r/Eltern

▲ 18 r/Eltern

Umgang mit 9 Wochen altem Baby – verlange ich als Vater zu viel?

Hi zusammen,

ich würde gerne eure Einschätzung hören, insbesondere von Eltern, die eine ähnliche Situation erlebt haben.

Meine Ex (34) und ich (33) sind im Juni Eltern eines Sohnes geworden. Er ist jetzt 9 Wochen alt und wird voll gestillt.

Wir haben uns während der Schwangerschaft getrennt. Einen großen Trennungsknall oder einen konkreten Grund wie Untreue, Gewalt o. Ä. gab es nicht. Wir hatten vor allem Kommunikationsprobleme und haben vieles bis heute nicht richtig aufgearbeitet. Unser Verhältnis ist aber grundsätzlich okay und es gibt keine großen Streits.

Mir geht es hier auch ausdrücklich nicht um unsere Beziehung, sondern darum, wie wir den Umgang mit unserem Sohn gestalten.

Unser Sohn lebt bei seiner Mutter. Ich bin bewusst in die direkte Nachbarschaft gezogen, weil es mir sehr wichtig ist, von Anfang an ein präsenter Vater zu sein, eine enge Bindung zu ihm aufzubauen und Verantwortung zu übernehmen.

Bei der Geburt durfte ich dabei sein, wofür ich meiner Ex sehr dankbar bin. Danach war ich viel im Krankenhaus und in den ersten Tagen auch täglich bei ihr zu Hause. Ich habe unseren Sohn gewickelt, ihn getragen und unterstützt wo es ging.

Irgendwann wurde ihr das verständlicherweise zu viel und sie wollte mehr Ruhe. Tägliche mehrstündige Besuche hätte ich eh nicht aufrecht erhalten können, da ich nach wenigen Tagen wieder arbeiten musste - durch unsere Trennung bzw. meinen Auszug steht mir kein Elterngeld zu.

Meine Ex hat dann mehrmals drum gebeten nicht täglichen Umgang zu haben und keine Wochenenden. Aktuell haben wir uns auf dreimal pro Woche abends und keine Wochenenden geeinigt.

Das Problem ist, dass selbst diese Termine momentan kaum noch tatsächliche Zeit mit meinem Sohn bedeuten. Häufig komme ich an und er wird gerade gestillt. Das kann auch mal über eine Stunde dauern. Danach schläft er oder wird wieder unruhig und möchte erneut gestillt werden. Dann verschieben wir den Umgang auf das nächste Mal.

In den vergangenen zwei Wochen hatte ich ihn zusammengerechnet vielleicht drei Minuten auf dem Arm.

Diese Woche ist er wohl generell sehr unruhig, sie vermutet Dreimonatskoliken. Meine Ex versucht deshalb, möglichst viele Reize zu vermeiden und verbringt mit ihm viel Zeit in einem abgedunkelten Raum. Das kann ich grundsätzlich nachvollziehen.

Gleichzeitig habe ich zunehmend das Gefühl, aus seinem Alltag zu verschwinden. Ich möchte meine Ex und vor allem unseren Sohn nicht zusätzlich stressen, aber ich möchte eben auch nicht den Kontakt zu meinem eigenen Kind verlieren.

Deshalb frage ich mich ob es in diesem Alter tatsächlich sinnvoll, den Kontakt zum Vater so stark einzuschränken, wenn das Baby unruhig ist und voll gestillt wird?

Ich hätte gedacht, dass ein Säugling – solange es gerade nicht ums Stillen geht – auch vom Vater getragen, beruhigt, gewickelt oder in den Schlaf begleitet werden kann und dass gerade regelmäßiger Kontakt wichtig ist, damit überhaupt eine Bindung entstehen kann.

Vielleicht sehe ich das aber auch zu sehr aus meiner Perspektive.

Mich würden deshalb besonders Erfahrungen interessieren:

  • Wie habt ihr den Umgang mit einem wenige Wochen alten, voll gestillten Baby nach einer Trennung geregelt?
  • Sind dreimal pro Woche kurze Besuche in diesem Alter normal bzw. sinnvoll?
  • Wie kann man damit umgehen, wenn ein Großteil dieser Termine durch Stillen und Schlafen faktisch ausfällt?
  • Sollte ich versuchen, mehr bzw. regelmäßigere Zeit mit meinem Sohn zu vereinbaren, oder sollte ich seiner Mutter momentan eher den gewünschten Raum geben?

Mir geht es nicht darum, ihr das Kind „wegzunehmen“ oder schon jetzt irgendwelche langen Aufenthalte ohne sie durchzusetzen. Ich möchte einfach eine Lösung finden, bei der die Bedürfnisse unseres Sohnes im Mittelpunkt stehen, ich aber gleichzeitig die Chance habe, von Anfang an wirklich sein Vater und eine Bezugsperson für ihn zu sein.

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u/Stopfer91 — 1 day ago
▲ 0 r/Eltern

Wie würdet ihr in meiner Situation reagieren?

