schreckliche erfahrung mit medicover köln
Ich hatte vor kurzem meinen zweiten Kontrolltermin bei Frau Dr. Giannakidou-Jordan bei Medicover Köln. Dieser lief leider gar nicht gut.
Ich war vor dem Termin schon sehr aufgeregt, hatte die Tage davor auch extrem mit Stimmungsschwankungen zu kämpfen, und deshalb kamen mir beim Betreten ihres Raumes auch schon die Tränen.
Dies ignorierte sie komplett. Nachdem ich mich dann etwas gesammelt hatte, sprach ich sie darauf an, warum dieser Kontrolltermin erst 6 Monate nach dem ersten stattfindet, da meine Dosis ja immer noch recht gering ist (Gynokadin 3-0-0, unterdosiert, ich weiß) und ich mir darüber sehr viele Sorgen gemacht habe.
Da fing sie dann an, total pampig zu werden, und meinte, das müsse ich meine Krankenkasse fragen. Darauf erwiderte ich, dass ich es nicht schön finde, die ganze Zeit unterdosiert rumzulaufen.
Dann fing sie richtig an, mir könne es ja nicht schnell genug gehen, ich würde am liebsten die Pubertät in 3 Monaten durchmachen, 6 Monate seien die Leitlinie, sie habe Krebspatienten, um die sie sich kümmern müsse (wirkte sehr, als würde sie implizieren, ich würde diesen die Termine wegnehmen). Ob ich denn wüsste, dass man mittlerweile eine Kostenübernahme für HRT braucht und ich doch froh sein solle, dass ich das nicht brauchte.
Sie argumentierte auch, dass eine Unterdosierung nicht lebensgefährlich sei und das deswegen in Ordnung ist.
Mich überforderte die Situation total, immer noch in Tränen, worauf sie dann einging und sagte, dass andere Frauen sich freuen würden und dankbar wären und dass ja mit mir psychisch etwas nicht stimmen würde, da das bei mir nicht so sei, da ich da ja jetzt weinend sitze (Ich habe mit keinem Wort gesagt ich würde mich nicht wohlfühlen oder ähnliches).
Da ich jetzt knapp 10 Monate auf HRT bin, wollte ich sie mal nach Progesteron fragen. Ich dachte mir schon, dass das eher negativ verlaufen wird.
Ich fragte sie schlicht und einfach, wie sie zu Progesteron stehe, da ich weiß, dass das wissenschaftlich umstritten ist, ob es eine Wirkung gibt. Daraufhin fragte sie mich, ob ich Schlafstörungen hätte, was ich verneinte, und dass das das einzige wäre, wo Progesteron Sinn mache. Sie erwähnte auch noch, dass online sehr viele Lügen darüber verbreitet werden, und das Ganze natürlich in einem vorwurfsvollen Ton, dabei habe ich nur neutral nachgefragt.
Wenn mir das nicht passe, könne ich auch wechseln, da sei sie mir nicht böse (passiv-aggressiv).
Dann meinte sie, noch 6 Monate seien normal, wenn man keine Dosisanpassung gemacht hat, obwohl sie nach dem letzten Termin die Dosis angepasst hatte und sich da selbst widerspricht.
Beim Blutabnehmen wurde mir von der MFA gesagt, sie sei nach Dezember weg. Auch schön, dass mir das nicht von ihr gesagt wurde.
Die ganze Zeit ein super unfreundlicher Ton, fiel mir die ganze Zeit ins Wort.
Ich kann nicht nachvollziehen, warum man mich ewig warten lässt und meine Dosis nicht richtig einstellen will.
Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen mit ihr oder Medicover Köln gemacht?