r/Pflege

▲ 23 r/Pflege

Ich möchte einfach mal Danke sagen an alle Menschen in der Pflege.

Danke, dass ihr da seid. Danke, dass ihr euch um Menschen kümmert, wenn sie schwach, krank, hilflos oder verängstigt sind. Danke für eure Geduld, eure Kraft und dafür, dass ihr oft weit mehr leistet, als man von außen überhaupt sieht.
Ich finde ehrlich: Pflegepersonal sollte gesellschaftlich und finanziell viel mehr Wertschätzung bekommen. Meiner Meinung nach sollten Menschen in der Pflege genauso gut verdienen wie gut bezahlte Manager denn die Verantwortung, die ihr tragt, ist enorm.
Ihr seid für viele Menschen nicht nur „Personal“, sondern in schweren Momenten oft die wichtigste Stütze.
Einfach danke, dass es euch gibt

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u/Important-Rule461 — 6 hours ago
▲ 13 r/Pflege

Muss man rechtlich einen Doppeldienst machen?

Mal ne ernst gemeinte Frage. Ist zum Glück noch nie bei mir passiert und hoffentlich auch nie.

Angenommen, du hast SD und der ND kommt einfach nicht. Es wurde wirklich alles versucht: alle angerufen, keiner kann einspringen und du bist quasi die letzte Hoffnung.

Muss man dann rechtlich einen Doppeldienst machen? Wenn nicht, was passiert dann? Die Station/Wohnbereich kann man ja auch nicht einfach verlassen. Was würdest du machen?

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u/Safe_Mycologist9314 — 8 hours ago
▲ 21 r/Pflege

Kurz vor Ende der Pflegeausbildung und ich bereue meine Berufswahl – geht es jemandem ähnlich?

Hey, ich bin 25 und gerade kurz vor dem Ende meiner Pflegeausbildung. Meine praktische Prüfung habe ich schon bestanden und die schriftlichen Prüfungen sind auch geschrieben. Eigentlich muss ich also „nur noch“ die mündliche und die letzte Zeit irgendwie schaffen.

Aber wenn ich ehrlich bin, bin ich inzwischen einfach nur noch erschöpft und bereue meine Berufswahl total. Ich arbeite in einem Pflegeheim und die Arbeitsbelastung dort macht mich wirklich fertig. Teilweise bin ich als Azubi für 12 Bewohner alleine zuständig, dazu Schichtdienst, viele Arbeitstage hintereinander, kaum richtige Erholung und ständig diese Verantwortung im Kopf.

Trotzdem möchte ich die Ausbildung eigentlich noch beenden, weil ich so kurz vorm Abschluss bin. Gleichzeitig merke ich immer mehr, dass ich danach wahrscheinlich nicht weiter in der direkten Pflege arbeiten möchte. Ich sehne mich einfach nach einem planbareren Leben, vielleicht einem Bürojob, geregelteren Arbeitszeiten und weniger Verantwortung für andere Menschen.

In letzter Zeit bin ich auch total neidisch auf Menschen in meinem Umfeld, die studieren, längere freie Phasen haben oder einfach einen ganz anderen Arbeitsalltag führen. Dann denke ich oft: Warum habe ich ausgerechnet diesen Weg gewählt?

Gibt es hier jemanden, dem es ähnlich ging oder gerade ähnlich geht? Also kurz vor Ende der Ausbildung, aber innerlich eigentlich schon mit dem Beruf abgeschlossen? Oder Menschen, die die Pflegeausbildung noch beendet haben und danach in einen ganz anderen Bereich gewechselt sind?

Ich würde mich wirklich gerne mit Leuten austauschen, die dieses Gefühl kennen. Gerade fühlt man sich damit ziemlich allein.

