Keine Chance bei Bewerbung aufgrund höherem Abschluss und nicht passender Tarifstufe - gibt es das wirklich?
Der Titel fasst meine Frage eigentlich schon sehr gut zusammen. Aus Erzählungen von Bekannten aka. einer maximal unseriösen Quelle habe ich gehört, dass man im ÖD mit einem entsprechenden Abschluss ggf. keine Chance auf eine Stelle hat, weil die Stelle für eine niedrigere Entgeltstufe konzipiert ist, man mit dem Abschluss aber höher eingestuft werden müsste. Also sinngemäß: "Die Stelle ist mit E11 eingestuft und es wird ein Bachelor vorausgesetzt, als Master-Absolvent müsste man dem Bewerber aber eigentlich E13 zahlen, das ist in der Personalplanung aber nicht so vorgesehen und dafür gibt es auch keine Kohle, also kommt der Bewerber nicht in Frage". Stimmt es, dass man so also quasi überqualifiziert für eine Stelle sein kann? Oder ist das Blödsinn und die Einstufung richtet sich nach der tatsächlichen Qualifikation und der Berufserfahrung des Kandidaten?
Hintergrund meiner Frage ist, dass ich bald meinen Master beenden werde und mir den ÖD als Arbeitgeber vorstellen kann. Die allermeisten E13-Stellen erscheinen mir jedoch allesamt wie Stellen, die sich an Menschen mit mehrjähriger Berufserfahrung richten. Daher würde ich mich tendenziell eher auf E11-Stellen bewerben würde, in denen nur der Bachelor vorausgesetzt wird. Wenn das aber aufgrund der oben beschriebenen Umstände sinnlos ist, müsste ich damit nicht meine Zeit vergeuden.
Über Erfahrungsberichte dazu würde ich mich freuen. Vielen Dank!