Ich würde gerne einmal eure ehrliche Einschätzung hören, weil mich die Situation gerade ziemlich beschäftigt.
Wir haben vier Kinder, alle vier sind neurodivergent und haben teilweise besondere Unterstützungsbedarfe. Unsere Kinderarztpraxis kennen wir schon seit längerer Zeit. Anfangs waren wir mit der Praxis durchaus zufrieden. Seit die Ärztin die Praxis alleine führt, hat sich unser Eindruck allerdings zunehmend verändert. Ich hatte in letzter Zeit immer häufiger das Gefühl, dass sachliche Kritik oder Rückmeldungen nicht wirklich erwünscht sind.

Am 10.08.2026 hatte meine Tochter einen Termin zur Blutabnahme. Sie hatte große Angst davor und war irgendwann völlig überfordert. Es kam zu einem Meltdown mit lautem Weinen und Jammern. Ich habe sie auf meinen Schoß genommen und versucht, sie zu beruhigen.

In dieser Situation sagte die Ärztin zu meiner Tochter:
„Jetzt reicht es, hör doch auf damit.“

Mich hat das sehr getroffen, weil meine Tochter in diesem Moment nicht einfach aus Trotz geweint hat, sondern offensichtlich große Angst hatte und völlig überfordert war.
Ich habe danach ein sehr ausführliches Einschreiben an die Ärztin geschrieben. Ich habe darin versucht, die Situation sachlich zu erklären und gleichzeitig ausdrücklich Verständnis dafür gezeigt, dass eine solche Situation auch für eine Kinderärztin und ihr Team belastend sein kann. Ich habe auch klargestellt, dass ich weder die Blutabnahme noch das notwendige Festhalten kritisiere.

Mir ging es ausschließlich darum, anzusprechen, wie in diesem Moment mit meiner Tochter umgegangen wurde.
Die Antwort hat mich dann ziemlich sprachlos gemacht: Die Ärztin bezeichnete meine Rückmeldung als „Einschreiben mit vielen Vorwürfen“, erklärte, sie könne unseren Ansprüchen nicht mehr gerecht werden, und beendete daraufhin die Betreuung aller vier Kinder. Außerdem wurden weitere E-Mails und Telefonate von mir ausdrücklich untersagt.

Ich möchte ehrlich gesagt auch gar nicht mehr, dass meine Kinder dort weiter behandelt werden. Für mich ist das Vertrauen inzwischen weg.

Aber ich frage mich trotzdem:

Wie würdet ihr an meiner Stelle reagieren?

Würdet ihr das einfach abhaken und euch eine neue Kinderarztpraxis suchen?
Oder würdet ihr den Vorgang offiziell melden, weil ihr der Meinung seid, dass der Umgang mit einem neurodivergenten Kind in einer solchen Situation und die anschließende Beendigung der Betreuung aller vier Kinder nicht einfach so stehen bleiben sollten?

Ich habe inzwischen eine anwaltliche Ersteinschätzung eingeholt und überlege, mich an die zuständigen Stellen zu wenden. Trotzdem interessiert mich sehr, wie ihr die Situation von außen beurteilt.

Ich suche ausdrücklich keinen Streit und möchte die Praxis auch nicht zurück. Ich möchte einfach wissen, ob ihr an meiner Stelle sagen würdet: „Das war nicht in Ordnung, das sollte geprüft werden“ – oder ob ihr es auf sich beruhen lassen würdet.

Wie würdet ihr damit umgehen?

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▲ 21 r/Eltern

Wahrscheinlich eine Lappalie, aber ich muss sie loswerden.

Ich muss mich gerade mal kurz über meine Boomer-Eltern aufregen, weil ich langsam wirklich das Gefühl bekomme, dass die mich mit Kalkül provozieren. 😂

Ich habe seit sieben Monaten ein Baby, stille nachts gerade gefühlt stündlich, wir stecken mitten in irgendeiner Schlafregression und zusätzlich hat mein älteres Kind Kita-Ferien. Ich bin einfach komplett am Limit. Heute haben meine Eltern den Großen mitgenommen – sogar inklusive Übernachtung – und ich war ehrlich gesagt einfach nur heilfroh, dass ich mal ein bisschen Zeit für mich habe und jemand anderes ein Kind übernimmt.

Und dann passiert sowas.
Es gibt eine ganz bestimmte Sache bei Kinderkleidung, die ich absolut nicht leiden kann. Ich benutze hier zur Veranschaulichung einfach mal Blau. Ich mag es nicht. Ich möchte es für mein Kind nicht. Punkt.

Das habe ich von Anfang an klar kommuniziert.
Und trotzdem wurden mir über längere Zeit immer wieder Kleidungsstücke in exakt dieser Farbe geschenkt. Immer wieder. Irgendwann dachte ich mir: Okay, gut, dann behalte ich die Sachen halt für Spielplatz, Zuhause, Krankheit, was auch immer. Aber irgendwann war es einfach so viel, dass diese Sachen im Kleiderschrank angefangen haben zu dominieren.

Also habe ich irgendwann nochmal ganz klar gesagt: Bitte hört damit auf. Ich möchte das nicht.