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u/Original-Pea6977 — 13 hours ago
▲ 22 r/Pflege

Krankenhaus-Sprache

Hey,

ich bin gerade mit meiner Frau im Krankenhaus für eine letzte Untersuchung vor der geplanten Sectio. Sie hat vor einigen Jahren selbst im Krankenhaus gearbeitet, deswegen unterhielten wir uns gerade über die Sprache der PflegerInnen untereinander. Morbus Mütze für jemanden, der einen an der Waffel hat, Morbus Mediterran für eine in bestimmten Bevölkerungsgruppen nach anekdotischer Evidenz häufiger vorkommender Hang zur Wehleidigkeit.

Das fand ich sehr interessant. Welche Begriffe sind bei euch geläufig? Egal ob witzig oder fies, ich möchte alle Begriffe kennen, die ihr in der Pflege im Krankenhaus benutzt um PatientInnen für eure Kollegen schnell einzuordnen, ohne Dinge weiter erklären zu müssen!

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u/Realistic-Clock-3616 — 19 hours ago
▲ 2 r/Pflege

Entscheidung Ambulanter Pflegedienst

Hallo ihr lieben Mitmenschen,

Folgendes Anliegen,

Ich bin gelernte Fachverkäuferin 34 J. Jung.

Letztes Jahr hatte ich den Beschluss gefasst, in den ambulanten Pflegedienst einzusteigen mit der Möglichkeit nach einem Jahr Zugehörigkeit dort eine Vollfinanzierte Ausbildung machen zu können.

Ich musste dann aus gesundheitlichen Gründen (Psyche, Depressionen) abbrechen.

Meine Tätigkeiten waren überwiegend Kompressionsstrümpfe anziehen, Insulin Zugabe, Waschen, Lagern und Medikamente zu verabreichen die schon fertig gerichtet wurden von einer PFK.

Es gab unter anderem eine Patientin/Kundin die nur Bettlägerig ist und auch oft kaum ansprechbar war und Tabletten schlucken war da auch sehr schwierig mit ihr und ich jedesmal innerlich eine angst entwickelt habe, dass Sie erstickt und ich mich machtlos fühle.

Gab noch eine Situation die war dann zum "glück" harmlos bei einer anderen Patientin sie ist gestürtzt und musste den RTW rufen.

Das Ding ist, ich überlege mir, dort wieder einzusteigen, da ich die chance sehe, für die Zukunft mit der Ausbildung in verschiedenen Jobs arbeiten könnte.

Arztpraxis, Psychiatrie, Tagespflege vorwiegend eigentlich in Strukturierte Arbeitsverhältnisse.

Nur sagt mir mein aktuelles Bauchgefühl "schwierig".

Als ich davor den Gedanken gefasst habe, in die Pflege einzusteigen, hat mich der Gedanke Menschen zu helfen große Freude bereitet.

Mein Plan war ursprünglich die Ausbildung zur MFA zu starten aber finanziell stellt sich das ganze etwas schwierig da Nebenjob + Kids nicht funktionieren würde.

Meine frage, geht evtl eher an die Pflegekräfte, ob denn diese "angst" im ambulanten Bereich irgendwann vergeht?

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u/Jess_1893 — 12 hours ago
▲ 6 r/Pflege

Am I too old to become a nurse at 30? I'm 30 years old, and becoming a nurse has been my dream for a long time.

​

I started learning German in 2023 and worked really hard until I reached the B2 level in 2025. Unfortunately, because of work, I couldn't continue studying.

Later, I was accepted for a volunteer position with a German organization, and I truly believed it was the beginning of a new chapter in my life. Sadly, my visa application was refused, and that was a huge disappointment.

Instead of giving up, I've decided to take a different path. This year, I'm preparing for the entrance exam to a nursing school in my own country. My goal is to become a qualified nurse first, and maybe one day I'll have another opportunity to work in Germany.

Still, I can't help wondering if I'm too late. Sometimes I feel like I've lost precious years while trying to make my dream come true. Other times, I remind myself that it's better to chase your dream later than to give up on it completely.

So I'd like to ask those of you who are nurses or nursing students:

Did anyone here start nursing school at 30 or older? How was your experience? Do you think age really matters in this profession?

