
Sommerstart mit bis zu 31 Grad steht bevor
Ein markanter Wetterwechsel kündigt sich an: Eine weiträumige Hochdruckzone weitet sich im Laufe des Donnerstags schrittweise über Mitteleuropa aus. Die Achse des mächtigen atlantischen Rückens positioniert sich knapp westlich unserer Regionen, während das dazugehörige Bodenhoch langsam ostwärts wandert. Es bildet sich eine stabile Hochdruckbrücke, die von der Iberischen Halbinsel bis weit nach Westrussland reicht.
Einzig an den Rändern des oberfränkischen Waldmeeres sowie entlang der östlichen Mittelgebirge machen sich am Vormittag noch schwache Ausläufer eines abziehenden skandinavischen Höhentroges bemerkbar. Hier dominieren anfangs dichte Quellwolken, aus denen sich vereinzelte, harmlose Schauer entwickeln können. Dank einer sich rasch aufbauenden Absinkinversion, die wie ein stabiler Deckel wirkt, bleibt die Gewittergefahr jedoch verschwindend gering. Von Südwesten her setzt sich die Sonne im Tagesverlauf immer dominanter durch und läutet eine anhaltende sommerliche Hochdruckphase ein.