Und ich habe sogar angekündigt: Wenn ihr mir solche Sachen weiterhin schenkt, gebe ich sie direkt weiter – Spende, Vinted, Sozialkaufhaus, völlig egal. Die Sachen wurden dann tatsächlich auch aussortiert. Mein Sohn hat sie nicht mehr getragen.
Für mich war das Thema damit eigentlich erledigt.

Heute ist mein Sohn also mit meinen Eltern im Tierpark. Ich habe ihm extra mehrere Sachen mitgegeben, weil ich weiß, dass Kinder im Tierpark nun wirklich nicht aussehen müssen wie aus dem Katalog. Ich habe diesem Jungen drei Hosen eingepackt. DREI. 😭
Er hat seit gestern dort übernachtet.
Und jetzt bekomme ich Fotos vom Ausflug geschickt.

Er trägt einen Pullover, den ich mitgegeben habe – und zusätzlich ein Kleidungsstück das ich nicht kenne in exakt dieser Farbe, von der ich mehrfach gesagt habe, dass ich sie nicht möchte.
Und ich sitze hier und denke mir einfach nur: WARUM?!

Ja, ich weiß. Ich weiß, wie sich das anhört. Es geht um eine Farbe. Es ist objektiv völlig unwichtig. Mein Kind ist deswegen nicht unglücklich, ihm passiert nichts, und wahrscheinlich interessiert es außer mir keine Sau.

Aber genau das ist ja der Punkt: Warum muss man eine so kleine, völlig unkomplizierte Grenze überhaupt immer wieder überschreiten?

Ich würde doch niemals auf die Idee kommen, wenn mir jemand sagt: „Hey, lieb gemeint, aber das möchte ich für mein Kind nicht“, ihm immer wieder genau diese Sachen zu schenken. Und dann irgendwann, wenn ich das Kind betreue, ihm genau so etwas anzuziehen. Und anschließend auch noch Fotos davon zu schicken.

Ich verstehe es einfach nicht.
Und gerade weil ich momentan wirklich auf dem Zahnfleisch gehe und mich eigentlich einfach nur darüber freuen wollte, dass ich heute mal ein paar Stunden entlastet werde, triggert mich das gerade unfassbar.

Vielleicht bin ich auch einfach komplett überreizt und sollte mir das Foto ausdrucken, zerknüllen und weitermachen. 😂
Aber ich musste das gerade einfach irgendwo loswerden, weil ich mich wirklich frage:
Ist das bei Boomer-Eltern so ein Ding? Dieses „Ich respektiere deine Grenze nicht, weil ich es besser kann“

Oh mein Gott.

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u/babyboogerlover92 — 1 day ago
▲ 3 r/Eltern

Waren unsere Eltern früher vielleicht gar nicht streng – sondern wir Kinder nur zu anstrengend?

Am Anfang steht der gute Vorsatz – und dann kommt das Kind.

Man nimmt sich fest vor, dem eigenen Kind mehr Freiheiten zu lassen, als man sie selbst früher hatte. Also drückt man öfter mal ein Auge zu: Es wird morgens im Bett gefrühstückt, beim Fernsehen Sushi bestellt und alles ein bisschen lockerer gesehen.

Doch nach und nach merkt man, wie man schleichend immer strenger wird. Hier ein Fleck auf dem Bett. Beim ersten Mal kein Problem, aber wenn es sich häuft, schränkt man es ein oder verbietet es ganz. Eigentlich galt bei uns immer die Regel: Erst umziehen, dann fernsehen. Jedes Mal, wenn wir eine Ausnahme machen, rächt es sich sofort. Auch Spielzeug darf unser Sohn grundsätzlich überall stehen lassen – bis es irgendwann überhand nimmt.

Heute bin ich wieder mal über etwas gestolpert und erwischte mich bei dem Gedanken: „Alles, worauf ich trete, fliegt ab jetzt direkt in den Müll!“ Kurz darauf kam mir eine andere Frage: "Ist meine Mutter früher vielleicht genauso locker gestartet – und wir Kinder haben uns diese Freiheiten einfach selbst verspielt?"

Klar ist: Kinder brauchen Regeln. Wenn sie keine bekommen, fordern sie diese auf ihre eigene Weise früher oder später ein. Und natürlich versuche ich weiterhin, meinem Sohn ein besseres Aufwachsen zu ermöglichen, als ich es hatte.

Am besten sind die Regeln, bei denen man sich schon während des Satzes fragt, welchen Unsinn man da gerade labert. Aber Rückzieher gibt es nicht: Wenn man nicht konsequent bleibt, verliert man jede Glaubwürdigkeit.

Aber ich wollte diesen Gedanken einfach mal teilen: Geht es anderen von euch ähnlich? Erwischt ihr euch auch manchmal bei diesen Verhaltensmustern?

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u/Quetschenpaua — 1 day ago
▲ 7 r/Eltern

Kind darf während der Eingewöhnung nicht mit den anderen Kindern zu Mittag essen – wie seht ihr das?

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Mein Sohn (fast 3) besucht seit anderthalb Wochen den Kindergarten und wir sind gerade mitten in der Eingewöhnung. Bisher läuft es wirklich toll. Er macht super mit, fühlt sich offensichtlich wohl und kennt durch die vorherige Betreuung bei einer Tagesmutter auch schon die Situation, von anderen Bezugspersonen betreut zu werden.

