Studium ist nicht alles
Ich geb mal meinen Senf dazu, weil ich hier viel zu BWL Studium lese.
Ich komme aus dem Lebensmittel-Vertrieb, hab meine Ausbildung gemacht und arbeite mich seit ein paar Jahren langsam nach oben. In der Zeit hab ich weniger „studiert“ im klassischen Sinn, sondern eher beobachtet, wie Karrieren wirklich laufen.
Und ehrlich gesagt: Studium ist nicht alles.
Viele denken ja, sie brauchen unbedingt nen Master, um irgendwas zu werden. Seh ich komplett anders. In den meisten Unternehmen reicht ein Bachelor oder sogar ein Fachwirt locker aus. Ich kenne persönlich Leute, die verdienen richtig gut und haben kein fancy Studium im Hintergrund.
Was meiner Erfahrung nach viel wichtiger ist:
Kommunikation. Du musst einfach ordentlich reden können, gerade auf Deutsch. Klingt banal, ist aber krass entscheidend.
Kontakte. Wer gut mit Leuten kann, kommt weiter. Punkt. Leistung allein bringt dich nicht automatisch nach oben.
Und dann halt ein solides Fundament, Ausbildung, Bachelor, irgendwas in die Richtung. Mehr bringt oft weniger als man denkt.
Was viele nicht checken: Leistung ist nicht alles.
Ich hab mehrfach gesehen, dass richtig fähige Leute gegangen wurden, während andere geblieben sind, die einfach besser ins Bild gepasst haben. Ist hart, aber ist halt Realität.
Und noch was, bisschen unpopulär vielleicht:
Zu viel kann auch schlecht sein.
Wenn du zu krass wirkst, zu viele Abschlüsse, zu viele Skills, zu „perfekt“, dann fühlen sich manche Vorgesetzte eher bedroht als beeindruckt. Gleichzeitig darfst du natürlich auch nicht unterperformen. Ist irgendwie so ein komisches Gleichgewicht.
Meine Erkenntnis nach den letzten Jahren:
Es geht mega viel um Balance.
Nicht zu arrogant sein, aber auch nicht unsichtbar.
Nicht nur arbeiten, aber auch nicht nur chillen.
Nicht komplett anpassen, aber auch nicht überall anecken.
Diese Mitte zu treffen ist schwer, aber genau da passiert’s.
Fazit:
Bildung ist wichtig, klar. Aber wenn du nur darauf setzt, lässt du viel liegen. Sozial sein, sich gut verkaufen können und bisschen verstehen, wie der Laden läuft, ist mindestens genauso wichtig.
Was haltet ihr davon? Seid ihr der selben Meinung?