihn längst erkannt hat, wenn er schon an ihm geschnüffelt hat. Mittlerweile ist mein Mann einfach übel genervt und schreit einfach nur. Ich glaub die 2 hassen sich mittlerweile ein bisschen. Wenn er also abends von der Arbeit kommt, fängt der Hund an zu bellen sobald er die Garage hört, und eskaliert komplett beim Schlüssel in der Tür. Ich kann dann auch nicht mehr reagieren, weil ich ein schlafendes Baby auf dem Arm hab. Mein Mann kommt rein, brüllt den Hund an, der Hund sucht Schutz bei mir, Baby wacht auf und Zack, alle haben schlechte Laune.

Ich versteh meinen Mann, mich würd das auch Ultra nerven. Aber gleichzeitig bin ich sauer, weil ich find der versucht es gar nicht und hat einfach keine Bindung zum Hund und beschäftigt sich halt gar nicht mit ihm

Hat jemand einen Tipp? Wie kann ich mich anders verhalten oder was sollte mein Mann tun?

Wir sind Dankbar für jede Hilfe

EDIT: wir waren schon beim Trainer, seine Tipps haben wir umgestellt, aber jetzt bellt der Hund einfach von seinem Platz aus

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u/gammeloni-11 — 3 days ago

Depigmentierung der Schnauze: Mögliche Gründe?

Hallo zusammen,

mein Kleiner hat seit Kurzem diese rötliche Verfärbung der Schnauze / Depigmentierung.

Er zeigt keinerlei Symptome oder Unwohlsein.

Allerdings bin ich demnächst für 3 Wochen weg und schaffe es bis dahin nicht zum Arzt (heute ist Samstag, es ist mir gestern erst aufgefallen).

Er wird bei meinen Eltern sein und ich müsste sie entsprechend instruieren worauf zu achten ist, aber so richtig weiß ich es auch nicht, ebenso nicht was mögliche Gründe sein könnten.

Ist bei jemandem sowas schon mal vorgekommen?

Bin für jede Hilfe dankbar!

u/YearTechnical7503 — 3 days ago

Hundeschulen, wo seid ihr falsch abgebogen?

Ich schaue mir alle paar Monate mal an, was die Hundeschulen so im Angebot haben. Teils aus echtem Interesse, teils weil ich gern sehe, was es wieder für neue "Innovationen" gibt. Und diesmal bin ich über etwas gestolpert, an dem sich für mich ziemlich gut zeigt, wohin die Reise geht: einen Feuerschalenabend. 35 Euro pro Person, zwei Stunden, maximal 15 Teilnehmer.

Was da passiert, steht sinngemäß direkt in der Ankündigung: Man will "über Themen im Hundetraining quatschen", gemütlich an der Feuerschale, die Sommerabende gemeinsam verbringen. Und der eigene Beitrag der Teilnehmer? Man "gesellt sich dazu" und "lauscht den Gesprächen". Das ist der Kurs. Kein Trainingsplan, kein Konzept, kein Ergebnis. Man sitzt am Feuer und hört zu.

Rechnen wir das mal durch. 15 Leute à 35 Euro sind 525 Euro für einen Abend. Was steht dem gegenüber? Die Feuerschale steht auf dem eigenen Hundeplatz - kostet nichts. Das Holz? Steht wörtlich in der Beschreibung: "Wir sammeln Holz". Also sammeln sie es selbst - kostet auch nichts. Location: der eigene Platz, ebenfalls kostenlos. Wenn's hochkommt, Tee und ein paar Kekse. Unterm Strich bleiben von den 525 Euro fast die kompletten 525 Euro - für zwei Stunden Beisammensein.

Und da liegt für mich der Punkt. Ich hab überhaupt nichts gegen Hundeschulen, und ich hab auch nichts dagegen, dass gute Arbeit gutes Geld kostet. Ein durchdachter Trainingskurs, bei dem jemand mit echtem Fachwissen an einem konkreten Problem mit meinem Hund arbeitet. Dafür zahle ich gern und habe schon so manche gute Bewertung geschrieben. Da bekomme ich eine Leistung.

Aber ein Lagerfeuerabend, bei dem man laut Beschreibung auch "einfach nur dazukommen" und lauschen kann, ist keine Leistung, das ist Geselligkeit. Und Geselligkeit hat man früher einfach organisiert: nach dem Kurs noch zusammen was trinken, sich mit den Leuten aus der Welpengruppe zum Spazieren verabreden oder samstags im Verein am Feuer sitzen. Niemand hat dafür je eine Teilnahmegebühr verlangt.

Was mich stört, ist dieser Mechanismus, dass jede menschliche Grundaktivität in ein buchbares Produkt mit Anmeldung und Preisschild umgewandelt wird. Erst war es Training, dann Gruppenspaziergänge, jetzt eben das gemeinsame "Plaudern" am Feuer. Keine Themenvorgabe, es wird geplaudert.

