▲ 2 r/hundeschule+1 crossposts

Ehemann vs Hund

Hallo ihr, das geht vor allem an die Hunde Experten hier.

Mein Mann und ich haben uns vor 5 Jahren einen Hund aus dem Tierschutz geholt, der damals 4 Jahre alt war. Er ist ein Mischling, so Richtung Terrier/jack Russel/ Dackel, also ohne hin Kategorie „Wachhund“. Wir hatten beide auch vorher schon Hunde und wussten, dass ein Tierschutz Hund ggf. mehr „Arbeit“ bedeutet.

Es war auch eher meine Idee bzw. Mein Wunsch, aber mein Mann war von Anfang an mit dabei und hat immer zugestimmt. Es war von Anfang an auch klar, dass ich den Hauptteil übernehmen werde, weil ich viel Homeoffice machen konnte, bzw den Hund mit ins Büro nehmen konnte und auch viel lieber spazieren geh als mein Mann. Mein Mann kann ihn theoretisch auch mit auf Arbeit nehmen, ist aber bisher nie vorgekommen, weil sein Job auch einfach nicht so geeignet ist wie meiner.

Der Hund ist eine wirklich super liebe Seele. Nicht reaktiv, aggressiv oder sonst was. Und wenn ihm etwas zu viel wird, dann zieht er sich einfach zurück. Er hatte am Anfang so seine Schwierigkeiten mit Männern, ist zusammengezuckt wenn jemand schnell die Hand gehoben hat, aber mittlerweile kaum noch. Und er hat Probleme mit lauten Geräuschen, extreme Angst vor Gewitter, kinder mit Bällen und solche Art Geräusche. Das hat sich gelegt, aber ist nicht weg.

Kommen wir zum „Problem“. Er ist auf jeden Fall ein Wachhund der bellt sobald er was hört. Das find ich auch erstmal nicht so schlimm. Also bellen, wenn es klingelt oder so. Mittlerweile geht er auch nicht mehr zur Tür sondern bellt einfach von seinem Platz aus. Wir wohnen in einem Alten Bauernhaus und alles ist sehr hellhörig. Es ist glücklicherweise ein Einfamilienhaus, aber man hört sehr gut wenn die Nachbarn nachhause kommen, die auto Türen zuschlagen unsw. Und auch da bellt er immer los. Es fängt an mit so ein paar „Wuffs“ und dann legt er los. Und er ist echt ziemlich laut. Das alles ist schon etwas nervig, aber total ok, weil ist ja ein Hund. Wenn wir Besuch bekommen, dann bellt er bis er Checkt wer kommt und freut sich dann leise weiter :D

Es liegt auch auf jeden Fall an mir, weil wenn ich nicht da bin ist seine bellleistung um 80% vermindert. Ich weiß nicht was ich noch machen soll, um ihm das ein bisschen abzugewöhnen. Hab Ablenkung, ruhiges Nachsehen, wegschicken, Belohnung wenn er ruhig ist und alles mögliche versucht. Aber erfolglos.

Seit dem wir ein Baby haben ist das auch nochmal schlimmer geworden und er ist noch aufmerksamer, was Geräusche betrifft :D das ist natürlich schon kacke, Weil das Baby oft aus dem Schlaf gerissen wird.

Das eigentliche Problem ist aber mein Mann. Denn der Hund bellt und knurrt ihn wirklich brutal an. Auch wenn er ihn längst erkannt hat, wenn er schon an ihm geschnüffelt hat. Mittlerweile ist mein Mann einfach übel genervt und schreit einfach nur. Ich glaub die 2 hassen sich mittlerweile ein bisschen. Wenn er also abends von der Arbeit kommt, fängt der Hund an zu bellen sobald er die Garage hört, und eskaliert komplett beim Schlüssel in der Tür. Ich kann dann auch nicht mehr reagieren, weil ich ein schlafendes Baby auf dem Arm hab. Mein Mann kommt rein, brüllt den Hund an, der Hund sucht Schutz bei mir, Baby wacht auf und Zack, alle haben schlechte Laune.

Ich versteh meinen Mann, mich würd das auch Ultra nerven. Aber gleichzeitig bin ich sauer, weil ich find der versucht es gar nicht und hat einfach keine Bindung zum Hund und beschäftigt sich halt gar nicht mit ihm

Hat jemand einen Tipp? Wie kann ich mich anders verhalten oder was sollte mein Mann tun?