I'd really appreciate hearing your stories or any advice you can share.

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u/Consistent_Let3675 — 1 day ago
▲ 4 r/Pflege

Frage bzgl. Pflegedienst

Hallo ihr Lieben,

Ich habe eine Frage bezüglich des Pflegediensts meiner Oma. Zur Situation: Meine Oma und ich wohnen mehrere hundert Kilometer entfernt von einander. Leider sind meine Eltern Ende 2022 kurz hintereinander verstorben, mein Opa (ihr Mann) kurz davor (2021). Das heißt Sie hat in ihrem Ort, niemand mehr. Nun habe ich seit dieser Zeit einen Pflegedienst engagiert, der sie versorgt - erst einmal die Woche, mittlerweile kommt er 3x täglich. Sie ist also gut versorgt, über Waschen, Essen, Wäsche, Einkaufen (wird von den Nachbarn übernommen)usw. Ich wollte ihr ermöglichen, so lang wie möglich in ihrem Haus zu verbleiben.

Nun ist es so, dass seitens des Pflegedienstes immer wieder gegen mich "geschossen" wird. Da wird immer wieder gefragt, weshalb ich nicht käme, um die Wäsche zu machen oder noch dreister: Wieso ich nicht wieder ins Heimatdorf ziehen würde.

Ich empfinde dies als extrem grenzüberschreitend. Spinn ich da? Einmal hatte ich gegenüber einer Pflegenden sogar die Gründe erläutert, weil diese nicht locker gelassen hat. Ich hasse dieses Dorf abgrundtief - kein Haus, kein Geld dieser Welt wird mich bewegen dort wieder hinzugehen. Aber muss ich dies offenbaren, nur damit die Pflegenden Ruhe geben?

Ich bin drauf und dran, etwas zu sagen, will aber nicht, dass es für meine Oma schlechter wird.

Wie seht ihr das?

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u/Emergency-Buy-6945 — 1 day ago
▲ 3 r/Pflege

Titel: Bald praktischeprüfung – ich fühle mich total unsicher

​

ich habe in 10 Tagen meine praktischeprüfung als Pflegekraft und fühle mich im Moment ziemlich unsicher. Ich habe Angst, wichtige Dinge zu vergessen oder in der Prüfung nervös zu werden.

Wie habt ihr euch auf die praktische Prüfung vorbereitet?

Was hat euch besonders geholfen?

Gibt es Tipps, worauf die Prüfer besonders achten

oder was ich in den letzten 10 Tagen unbedingt üben sollte?

Ich möchte die Prüfung unbedingt beim ersten Versuch bestehen und wäre für jeden Tipp sehr dankbar.

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u/abei_ — 1 day ago
▲ 4 r/Pflege

Live in East Germany

Good afternoon. I have a question: I’m a male nurse living in Upper Bavaria, and given the high rents and the difficulty of finding housing, I’m thinking of moving to Saxony or other states in the former East Germany. However, many of my colleagues say that the pay is poor, jobs are scarce, and foreigners aren't well-liked there (I’m Russian, if that matters). So, I’d like to hear from people who have made that move or currently live in the East—is it really that bad, or is it just bullshit spouted by local idiots?

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▲ 3 r/Pflege

Zeitarbeit

Hallo.

(Kurze Version am Ende)

Ich arbeite seit einem guten Jahr bei der Zeitarbeit. Hat einige Gründe warum und würde aktuell weiterhin bei der Zeitarbeit bleiben. Bis jetzt habe ich bei 2 Firmen gearbeitet. Aktuell bin ich auf der Suche nach eine andere Firma. Hat auch seine Gründe. Ich lasse die unnötige Details weg.

Was mich dabei aktuell stützig macht ist wie wenig man die std mittlerweile anbietet. Ich bekomme Angebote zwischen 25-27€/std für Bundesweite Einsätze mit eigenem PKW. VMA wird auch nur noch ab 100km bezahlt und der 14€ VMA fällt komplett aus. KM Pauschale wird teilweise gar nicht bezahlt strich nur von Zuhause zur Arbeit, jedoch nicht von der Unterkunft zur Arbeit.

