u/InterestingSound5576

▲ 12 r/Pflege

Ich habe ein Problem.
Mein Papa hatte vor zwei Jahren einen schweren Schlaganfall und wurde erst Tage später in seiner Wohnung gefunden und hat dementsprechend schwer am Kopf was abbekommen hat eine Rede schwäche halbseitige Lähmung und ist seitdem in 24 Stunden Pflege zu Hause.
Das war im Februar 2024 seither hatten wir das Glück dass wir am Anfang gleich eine tolle Pflegerin gefunden haben mit der er sich traumhaft versteht und wir sind zusammen mit ihr durch alle Höhen und Tiefen gegangen. Wir hatten diverse Operationen angefangen von grauen Star und Krankenhausaufenthalte Kontrolltermine beim Nieren Doktor. Seine Niere Niere arbeitet noch mit 10 % (Diealyse will er nicht) Problem ist das wir es bisher nicht geschafft dass wir zwei gute Pflegerinnen haben die sich abwechseln damit die Pflege zu Hause mal zur Ruhe kommt. Wir sind mittlerweile auch psychisch ein wenig angeschlagen und ich frage mich wann ist die Grenze erreicht wo man sagt es geht nicht mehr zu Hause? Nicht weil die Pflege nicht irgendwie machbar wäre sondern weil man irgendwann keine Kraft mehr hat. Und man sich Fragt ob man sich fragt wie weit muss man sich als Sohn aufopfern damit der Vater nicht ins Pflegeheim muss?
PS: wir hatten ihn schon 3 Wochen im Heim (Pflegeurlaub) und es war super für ihn.
Es ging ihm prächtig. Aber er wusste hald auch dass es nur drei Wochen sind.
Vielleicht kann ja jemand etwas dazu sagen Vielleicht war jemand schon mal in einer ähnlichen Situation und kann einen Ratschlag geben wo diese rote Linie ist und wie man diese erkennt.
danke fürs Lesen (Sorry war ein wenig lang)

TLDR: Wann habt ihr entschieden dass es Zuhause nicht mehr geht?

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u/InterestingSound5576 — 18 days ago