Bisher habe ich ihn immer vor dem Mittagessen abgeholt, weil uns gesagt wurde, dass er während der Eingewöhnung noch nicht mitessen soll. Zu Hause essen wir dann gemeinsam.

Seit er in der Kita ist, hat er allerdings immer wieder den Wunsch geäußert, auch zusammen mit den anderen Kindern zu essen.

Heute wollte ich ihn wie gewohnt abholen. Als ich kam, saß er bereits mit den anderen Kindern am Tisch und wollte mit ihnen Mittagessen. Ich hatte ihm vorher noch gesagt, dass wir gleich nach Hause gehen und dort essen.

Dann hat eine Erzieherin versucht, ihm ein Nugget anzubieten. Das wurde ihr von einer anderen Erzieherin jedoch ausdrücklich untersagt. Mein Sohn musste daraufhin vom Tisch aufstehen und den Gruppenraum verlassen.

Ich war in diesem Moment ehrlich gesagt völlig schockiert und musste mich sehr zusammenreißen, um nicht sofort zu reagieren.

Ich verstehe einfach nicht, warum ein Kind, das offensichtlich gerne mit den anderen Kindern essen möchte, daran gehindert wird – gerade wenn die Eingewöhnung ansonsten so gut läuft.

Dass er dafür den Tisch verlassen und den Gruppenraum verlassen musste, hat mich wirklich getroffen. Für mich fühlt sich das sehr hart und unnötig ausgrenzend an.

Ich möchte morgen unbedingt das Gespräch mit seiner Bezugsbetreuerin suchen und verstehen, was genau dahintersteckt und warum das so gehandhabt wird.

Wie seht ihr das? Ist es in Kindergärten üblich, dass Kinder während der Eingewöhnung nicht mitessen dürfen? Und findet ihr es nachvollziehbar, ein Kind in so einer Situation vom Tisch bzw. aus dem Gruppenraum zu schicken?

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u/bedniereba — 1 day ago
▲ 5 r/Eltern

2 Jahre: Gewicht < 1. Percentile

Hallo! Mein Sohn ist auch etwas kleiner, trotzdem ist er auch bei der BMI-Kurve auf der untersten Linie. Im U-Heft steht nur „auf Gewicht achten“. Er isst echt wenig, aber kostet prinzipiell viel.

Ich will mich nicht verrückt machen, wenn es auch der Kinderarzt noch nicht tut. Aber trotzdem, was ist beliebtes, kalorienreiches Kinderessen?

Freue und bedanke mich für jede Inspiration! ❤️

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u/Impressive-Fly-7939 — 1 day ago
▲ 5 r/Eltern

Kind zweisprachig erziehen oder nicht (ein Elternteil mit Migrationshintergrund) ?

Meine Eltern kamen vor über 30 Jahren von Kroatien nach Deutschland, ich (fast 30) bin in D geboren und aufgewachsen, habe aber seit meiner Kindheit beide Sprachen gelernt. Meine Eltern sprechen schon längst fließend Deutsch, ich kommuniziere mit denen mal auf D, mal auf Kroatisch. Während meiner Kindheit und Jugend besuchten wir jährlich unsere Verwandten in Kroatien.

Mittlerweile ist es so, dass ich hier einen Deutschen (ohne MH) kennengelernt und geheiratet habe, weshalb wir zu Hause natürlich auf Deutsch kommunizieren. Nun erwarten wir unser erstes Kind und es stellt sich (auch von Seiten meiner Familie) die Frage, ob ich es zweisprachig erziehen möchte, worauf ich noch keine eindeutige Antwort habe.

Wäre ich denn der A****, wenn ich ihm kein oder kaum kroatisch beibringen würde? Auf der einen Seite ist es ja gut für die allgemeine sprachliche Entwicklung des Kindes, aber andererseits sehe ich ehrlich gesagt keinen größeren Nutzen darin, da mittlerweile ein Großteil der engen Verwandtschaft in Kroatien leider verstorben ist und wir schon lange keine regelmäßigen Besuche mehr tätigen. Außerdem muss ich gestehen, dass ich mich leider (emotional) immer mehr von meinen Wurzeln distanziere, da es auch sehr viele Dramas mit/innerhalb der Verwandtschaft gab und viele familiäre Beziehungen/Erziehungsmethoden von dort toxisch sind. Da habe ich einfach in den letzten Jahren zunehmend gemerkt, wie "falsch" bzw. oberflächlich viele Leute sind.

Das einzige, was ich mir vorstellen könnte, ist meinem Kind ein paar "Brocken"/einfache Grundlagen beizubringen, aber ich halte es nicht für realistisch bzw. bin aktuell nicht movitiert genug, ihm das auf Muttersprachenniveau beizubringen.

Welche Erfahrungen haben denn hier andere Leute mit Migrationshintergrund gemacht bzw was planen diese zu tun?

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u/Civil-Medium1690 — 1 day ago
▲ 1 r/Eltern

Wie viele Namensaufkleber braucht man in der Krippe?