Also nach paar Telefonate bereue ich ein bisschen meine 2 jetzige Firmen gekündigt zu haben, obwohl da gab's triftige Gründe.

Vor paar Tagen wurde hier bereits Thema Zeitarbeit angesprochen und ich habe die Kommentare gelesen "unter wie viel würde es sich nicht lohnen in die Zeitarbeit ", dann denk ich mir "ja aber wo findet ihr solche Firmen bitte schön?" Man kann da auch kaum was verhandeln. Man kann nicht mal sagen "eh ich mach nur früh und nächte ". Nein, man Muss jetzt alles mitbringen, für alles ja sagen und dafür der Belohnung ist Nicht lukrativ.

Bitte nicht falsch verstehen. Das Geld an sich ist gut. Aber wer Bundesweit gearbeitet hat, weiß schon was das bedeutet. Man verzichtet fast komplett aufs Privat leben. Man ist kaum Zuhause, termine sind kaum planbar, küche bekommt man so gut wie nie also was selbstgekochtes essen ist auch kaum vorhanden, man hat quasi doppelte Haushaltführung usw usf. Das ist keine Beschwerde, das ist Tatsache, was ich bewusst in Kauf nehme wenn ich dafür dementsprechend entlohnt werde.

Jedenfalls bin grad verzweifelt. Ich bin intensiv auf der Suche und will auch keine 40€/std, sondern das selbstverständliche Zeitarbeit Arbeitsbedingungen (zumindest für mich selbstverständlich). Ich habe vor gutem Jahr mit über 10 Firmen telefoniert gehabt und so gut wie alle hatten gleiche Konditionen. Und jetzt plötzlich vieles fällt komplett aus.

Wer bei der Zeitarbeit arbeitet weiß wie viel VMA und km pauschale ausmachen. Und nein ich will das nicht erst bei der Steuererklärung mir holen, ich habe Lebensunterhalt monatlich, nicht jährlich. Dazu noch ich will nicht die Steuererklärung abgeben und hoffen dass das erstattet wird, ich will Sicherheit.

(Kurze Version)

Na ja, also wer Zeitarbeitsfirmen kennt mit gute/menschliche Konditionen bitte PN. Ich bin sonst bald Arbeitslos und drauf hab ich echt kein Bock. Ich melde mich jetzt bei Reddit weil ich durch Zeitdruck keinen Vertrag unterschreiben will was ich später bereuen werde. Ich habe mich durch Indeed und noch andere Jobmarkets bei mehrere Stellen beworben. Aktuell jedoch nur solche Angebote die ich persönlich nicht einsehe. Fühle mich ein bisschen verarscht. Will Meinungen von Kollegen bzw euch holen.

Bin examinierter Altenpfleger mit paar Weiterbildungen wenn es wichtig sein sollte.

Danke! 🙏

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u/DylanAP2018 — 1 day ago
▲ 7 r/Pflege

Wo gibt es 4–6h Schichten in der Pflege?

Bin seit April examiniert und plane ab Okt ein Vollzeitstudium in Präsenz (nicht berufsbegleitend) zu beginnen. Mein aktueller AG meinte dass für mich dort nur Nacht oder WE-Dienste infrage kommen würden weil nur volle 8 Std Schichten möglich sind.

Wo kann man als frisch examinierte Pflegefachkraft arbeiten, wenn man nur 4–6 Std pro Dienst statt einer vollen 8 Std Schichten arbeiten möchte?

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u/New_Ad_9600 — 2 days ago
▲ 14 r/Pflege

Umgang mit Stress nach der Arbeit

Hallo zusammen,

ich hoffe, hier sind ein paar Leute aus der Pflege oder Angehörige mit ähnlichen Erfahrungen unterwegs.

