potentieller, neuer Job: übersehe ich etwas bei Pendelkosten?
Hallo,
ich hatte diese Woche ein erstes Kennenlernen mit einer Firma in München. Ich würde gerne den Arbeitgeber wechseln um mein Gehalt nach oben zu bringen, habe aber keinen Druck dies zu tun. Ich wohne aktuell nicht mal 3km zu meinem jetzigen Arbeitgeber entfernt, habe also sehr geringe Pendelkosten.
Zum potentiell neuen Arbeitgeber:
Ich wohne ca. 75km entfernt und müsste entweder einfach eine Stunde mit dem Auto oder 1,5 Std. mit den ÖPNV pendeln.
Nach Einarbeitung wären 4 Tag im Office, 1 Tag Homeoffice angedacht.
ÖPNV habe ich für mich persönlich schon ausgeschlossen, da 3 Std. am Tag pendeln für mich nicht machbar sind.
2 Std. mit dem Auto sind für mich das Maximum.
Aktuell gehe ich von ca. 26000 km Strecke im Jahr aus, ca. 3500€ Spritkosten im Jahr (falls nicht demnächst ein Wunder geschieht) => ca. 250-300€ Benzinkosten (E10) mtl.
Mein gefordertes (und auch vorabkommuniziertes) Bruttojahresgehalt ist bei 83000€, wobei die Firma mir ziemlich deutlich gemacht hat das dies nicht möglich ist. Gegenangebot ist 78000€.
Mein jetziges Jahresgehalt liegt bei 68000€, netto bleiben da 3400€.
Bei 78000€, wäre ich bei bei netto ca. 3890€.
Das sind netto 450€ mehr im Monat, abzüglich Benzin also gerade mal 150€ um ein Auto incl. Verschleiß/Wartung zu finanzieren. Würdet ihr hier die Pendlerpauschale mit einrechnen? Wenn ich mich nicht verrechnet habe kriege ich da monatlich max. 120€ zurück also 270€ für eine Auto incl. Verschleiß/Wartung.
Das sieht für mich ehrlich gesagt alles nach einem starken Minusgeschäft aus oder habe ich etwas übersehen? Von der wöchentlichen Pendelzeit von 8 Std. rede ich ja noch garnicht.
Wie geht ihr mit solchen Pendelkosten um wenn sie vom netto gezahlt werden müssen?