Hallo, unser Kind kommt bald in die Krippe und ich bin überfragt, wie viele Namensaufkleber man ungefähr braucht. Die angebotenen Sets sind schon sehr unterschiedlich. Wie viel sollte/muss man beschriften? Einen Stempel möchten wir nicht nutzen.

Ich würde eich freuen, wenn ihr mir bei der Frage helfen könntet. :)

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u/Senflingchen — 1 day ago
▲ 5 r/Eltern

Schwimmkurse

Warum gibt es so wenige Schwimmkurse? Man bekommt in den Ferien eine Mail, Anmeldung zum Schwimmkurs. Eine Stunde später: Tut uns leid, der Wunschtermin ist ausgebucht 🤯

Bei uns gab es Gott sei Dank noch einen alternativen Termin, aber kein Wunder, dass es immer weniger Kinder gibt, die schwimmen können.

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u/0_ll_0 — 1 day ago
▲ 0 r/Eltern

Schwitzen mit Stoffwindel

Wir haben bei unserer Tochter 10M auf Stoffwindeln mit PUL Überhose gewechselt und bin auch ein grosser Fan!

Nur leider haben die Überhosen beim Bund auf der Innenseite Fleecestoff, der direkt an die Haut kommt. Meine Kleine schwitzt an diesen Stellen sehr und wird auch ganz rot von der Reibung.

Hatte jemand das gleiche Problem oder irgendwelche Tipps?

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u/Square-Elephant4210 — 1 day ago
▲ 0 r/Eltern

Die ersten Wochen mit Baby

Hallo zusammen,

wir werden wahrscheinlich nächste Woche zum ersten Mal Eltern (aufgeregt!) 😊

Ich werde ein Jahr Elternzeit nehmen, mein Mann ist die ersten 10 Wochen komplett zu Hause. Ich überlege gerade, wie wir uns die Aufgaben in dieser ersten Zeit sinnvoll aufteilen können.

Ich habe schon öfters gelesen, dass viele es so machen, dass die Mutter anfangs nachts lediglich fürs Stillen zuständig ist und der Vater alles andere übernimmt. Hat das jemand so gemacht und hat das gut funktioniert?

Und habt ihr sonst feste Zuständigkeiten gehabt oder eher spontan geschaut, wer gerade mehr Kapazitäten hat?

Und wie habt ihr es geschafft, dass nicht einer von euch dauerhaft das Gefühl hatte, für alles zuständig zu sein?

Freue mich über jegliche Antworten und Erfahrungen!

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u/thekatmouth — 1 day ago
▲ 1 r/Eltern

Baby beißt mich

Mein Kind ist 11 Monate alt und seit 1-2 Monaten beißt es mich ständig. Egal ob beim Stillen, in die Schulter, ins Bein, in den Bauch, in die Wange, Rücken, Fuß, you name it. Das tut es auch nur bei mir, mein Mann bleibt verschont. Ich sage ihm auch jedes Mal streng nein und entferne ihn aus der Situation, es bringt aber nichts. Aus Reflex hat er sich leider schon öfter mal einen Ellenbogen eingefangen oder ein Knie, was ich natürlich auch nicht möchte. Was kann ich noch tun? Ich bin sowieso schon komplett overtouched und dieses beschissene Gebeisse gibt mir den Rest

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u/lottefee — 1 day ago
▲ 1 r/Eltern

Kita Ausstattung!

Bald ist es (leider) soweit. Meine kleine (1,5j) kommt in die Kita. Im Oktober fängt die Eingewöhnung an.

Was könnt ihr mir empfehlen ?

Rucksack

Trinkflasche

Hausschuhe

Etwas worauf man so erstmal nicht kommen würde?

Bin für alle Tipps dankbar ❤️

Finde vor allem Trinkflaschen schwierig. Sie trinkt großteils aus einem normalen Becher. Plastik Flaschen mag ich eigentlich nicht so, weil sie für mich immer etwas muffig riechen (auch per Hand gewaschen). Mepal nutze ich seit den den Stiftung Warentest Ergebnissen auch nicht mehr.

Danke schon mal ☺️

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u/Lazy_Sandwich_3990 — 1 day ago
▲ 0 r/Eltern

Welche App für Beikost?

Welche Apps (deutsch- oder englischsprachig) habt ihr für Beikost genutzt? Ich habe Solid Starts und Grubsby ausprobiert und die sind naja eh ok.

Nachdem die Kleine jetzt auf Hafer reagiert hat, aber das erst beim 4. Mal essen, frage ich mich ob es wirklich keine App gibt, die mir für einzelne Lebensmittel dann sagen kann, wie oft es die schon gab und wann zuletzt. Man soll Allergene nach der Einführung ca zwei Mal die Woche geben, da hab ich jetzt eine Stricherlliste auf dem Kühlschrank dafür.

Was habt ihr genutzt?

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u/_Twilight_Queen_ — 1 day ago
▲ 1 r/Eltern

Eingewöhnung lief erst gut, plötzlich viel Weinen – Kita möchte bis Okt. pausieren

Hallo zusammen. Ich bin keine Muttersprachlerin, also entschuldigt bitte eventuelle Fehler.