Meine Freundin arbeitete etwa 3 Jahren im Krankenhaus und seit ca. 1,5 Jahren in einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung. In letzter Zeit mache ich mir ein bisschen Gedanken, wie sehr sie die Arbeit mit nach Hause nimmt.

Wenn sie nach Hause kommt, wird sehr lange und sehr intensiv über den Arbeitstag gesprochen. Oft geht es dabei nicht nur um ein kurzes „Erzählen“, sondern eher darum, Situationen im Detail zu analysieren und zu besprechen, ob sie sich richtig verhalten hat oder wie ich das einschätzen würde. Da ich keinen Pflegehintergrund habe, kann ich da ehrlich gesagt nur begrenzt sinnvoll Feedback geben.

Das kann teilweise mehrere Stunden dauern (z. B. nach einer Spätschicht von ca. 14:30 Uhr bis etwa 18:00 Uhr), auch während des Essens oder anderer gemeinsamer Zeit.

Danach macht sie oft einen kurzen Schlaf auf der Couch („Powernap“), der eigentlich nur 20 Minuten sein soll, aber meistens deutlich länger wird und schwer zu unterbrechen ist. Wenn sie aufwacht, ist sie oft sehr erschöpft oder gereizt. Wenn sie dann wieder wach ist beginnt das Muster wieder von vorne – bis sie irgendwann durch Ablenkung (z. B. Serie schauen oder am Handy sein) etwas abschalten kann.

Sobald wir gemeinsam etwas machen (Film schauen, spielen etc.), kommt das Thema Arbeit häufig wieder hoch.

Meine Frage an euch:
Wie geht ihr im Pflegeberuf mit der mentalen Belastung nach der Arbeit um? Habt ihr Strategien entwickelt, um besser abzuschalten? Und falls ihr ähnliche Phasen kennt: Was hat euch geholfen, da wieder rauszukommen?

Ich arbeite selbst auch in einem stressigen Umfeld, aber ich kann nach der Arbeit relativ gut abschalten und merke, dass ich nicht gut einschätzen kann, wie man so eine dauerhafte gedankliche Belastung besser verarbeitet. Deshalb würde mich eure Erfahrung wirklich interessieren.

Danke euch schon mal 🙂

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u/GermanPhysicsStudent — 2 days ago
▲ 133 r/Pflege

Praxisanleitung nicht gewährleistet und jetzt Ärger, weil ich die Schule informiert habe. Habe ich etwas falsch gemacht?

Hallo zusammen,

ich mache aktuell meine Pflegeausbildung und befinde mich in einem 400-Stunden-Einsatz.

Während dieses Einsatzes wurden mehrere Praxisanleitungstage abgesagt. Selbst wenn die letzten beiden geplanten Termine stattfinden, komme ich insgesamt nur auf etwa 23 Stunden Praxisanleitung statt der vorgesehenen 40 Stunden. Deshalb habe ich per E-Mail nachgefragt, wie die fehlenden Praxisanleitungsstunden nachgeholt werden sollen, da ich mir Sorgen gemacht habe, dass es später Probleme mit der Schule oder der Prüfungszulassung geben könnte. Eine konkrete Antwort darauf habe ich nicht erhalten.

Da ich keine andere Möglichkeit mehr gesehen habe, habe ich mich an meine Kursleitung gewandt und um Rat gebeten.

Daraufhin wurde ich von zwei Bereichsleitungen zu einem Gespräch gebeten. Mir wurde gesagt, dass sich die Schule wegen meiner E-Mail gemeldet habe und dass man sich mit solchen Anliegen nicht an die Schule wenden solle, weil „man das nicht macht“. Statt auf meine eigentliche Frage einzugehen, warum die vorgeschriebenen Praxisanleitungsstunden nicht erreicht werden und wie das gelöst werden soll, wurden mir persönliche Gründe erklärt, warum die Praxisanleiterin länger krank ist.

