Hi Leute,
ich bin frischer Assistenzarzt und jetzt gerade an dem Punkt, wo ich voll in die Dienste starte (also Tage & Nächte am Wochenende und die "langen" Nächte unter der Woche). Ich habe jetzt eine handvoll Dienste gemacht und muss sagen, dass es (surprise:) sehr anstrengend ist. Laut meiner Kollegen hatte bisher auch ziemliches Pech mit meinen Diensten, für mich war es wirklich Horror. An den Oberärzten liegt es nicht, da können wir eigentlich ohne Hemmungen anrufen.
Abgesehen von den Diensten macht mir mein Job bisher aber ziemlich viel Spaß, die Arbeitsbelastung ist in Ordnung und gerade die Zusammenarbeit mit Kollegen (sowohl ärztlich als auch die anderen Berufsgruppen) ist wirklich schön.
Ich weiß nicht, ob ich die Dienste aktuell primär als so belastend erlebe, weil ich eben noch so neu und unerfahren bin, oder ob das so bleibt (ist wohl auch Frage der Persönlichkeit).
(tl;dr) Deshalb meine Frage an euch:
Betrachtet ihr Dienste einfach als "notwendiges Übel" für den Job den ihr euch ausgesucht habt, oder erreicht man irgendwann den Punkt, wo man gerne Dienste macht?