Wir sind Dankbar für jede Hilfe

EDIT: wir waren schon beim Trainer, seine Tipps haben wir umgestellt, aber jetzt bellt der Hund einfach von seinem Platz aus

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u/gammeloni-11 — 3 days ago
▲ 3 r/Wigs

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Hi there,
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I’m based in Europe and I have very pale skin, so the lace shouldn’t be too dark.

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Thanks a lot

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u/gammeloni-11 — 1 month ago
▲ 21 r/Eltern

Kurzfassung: hab das Gefühl, mein Mann interessiert sich nicht für uns als Familie und alles andere ist ihm wichtiger. Er unternimmt was mit Freunden oder Kollegen, aber für Familienzeit ist er dann „zu müde“ und „muss sich auch mal ausruhen“. Muss er auch wirklich, versteh ich voll. Aber ich fühl mich vernachlässigt, jeder Tag ist für mich gleich und ich will nicht um einen Sonntagsspaziergang betteln müssen.

Bisschen Hintergrundwissen:
Mein (W28) Mann (M35) und ich sind seit ca. 10 Jahren zusammen.
Wir führen eigentlich eine harmonische Beziehung und haben die selbe Einstellung/Wünsche zu/für unser Leben. Wir haben vor ca. 5 Jahren ein altes Haus gekauft und renovieren es seit dem, überwiegend in Eigenleistung. Wobei "wir" ist übertrieben. Ich helfe wo ich kann, aber er macht das meiste, plant, kalkuliert etc. er hat auch einen stressigen (Büro)job, ist immer 12h außer Haus und ich hatte immer eher Jobs die recht entspannt waren mit Homeoffice etc. Deshalb hat es sich so eingespielt, dass ich den Haushalt eigentlich komplett mache. Die letzten Jahre sahen unsere Wochen überwiegend so aus: mo-fr arbeit, Samstag Baustelle, Sonntag ausruhen. Das „ausruhen“ kam da auch überwiegend von ihm, wobei ich jetzt auch nicht immer Action brauche.
Außerdem bin ich eher introvertiert mit sehr kleinem Freundeskreis, von dem viele auch nicht mehr in der Gegend wohnen und er hingehen extrovertiert, mit vielen Freunden, die hier auch nie weg ziehen.

Es war also schon immer so, dass er mehr ausgelastet war als ich. Ich bin halt oft bei seinen Freunden mit, weil da auch viele Pärchen sind.
War immer alles ok und kein Problem.

Ja und dann, wurde ich schwanger. Die Freude war riesig, war ein absolutes Wunschkind das mittlerweile 7 Monate alt ist. Und da geht das „Drama“ los.
Es war immer klar, dass ich, solange wir es uns leisten können daheim bleibe und er nur 2 Monate Elternzeit nimmt. Mein letzter Job war ohnehin Mist und ich werd dahin nicht zurück gehen.
Und ich liebe es auch daheim zu sein & hab 0 Problem damit, das Haus sauber zu halten und dafür zu sorgen dass essen auf dem Tisch steht, wenn er dann heim kommt.

Aber irgendwie hab ich mir unser Leben anders vorgestellt.
Es ist halt so, dass er sich noch nie eingeschränkt hat „wegen Baby“. Also er hat glaub die gesamte Schwangerschaft und babyzeit noch nie ein Treffen nicht wahrgenommen. Auch wenn ich nicht mit konnte. Vollkommen okay. Aber ich hab so das Gefühl als interessiert er sich nicht richtig für uns als Familie, bzw. Dass ihm die gemeinsame Zeit nicht wichtig ist.

Ich versteh voll, dass er kaputt ist von Arbeit und Baustelle. Aber ich versteh nicht dass er sich jederzeit mit jedem treffen kann und für seine Familie dann „zu müde“ ist. Also er will sich dann ausruhen auf dem Sofa, schaut tv oder beschäftigt sich so „halbherzig“ mit Baby, wenn ich es ihm mal in die Hand drücke. Für Ausflüge oder so ist er zu kaputt. Auch wenn es nur ein Spaziergang ist. Und meine Tage sind halt immer gleich.

Ich will mich nicht beschweren, will auf keinen Fall mit ihm tauschen. Ich will das auch nicht ansprechen, weil ich nicht um seine Zeit und Aufmerksamkeit betteln will. Ich weiß er muss sich ausruhen, braucht Zeit für sich, aber irgendwie merke ich trotzdem wie ich neidisch werde oder unzufrieden bin.

Wollte einfach mal bisschen ranten und mir ein oder zwei Objektive Ratschläge abholen.

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u/gammeloni-11 — 2 months ago