Ich hatte während des Gesprächs das Gefühl, dass es hauptsächlich darum ging, mich davon abzuhalten, mich noch einmal an die Schule zu wenden. Ich habe mich dadurch stark unter Druck gesetzt und eingeschüchtert gefühlt. Das Gespräch wurde schließlich mit den Worten „Wir brechen das jetzt ab.“ beendet und ich wurde ohne Verabschiedung aus dem Büro geschickt.

Seit diesem Gespräch ist die Stimmung auf der Station für mich sehr angespannt. Ich fühle mich dort überhaupt nicht mehr wohl und würde am liebsten nur noch weg. Ehrlich gesagt frage ich mich, ob dieses Vorgehen wirklich angemessen ist. Ich habe mich nur deshalb an die Schule gewandt, weil ich keine andere Möglichkeit mehr gesehen habe, eine Lösung für die fehlenden Praxisanleitungsstunden zu finden.

Habe ich wirklich etwas falsch gemacht? Wie hättet ihr in dieser Situation gehandelt?

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u/TemporaryStrong1765 — 3 days ago
▲ 5 r/Pflege

Nach 4 Monaten als Pflegehelferin immer noch unsicher bei Mobilisation und Lagerung – ist das normal?

Ich muss mir mal etwas von der Seele schreiben und würde gerne eure Einschätzung hören.

Ich arbeite seit Anfang März in Teilzeit als Pflegehelferin. Vorher hatte ich insgesamt vielleicht 4–6 Wochen Erfahrung in der Pflege. Außerdem bin ich erst seit letztem September in Deutschland und habe in meinem Heimatland überhaupt nicht in der Pflege gearbeitet.

Meine Einarbeitung war grundsätzlich in Ordnung, aber die meisten Tätigkeiten wurden mir gezeigt, während jemand direkt neben mir stand. Wirklich selbstständig üben konnte ich anfangs kaum. Deshalb habe ich heute noch Schwierigkeiten mit Mobilisation und Lagerung.

Zum Beispiel fällt es mir schwer,

- Bewohner nach dem Hinlegen mittig im Bett zu positionieren,

- schwerere Bewohner sicher zu lagern,

- Lagerungen sauber und ergonomisch durchzuführen,

- Transfers (PG 5) vom Bett in den Rollstuhl und zurück – sowohl mit eigenem Körpereinsatz als auch mit dem Lifter – flüssig und routiniert zu machen.

Ich schaffe die Aufgaben zwar, aber eben nicht besonders sicher oder elegant. Außerdem bin ich noch relativ langsam. Im Frühdienst brauche ich ungefähr 30 Minuten pro Bewohner für die Grundpflege.

Auf unserer Station haben wir 27 Bewohner. Meistens sind wir nur zwei Pflegehelferinnen, die die komplette Versorgung übernehmen. Die Pflegefachkraft sitzt oft am Stützpunkt und hilft nur selten praktisch mit.

Vor Kurzem hatte ich einen Frühdienst mit einer Pflegehelferin, die seit 25 Jahren in der Pflege arbeitet. Sie hat mich während der Schicht ständig unter Druck gesetzt und mehrfach gesagt, wie schlecht ich arbeite. Sie meinte auch, ich sei inzwischen lange genug da und sie müsse sich darauf verlassen können, dass ich die Bewohner korrekt lagere.

Seitdem bin ich völlig verunsichert. Ich habe das Gefühl, von mir wird erwartet, nach vier Monaten schon alles perfekt zu können.

Ist es wirklich ungewöhnlich, nach vier Monaten noch Schwierigkeiten mit Mobilisation und Lagerung zu haben? Oder ist das ein normaler Lernprozess? Wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr euch bei Transfers und Lagerungen wirklich sicher gefühlt habt?

Ich freue mich über ehrliche Erfahrungen und Tipps.