Unser Sohn hat vor 2,5 Wochen mit 16 Monaten in der Kita angefangen. Ich glaube, die Eingewöhnung läuft nach dem Tübinger Modell.

Er ist ein sehr energiegeladener, fröhlicher und alberner kleiner Junge. Natürlich kann er auch mal frustriert sein, inklusive typischem Kleinkind-Stampfen usw., aber wir wissen inzwischen ganz gut, wie wir ihn innerhalb von ein oder zwei Minuten wieder da rausholen können. Er ist super sozial, liebt ältere Kinder und Erwachsene, interessiert sich nicht besonders für Spielzeug, dafür liebt er es zu rennen und zu klettern. (Er läuft seit er 9 Monate alt ist, und dieser Junge ist SCHNELL.)

Während meiner Elternzeit waren wir außerdem fast jeden Tag in Spielgruppen, er hatte Babysitter und würde zum Beispiel im Restaurant einfach mit der Kellnerin davonspazieren. Er ist außerhalb der Kita in KEINER Situation besonders anhänglich – weder bei mir noch bei seinem Papa. Deshalb dachten wir, dass die Eingewöhnung wahrscheinlich gut klappen und ziemlich unkompliziert sein würde.

Am Anfang lief auch alles gut. Ich war mit drei anderen Eltern und ihren Kindern in einer Gruppe. Ein paar Tage lang haben wir einfach alle zusammen gespielt. Dann bin ich für 5 Minuten rausgegangen. Er hat ungefähr eine Minute geweint, danach war alles okay. Dann wurde die Zeit schrittweise erhöht: 10, 15, 20, 30 Minuten … und jedes Mal dasselbe. Er weint eine Minute, aber dann gehen sie zum Beispiel mit ihm in den Garten oder schauen sich xxx an, und dann ist alles wieder gut.

Letzten Donnerstag, bei den 30 Minuten, ist er dann völlig ausgerastet, genau als ich wieder reinkam. Deshalb haben sie ihn rausgebracht, um mich zu holen. Am Freitag war es genauso.

Dann kam Montag, und sobald ich gegangen bin, hat er wohl 10–15 Minuten lang wütend und wie am Spieß geschrien. Sie meinten, es sei eine andere Art von Weinen gewesen als vorher.

Am Dienstag ist sein Papa mit ihm hingegangen. Dasselbe: wütendes Schreien und Weinen.
Heute hatten wir ein Gespräch, und sie haben uns erzählt, dass sie mit einer Fachberaterin gesprochen haben. Diese hat vorgeschlagen, die Eingewöhnung komplett abzubrechen und erst im Oktober wieder anzufangen – und dann nur mit zwei Tagen pro Woche.

Sorry, aber ist das nicht ein ziemlich extremer Vorschlag? Ich arbeite momentan noch nicht, muss aber Fortbildungen/Zertifizierungskurse machen, sobald die Eingewöhnung abgeschlossen ist, bevor ich wieder in meinen Job einsteige. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass dieser Vorschlag vor allem deshalb gemacht wird, weil sie wissen, dass ich momentan noch nicht arbeite – und nicht unbedingt, weil es ihm tatsächlich helfen würde?

Für mich fühlt es sich außerdem so an, als wären es bisher einfach zwei schlechte Tage gewesen. Wir haben noch gar nichts anderes ausprobiert – zum Beispiel, ihn mit der anderen Nestgruppe bzw. mit älteren Kindern zusammenzubringen, uns im Garten zu verabschieden, den Abschied anders zu gestalten usw.

Am Ende hatten wir aber ein gutes Gespräch, und sie haben zugestimmt, zumindest nächste Woche weiterzumachen, allerdings deutlich langsamer. Damit bin ich auch völlig einverstanden. Ich habe nämlich das Gefühl, dass er bisher noch keine richtige Bindung zu einer der beiden Erzieherinnen in diesem Raum aufgebaut hat. Deshalb wäre für mich die Priorität, etwas an der Situation zu verändern bzw. ihnen die Möglichkeit zu geben, gezielt eine Beziehung zu ihm aufzubauen, bevor man die ganze Eingewöhnung einfach auf Oktober verschiebt.

Ich wollte einfach mal fragen, ob jemand von euch etwas Ähnliches erlebt hat. Und ergibt dieser Vorschlag, bis Oktober komplett zu pausieren, für euch überhaupt Sinn – wenn man bedenkt, wie die ersten zwei Wochen bisher gelaufen sind?

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u/Glitter_Kitten — 1 day ago
▲ 1 r/Eltern

Tränenloses Shampoo - Welches ist WIRKLICH gut?

Hallo zusammen,

Haare waschen mit unserem Kleinkind ist neuerdings eine Katastrophe, weil das Shampoo was wir verwenden leider in den Augen brennt. Aus meiner eignen Kindheit weiß ich, dass meine Mutter dann viele "tränenlose" Shampoos angeschleppt hat, die dann einfach trotzdem in den Augen gebrannt haben.

Deshalb meine Frage: Kennt jemand ein Shampoo, das WIRKLICH nicht in den Augen brennt? Ich würde mich nur ungern durch das ganze Regal im Supermarkt probieren müssen.

Vielen Dank im Voraus!

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u/Visible_Cup3898 — 1 day ago
▲ 1 r/Eltern

Schwiegereltern…

Hallo ihr,

Ich bin seit einigen Monaten Mutter geworden. Ich bin mit meinem Freund erst seit vorigen Jahres zusammen und demnach kenne ich seine Eltern auch erst seit 2025.
Ich bin relativ bald zu ihm gezogen als wir von der SW erfahren haben. Seine Eltern wohnen quasi neben uns um die Ecke (keine 2 Minuten zu Fuß).
Für mich schien es anfangs kein Problem.. doch schon in kurzer Zeit hatte ich das Gefühl dadurch immer verfügbar sein zu müssen und das die Erwartung da ist, dass wir öfters zu ihnen kommen, weil sie ja gerade um die Ecke wohnen. Für mich sind ab und an Besuche ja kein Problem, aber vorallem in der SW wollte ich extrem viel Ruhe und fühlte mich überfordert, dass quasi ich immer abheben muss wenn sie anruft. Oder wenn sie andauernd meinen Freund fragt wann wir wieder mal kommen. Auch seine Oma ist komplett gleich. Und dann wenn ich immer sagte heute gehts mir nicht gut ich mag nicht, habe ich immer das Gefühl es wurde erwartet das man kommt und ich bin der was dann ungut rüber kommt.
Jetzt wo mein kleiner Mann da ist hat sich das ganze unwohle Gefühl verschlimmert. Ich finde die Anfangszeit ist so eine intime Zeit und dadurch das ich sie noch nicht wirklich lange kenne und ich mich generell schon unwohl gefühlt habe will ich auch nicht das von ihnen andauernd jemand kommt. Vorallem weil irgendwie die Erwartungshaltung wieder da ist ‘wir wohnen ja gleich um die Ecke’ und man kann oft vorbei kommen (jede Woche) um das Enkelkind zu sehen. Mich engt das extreeeem ein. Ich habe auch total das ungute Gefühl wenn sie mein Baby halten.. Ich würde immer eine neugewordene Mutter fragen, ob es ihr recht ist dass ich komme und nicht: ich will dich besuchen. Eher so ‘he wie gehts dir heute, ist es dir recht das ich komme?’. Aber irgendwie kommt das alles so harsch rüber auch bei seiner Oma. Meine Oma hat mein Enkelkind auch erst 1x gesehen und trotzdem ruft sie nicht ständig an und fragt ob man sich sieht. Weil alle wissen am Anfang will man Zeit zu dritt und alles muss seinen Rhythmus finden. Mich hat das schon im Krankenhaus gestört dass seine Eltern kommen und ich konnte aber nicht nein sagen, weil wie soll ich das rechtfertigen das ich eigentlich nur meine Eltern da haben wollte. Ich habe halt noch keine enge Bindung zu ihnen & kenne sie nicht lange.
Die Anfangszeit war sehr stressig und das Baby weinte viel. Am Anfang sah ich auch jeden Tag aus wie ein Obdachloser und lief mit Still BH rum. Bei meinen Eltern ist das egal wie ich aussehe oder mich gerade fühle - da fühl ich mich aufgefangen und nicht eingeengt deshalb ist es ja für mich ok wenn sie oft kommen. Aber bei meinen Schwiegereltern denk ich mir nur, ich möchte das nicht. Da muss ich quasi funktionieren und Antworten geben und Kaffee richten etc. und mir ein Shirt anziehen. Klingt das doof? Seine Mutter ruft auch jeden Tag an und weiß gefühlt alles über uns und den Kleinen. Und irgendwie möchte ich das nicht dass sie weiß wann er jetzt Impfung hat oder wann er heute aufgestanden ist. Und dann komm ich mir wieder so blöd vor weil ich so denke.. dabei graut es mir vor der Zukunft wenn ich mir denke ich geh jetzt raus mit dem Kleinen und dann treff ich sie und dann will sie wieder mitgehen obwohl ich lieber alleine mit ihm sein will. Oder heute fortfahren will…

Klingt das alles doof? Bzw. was denkt ihr darüber…

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u/Sarihu24 — 1 day ago
▲ 1 r/Eltern

Habt ihr Erfahrungen mit Senkfüßen?

Mein 5 jähriger autistischer Sohn hat Senkfüße.

Er läuft seit er ca. 3 Jahre ist etwas „komisch“ ich dachte anfangs das hat einfach mit seiner Motorik zu tun. Aber er hat auch mittlerweile Beschwerden geäußert, kommt relativ schnell aus der Puste. Läuft nicht viel und längere Strecken zu gehen ist anstrengend. Er ist beim gehen auch langsam.

Endlich hatte er beim Orthopäden einen Termin, die Wartezeit ist sehr lang.

Und ihm wurden nun Einlagen verschrieben.

Ich habe gelesen, das es mit der Zeit besser werden könnte, und das viele Kinder das haben.

Ich mache mir allerdings sorgen, mein Pflegevater hat eine Füßfehlstellung an den Füßen hätte als Kind Einlagen tragen sollen, hat er nicht… seine Mutter war nicht ganz dahinter.
Er hat bis heute mit seinen Füßen Probleme und hat orthopädische Schuhe, kann nicht lange stehen, geht sehr langsam…

Einlagen sind jetzt auch kein Wundermittel…..