Der eigentliche Wert, den man verkauft, ist Community - nur wird die jetzt eingezäunt und pro Kopf abgerechnet. Und weil viele Hundehalter sozial isoliert sind, gerade Ersthundebesitzer, funktioniert das auch. Man zahlt am Ende Eintritt für Anschluss.

Vielleicht bin ich zu kritisch und für manche ist das ein fairer Deal: man lernt Leute kennen, kommt raus, hat einen netten Abend. Aber 35 Euro dafür, dass ich um ein Feuer sitze und den "Gesprächen lausche", mit einem Wort "Hund" drübergeschrieben, damit es nach Kurs klingt? Das fühlt sich für mich einfach nur noch falsch an.

Wie seht ihr das? Zahlt ihr für sowas, oder ist das nur noch geschickt verpacktes Abkassieren?

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u/Candid_Ebb5542 — 3 days ago

Lektüre Hunde Einmaleins (Tierheim)

Huhu 🙌🏻 ich bin im Tierheim tätig, eigentlich für Katzen.
Aber ich werde perspektivisch auch mit Hunden spazieren gehen, bzw. Gehe schon spazieren. Mit den leichten Fällen, keine „Problemhunde“.

Ich liebe Tiere generell und würde auch behaupten, dass ich intuitiv viel richtig mache. Nichtsdestotrotz kenne ich mich vor allem mit Katzensprache aus und da ist so manches genau andersherum im vergleich zum Hund. 😁

Könnt ihr mir Basislektüre empfehlen, Buch oder Website, für das wichtigste Hunde Einmaleins (Körpersprache, Basic Erziehungstipps)?

Ich möchte es gern richtig machen. ♥️Danke!

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u/Illustrious-Dot-4026 — 3 days ago

Frage zu interessanter Beobachtung

Heute kam ein Paket 📦, und unser neunjähriger Sohn hat es an der Tür entgegen genommen.
Luna (Schäferhündin, bald 4 Jahre) hat, ihn zur Eingangstür begleitet, und sich neben ihn direkt an die geöffnete Türe gestellt.

Normalerweise bellt Luna Postboten/Lieferanten IMMER an. In der heutigen Situation hat sie sich jedoch tatsächlich einfach neben unser Kind gestellt, und nur „stille Präsenz gezeigt“ (?).

Man muss dazu sagen, dass Luna Kinder vergöttert, am meisten natürlich ihr eigenes.

Ich frage mich, wieso sie nicht gebellt hat?
Wollte sie unseren Sohn nicht erschrecken?
Hat sie plötzlich eine spontane Erleuchtung gehabt, dass alle Fremden an der Tür bedrohlich anbellen vielleicht garnicht nötig ist?

Bin überrascht und fasziniert von diesem veränderten Verhalten.

Jemand eine Idee?

Hier ein Foto der Beiden. 💞

u/Mpipikit07 — 4 days ago

Was denkt ihr über das Verhalten?

Mein Hund, 4 Jahre, aus dem ungarischen Tierschutz, aus einem Keller von Vermehrern gerettet, hatte viele Baustellen als er zu mir kam. Vieles davon haben wir gut in den Griff bekommen.
Was noch ein Problem ist, ist dass er fremde Menschen anbellt, wenn sie mich ansprechen, starrend direkt auf uns zukommen oder so „psspss“ Geräusche zu meinem Hund machen. Er ist ein Spitz-Mischling, daher ist das Bellen an sich und eine gewisse Skepsis nicht sehr verwunderlich.
Wenn wir aber auf der Hundewiese sind, macht er das überhaupt nicht. Andere Menschen können ihn „ansprechen“, sich über ihn beugen und streicheln und er macht absolut gar nichts. Aber eben nur auf der Hundewiese, bzw. wenn andere Hunde anwesend sind.
Ich möchte gar nicht unbedingt Trainingstipps, was glaubt ihr, woran könnte es liegen, dass er da so anders reagiert? Mein Gedanke ist, dass er durch die anderen Hunde eventuell so abgelenkt ist, dass er dann diese Übersprungshandlung des Bellens einfach vergisst, weil es ihm wichtiger ist, die anderen Hunde zu beobachten und mit ihnen zu flitzen (Spielen leider nicht immer und nur mit ausgewählten Hundefreunden, Flitzen geht aber eigentlich immer, ist dann aber oft kein richtig ausgeglichenes Spiel). Aber selbst wenn die anderen Hunde nur stehen und er nicht aktiv mit ihnen interagiert, reagiert er nicht auf andere Menschen. Hat damit noch jemand Erfahrung? Mich interessiert wirklich einfach, wie das Verhalten sich ergibt, bzw. was da der Zusammenhang sein könnte. Danke!

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u/RefuseEconomy9358 — 3 days ago