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u/Ok_Dragonfly_4927 — 3 days ago
▲ 17 r/Pflege+2 crossposts

Absicherung Wohngeld für 2. Ausbildung in Gefahr

Wie schön, dass ich mir meine zweite Ausbildung (w, ü40)ab Oktober mithilfe der Unterstützung von Wohngeld & etwas Erspartem finanzieren wollte & ich nun übelste Existenzängste kriege, wenn ich daran denken muss, dass diese soziale Absicherung nun demnächst auch noch gekürzt oder im schlimmsten Fall komplett wegfallen könnte. Natürlich sind Rentner, Pflegebedürftige, Alleinerziehende und Familien aus dem Niedriglohnsektor uvm. genau so davon betroffen.

Aber ganz ehrlich, wo soll das alles noch hinführen?

Deutschland geht echt noch den Bach runter & an Weiterbildung, die nicht durch entsprechende Bereiche noch iwo zusätzlich gefördert wird, ist dann gar nicht mehr zu denken.

Und ja, theoretisch kann ich auch zusätzlich einer Nebentätigkeit nachgehen. Ich habe nunmehr seit 15Jahren, ab Beginn meiner ersten Ausbildung immer einen Nebenjob, zusätzlich zu meiner Vollzeit Beschäftigung gehabt, doch ab Oktober werde ich Schichtdienst, u.a. auch am Wochenende haben & will mich dann voll & ganz in diesen neuen Beruf reinknieen & es nicht (wieder nur) halbherzig durchziehen.

Wer kann mir hier mal bitte bissl Mut machen & mir meine existenziellen Ängste ein wenig nehmen?

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u/Aenni2301 — 3 days ago
▲ 2 r/Pflege

Zeitarbeit in der Pflege . Wie steht ihr dazu?

Weil das immer wieder ein diskutiertes Thema ist, wollte ich einmal mit der Umfrage das Stimmungsbild sehen.

Ist Zeitarbeit ein sinnvoller lückenstopfer bei akuten Ausfällen?

Oder wird den Einrichtungen von den Zeitarbeitsfirmen Geld angeknüpft was ins eigene Personal besser investiert wäre?

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u/Schlimmb0 — 3 days ago
▲ 7 r/Pflege

Gründe nicht in die persönliche Assistenz zu gehen?

Hallo liebe Plegemenschen,

meine Freundin ist behindert und lebt mit 24/7 Assistenz, die sie mit persönlichem Budget selbst organisiert. Wie wahrscheinlich viele in ihrer Situatiom, hat sie Probleme genug Leute für ihr Team zu finden.

Ich höre immer wieder, dass Pflegekräfte in Krankenhäusern, Pflege- und Altenheimen unter dem Patientenschlüssel leiden, viel zu viele Schichten bekommen und ihren Patienten nicht so gerecht werden können wie sie das wollen.

Darum frage ich mich, warum so ein Job in der persönlichen Assistenz, bei dem man nur 6 Dienste im Monat hat und 1:1 Betreuung machen kann nicht für mehr Leute attraktiv ist. Ist es die Bezahlung? Sind es die langen Schichten? Ist es die höhere Verantwortung? Oder habt ihr noch andere Gründe nicht zu wechseln?

Vielen Dank für eure Antworten.

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u/Nick19922007 — 5 days ago
▲ 0 r/Pflege

Ich muss mal stark abkotzen! Pflegeausbildung, Möchtegern schlau

Ich muss mal richtig Dampf ablassen.

Ich mache gerade die dreijährige Pflegeausbildung. Davor habe ich bereits die einjährige Ausbildung abgeschlossen und bin jetzt in eine bestehende Klasse gekommen.

Da gibt es eine Mitschülerin – nennen wir sie einfach „Miss 50 Jahre“. Mir geht es dabei gar nicht um ihr Alter, sondern um ihre Art.

Ich will wirklich nicht behaupten, dass ich alles weiß. Aber ich habe mir in der einjährigen Ausbildung ein solides Wissen aufgebaut und versuche, Zusammenhänge zu verstehen. Nach meinem Motto: Versteht man das große Ganze, versteht man auch die Einzelheiten und kann verschiedene Themen miteinander verknüpfen.

Miss 50 hingegen tritt ständig so auf, als wüsste sie alles. Egal welches Thema, egal welcher Lehrer, egal welche Situation.

