





tl;dr ich wurde mit meiner reaktiven Hündin zweimal von einem Hof und angegriffen und rege mich unheimlich darüber auf.
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Nachtrag:
Ich sage nicht, dass Hofhunde nicht bellen dürfen. Wie in einem Kommentar erwähnt, bin ich selber auf dem Land aufgewachsen & weiss, dass es der Job von ihnen ist. Was ich aber nicht in Ordnung finde ist, wenn ein Hofhund auf dem Weg, auf dem alle durchgehen müssen, einen entgegenläuft oder hinterherläuft und dabei bellt & auch aggressiv ist. Der Weg gehört uns doch allen & genauso wie ich mit meiner Hündin übe, dass sie andere nicht anpöbelt und wenn nötig Umwege mache etc. wäre es doch auch in der Verantwortung der Besitzer von Hofhunde darauf zu achten, dass ihr Hund andere auf dem Weg in Ruhe lässt. Ich hatte auch andere Begegnungen mit Hofhunden und dort sind wir dann halt einfach einen grossen Bogen um de. Hof gegangen, damit meine Hündin ruhig bleibt. Diese Hund sind uns aber auch nicht nachgelaufen und haben stehend vom Hof her gebellt, was ich auch okay finde.
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wir haben letzten November eine wahrscheinlich deutsche Schäferhündin aus dem Tierschutz adoptiert. Nach der Eingewöhnungszeit haben wir schnell bemerkt, dass sie bei Hunde Begegnungen an der Leine unsicher ist und bellt. Gerade im Frühjahr ist es schlimmer geworden, da im Gegensatz zum Winter viel mehr Menschen und somit auch Hunde unterwegs sind. Wir gehen mit ihr zur Hundeschule und haben auch schon viel ausprobiert, damit sie ruhiger und sicherer wird. Sie macht auch immer wieder Fortschritte, aber leider auch Rückschritte.
Weil wir super gerne wandern gehen, haben wir jetzt vor ein paar Wochen mit ein paar leichteren Touren begonnen, um zu schauen, wie gut sie damit klarkommt. dabei haben wir auch darauf geachtet, dass die Routen nicht durch Areale führen, in denen es Herdenschutzhunde gibt. Ich weiß zwar, dass diese Hunde sehr gut ausgebildet werden und uns nicht zu nahe kommen würden, aber da ich die oben geschilderte Problematik mit meiner Hündin habe, wollte ich es einfach nicht riskieren. Nun ist es aber leider so, dass die allermeisten Wanderwege früher oder später bei einem Bauernhof durchführen. Mir war also klar, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass wir früher oder später auf einen Hof uns treffen werden. Ich habe auch nachgelesen, wie man sich mit einem Hund bei so einer Begegnung verhalten sollte. Was mich aber ehrlich gesagt richtig wütend macht, ist folgendes: bei zwei Bauernhöfen führt der Weg durch den Hof. In der ersten Situation ist uns der Hof und auf dem Weg schon bellend entgegengekommen, als wir noch mindestens 20 m entfernt waren. Weil ich echt keine Lust hatte, dass es zu einem Streit kommt, musste ich schlussendlich einen Hang hinunter gehen, um einen großen Bogen zu machen. Im zweiten Fall waren wir bereits auf dem Weg und links und rechts waren die Scheunen des Bauernhofs. Wir waren eigentlich schon fast durch, als von hinten der Hund bellen auf uns zu gerannt ist. Er ist aus einer Scheunentor aus maximal 5 m Entfernung auf uns zu gerannt. Weil ich hinten keine Augen habe, hatte ich keine Zeit vorbereitet zu handeln, weshalb ich schlussendlich auf dem Boden gelandet bin, weil meine Hündin natürlich direkt an der Leine gerissen hat. Zum Glück konnte ich die Leine halten und direkt wieder aufstehen, um meine Hündin aus der Situation rausholen. Wieso ist das erlaubt? In beiden fällen war ich lediglich auf dem Weg unterwegs und in beiden Fällen hat der andere Hund zuerst gebettelt und ist offensiv auf uns zu gekommen. Mich nervt diese Doppelmoral: meine Hündin und ich haben so viel Zeit und Energie darin gesteckt, damit sie mit mehr Gelassenheit in Hunde Begegnungen reingehen kann und mit jeder negativen Hunde Begegnung, vor allem mit Hunden, die nicht angeleint sind, machen wir einfach wieder so viele Rückschritte. Gleichzeitig darf ein Hund der offensichtlich territoriales Verhalten zeigt und aggressiv auf andere zu rennt, einfach so weitermachen. Es ist ja ein Hof,hund! Aber wir sind auf einem offiziellen Wanderweg unterwegs.
Warum wird das immer noch geduldet? Und habt ihr vielleicht irgendwelche Tipps, wie ich mich noch anderweitig vorbereiten könnte? Im Moment schaue ich einfach, dass alle Wanderrouten durch keine Bauernhöfe führen. Und wenn schon diese von einem großen Feld oder einer Visum geben sind, wodurch wir den Bauernhof ganz einfach umgehen könnten. Das schränkt unsere Wanderrouten Auswahl aber ziemlich ein.