Vorsorgekasse - Beiträge zusammenlegen bzw. selbe Kasse wählen?
Ich blicke durch das System der Vorsorgekassen nicht ganz durch und wär über Unterstützung bei der Einordnung dankbar.
Folgende Situation: Ich hab ein geringes Guthaben bei der Valida, das ich mit der VBV (aktueller Dienstgeber) zusammenlegen könnte. Zusätzlich war ich vergangenes Jahr selbstständig. Nach kurzer Recherche raten viele dazu, die Guthaben (sofern keine Auszahlung möglich ist) zusammenzulegen und für die selbstständige Tätigkeit die gleiche Kasse wie für die unselbstständige Tätigkeit zu wählen.
Nach meinem Verständnis verlangen die Vorsorgekassen jedoch ohnehin eine prozentuale Gebühr und sobald ein Auszahlungsanspruch besteht, gilt dieser für alle Kassen. Deshalb versteh ich nicht, wieso zusammenlegen Sinn macht (abgesehen von der höheren Übersichtlichkeit). Bestehen darüber hinaus Vorteile, die Guthaben zusammenzulegen?
Betr. selbstständiger Tätigkeit wärs dann auch egal, welche Kasse gewählt wird. Der Auszahlungsanspruch knüpft ja (neben der 3 Jahresregel) nur an der Beendigungsart des Dienstverhältnisses. D.h. entscheidend wäre mE die Performance der Kasse. Hier ist es so, dass die Valida zu meiner großen Überraschung 2024-2025 ein Plus von € 17 gemacht hat (bei € 195 Einzahlung), während bei der VBV der aktuelle Stand unter der Einzahlung ist. Jetzt kann man es nicht 1:1 vergleichen, weil bei der Valida das Guthaben jeweils die vollen 12 Monate zur Verzinsung bereit stand, während die VBV das Guthaben laufend aufbaut. Dennoch erscheint mir die Valida daher für die Selbstständigenvorsorge sinnvoller?
Ich denk man muss da auch keine Raketenwissenschaft daraus machen, aber ich wär über weitere Inputs dazu, ob ein Zusammenlegen der Guthaben zur VBV sinnvoll ist bzw. ob es sinnvoller wäre, die selbstständigen Beiträge bei Valida oder VBV zu veranlagen, sehr dankbar!