Ein Beispiel: Der Lehrer stellt eine Frage, etwa nach dem Unterschied zwischen spezifischer und unspezifischer Immunabwehr. Noch in der Pause hat sie groß verkündet: „Ich benutze dieses Chat… Chat… Schippiti oder Schapiti nicht. Brauche ich nicht.“

Kaum kommt aber eine Frage, greift sie sofort zum Handy. Man sieht richtig, wie ihre Augen ständig aufs Display wandern, während sie antwortet. Plötzlich benutzt sie Fachbegriffe, von denen ich überzeugt bin, dass sie sie nicht einfach aus dem Stegreif kennt.

Noch deutlicher wird es bei Gruppenarbeiten. Da sagt sie ganz offen: „Ach, ich frag mal ChatGPT.“

Selbst bei Übungsklausuren, bei denen zwar alle Hilfsmittel erlaubt sind, hängt sie gefühlt die ganze Zeit am Handy. Sie schreibt ein paar Wörter, schaut aufs Display, tippt wieder, schreibt weiter, schielt erneut aufs Handy und wiederholt das die ganze Zeit.

Was mich daran so aufregt, ist gar nicht, dass sie ChatGPT benutzt. Das machen viele, und ich finde das grundsätzlich auch nicht schlimm.

Mich nervt, dass sie vorher so tut, als hätte sie das überhaupt nicht nötig, und sich gleichzeitig nach außen als besonders schlau präsentiert. Und viele aus der Klasse sagen dann noch: „Boah, die ist echt intelligent.“

Ich denke mir jedes Mal: Merkt denn wirklich niemand, dass sie ihre Antworten ständig vom Handy holt? Mich stört weniger das Tool als diese Selbstdarstellung und dass sie offenbar glaubt, niemand würde es bemerken.

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u/Negative_Lie_434 — 4 days ago
▲ 593 r/Pflege+1 crossposts

Wir waren in einer Katastrophe & keiner spricht darüber.

Klingt dramatisch - aber irgendwie wird die Folge der Hitzewelle vollkommen ignoriert. Luis Teichmann, der ja direkt im Rettungsdienst arbeitet, hat das Wochenende einmal aus direkter Erfahrung aufgearbeitet.

Ein paar Schlaglichter:

  • Es hätte nicht schlimmer kommen können
  • Krankenhäuser, Altenheime, Rettungswagen usw. sind nicht klimatisiert (oder bei letzteren fällt sehr häufig die Klima aus)
  • Vollkommene Überlastung der Rettungsdienste. Dort wurden Mitarbeiter aus dem Frei mit Blaulicht von Hochzeiten abgeholt. Es gab ein Notfallkrankenhaus, was eingerichtet wurde. Z.T. wurden Altenheime evakuiert.
  • Die 3-4fache Anzahl an Menschen ist gestorben, wie an normalen Wochenenden
  • Polizei, Gerichtsmedizin, Krankenhäuser - hatten keinen Platz mehr für Leichen in Kühlräumen. Leichen kamen z.T. in Säcke und wurden mit Kühlakkus kalt gehalten. Wohnungen wurden mit Leiche versiegelt (unklare Todesfälle) oder Mitarbeiter mussten die bewachen.
  • Es wurde wohl ein Friedhof in Betrieb genommen (wtf.)
  • Ein paar Krankenhäuser standen auf der Kippe, ob die evakuiert hätten werden müssen. Ja, ganze Krankenhäuser.

Also zusammenfassend: Absolute Katastrophenmedizin. Ähnlich schlimm oder schlimmer als Corona in den Hochzeiten.

https://www.youtube.com/watch?v=ygibISG5KK0&t

Und es macht quasi keine Schlagzeilen. Es wird über Fußball, über kaputte Schienen etc. gefaselt.

Das ist vollkommen absurd. Man weiß, dass das garantiert wieder passieren wird. Man könnte dagegen Dinge tun. Auch kurzfristige. