Kurzzeitpflege
Meine Mutter ist blind und hat einen leider total kaputten Fuß. Dort hat sie Schmerzen und kann kaum laufen, Ärzte haben sehr lange nichts gemacht, sodass es viel schlimmer wurde, nun wurde sie operiert und wir sehen positiv in die Zukunft. Da sie 6-8 Wochen komplett entlasten muss und auf den Rollstuhl angewiesen ist (Krücken und blind ist zu schwer) ist sie nun in einer Kurzzeitpflege untergebracht (Kosten dort 200€/Tag). Sie hat sowieso einen PG2, hat bisher zuhause gewohnt, wir passen das Badezimmer gerade Rollstuhlgerecht an. Ich und mein Bruder arbeiten Vollzeit. Die Versicherung Barmer GEK hat nun einen langen Zeitraum für Kurzzeitpflege bewilligt, aber nur einen gedeckelten Betrag von ~3500€, was ja nichtmal 18 Tage wären. Rücklagen sind keine vorhanden. Sie wohnt in einem erbbaugepachteten Haus, was sowieso schwierig ist. Sie kennt dort aber die Umgebung, weshalb wir ihr das so lange wie möglich erhalten wollen. Perspektivisch wird der Fuß ja auch besser und sie wieder mobiler, wenn die Vollentlastung in der nächsten Zeit eine gute Abheilung bedeutet. Weshalb so toll wäre, wenn die länger als 17 Tage in der Kurzzeitpflege bleiben könnte. Ich verstehe im deutschen Sozialversicherungsdschungel kaum was..
In welcher rechtlichen Lage befinden wir uns gerade? Welche Möglichkeiten haben wir?