Habt ihr mit euren Kindern erfahren?

kann mir jemand von seiner eigenen Erfahrung berichten?

Ich hab ehrlich ein wenig Sorge, das mein Sohn „für immer“ Probleme haben könnte.

(Den Arzt konnte ich leider nicht fragen, mein Mann war dort)

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u/Objective-Can-8305 — 1 day ago
▲ 1 r/Eltern

Wie Kind beibringen nicht alles an Essen runter zu werfen?

Unser Sohn ist jetzt 14 Monate alt.
Beim Thema Essen haben wir immer wieder das Problem, dass er mit einem Wischer mit dem Arm das gesamte Essen samt Trinkflasche vom Tisch räumt. Dabei ist fast egal was es zu essen gibt. Brot, Nudeln, Gemüse oder Obst, alles dabei.
Wir bemühen uns seit Anfang an dagegen vor zu gehen. Haben ihm immer wieder gesagt das es nicht okay ist, dann teilweise gar keine Reaktion gegeben weil auch negative Reaktionen bei Kindern beliebt sind.
Aber wir bekommen es nicht in den Griff. Aktuell lassen wir es einfach liegen und sagen ihm, dass wenn er alles runter wirft anscheinend fertig ist und wir nehmen ihn vom Tisch weg.
Das ist zwar eine Konsequenz aber dennoch hätte ich gerne, dass er eher noch mehr isst, da er auch recht wenig wiegt mit 8,9kg. Aber alles aufheben und noch mal anbieten ist auch keine Option, da er sonst lernt dass wir es wieder aufheben.

Habt ihr einen guten Vorschlag oder einen Rat wie wir uns verhalten sollen?

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u/Zerakes — 1 day ago
▲ 29 r/Eltern

Würde heutzutage ein Gehalt reichen?

Auf einer anderen Plattform habe ich die Frage gelesen und mich selbst gefragt, ob meine Familie das schaffen würde.

Die Kommentare waren gespalten. Einerseits gab es Leute die sagten, es würde keinesfalls gehen wegen der vielen gestiegenen Kosten (allein für grundlegendes wie Miete, Strom, Lebensmittel etc.) Und andere meinten, wenn wir nur so leben würden wie "früher", unsere Ansprüche runter schrauben, könnte man von einem Gehalt leben. Ein Kommentar ist mir besonders aufgefallen:

"Es gab keine Kaffees im Becher, keine Handys, 3 Fernsehprogramme, Urlaub alle 2 Jahre, die Klamotten und Schuhe wurden von Kind zu Kind weitergegeben, den Ranzen trug man bis zur fünften Klasse, den Rucksack danach auch ein paar Jahre, es wurden keine Geburtstage gefeiert die wie eine Hochzeit waren, es gab keine 5 verschiedenen Feiern bis das Baby auf die Welt kam, Babykleider/Kinderwagen/Fahrräder wurden innerhalb der Familie weitergereicht. Es gab keine Matchatees, sonder Hagebutten- und Pfefferminztee, Fruchtsäfte wurden mit Wasser gestreckt, Süßkram gab es nicht jeden Tag, Kuchen wurde zu Hause gebacken, Restaurantbesuche nur zu besonderen Anlässen, usw usw. Es gab kaum Einzelzimmer für jedes Kind, die Möbel mussten ewig halten, Küchen wurden alle 20 Jahre erneuert, Deko im Haus wurde nicht jede Saison gewechselt, saisonales Gebäck gab es nur zu den Feiertagen. Trainiert wurde im lokalen Verein oder auf öffentlichen Sportplätzen, nix mit Gyms. Kinobesuche gab es alle paar Monate. Es gab nur ein Auto im Haushalt, meistens VW. Als Jugendliche hat man stundenweise gearbeitet oder Zeitung ausgetragen, um sich was cooles zu kaufen. Wären wir genügsam, würde auch heute ein Gehalt reichen."

Was sagt ihr?

Edit: es ist spannend zu lesen, wie viele hier eben hinterfragen, was "ein Gehalt" ist. Denn ich habe mich das auch gefragt. In dem Post auf der anderen Platform kam dieser Einwurf beinahe nie und es kam auch nur so viel Kontext, wie ich in meiner Frage gab. Es handelt sich um eine Mama-Gruppe, in der (vermutlich eine Mutter) diese Frage formulierte ohne jedweden Kontext. Und die Antworten eben so wie oben das Zitat ausfielen. Beinahe alle. Das fand ich interessant. Ich verstehe den Wunsch/Gedanken von Müttern/Eltern, sich wegen Arbeit und Gehalt weniger Gedanken machen zu müssen und viel Zeit mit den Kindern verbringen zu können, bevor sie Fremdbetreut werden müssen, weil man in den Beruf zurück "muss". Aber die Antworten darauf, dass "früher alles besser war" und heute sozusagen das Avocado-Toast an unseren Umständen schuld sei sehr interessant.

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u/FinalFantasy_Nerd — 3 days ago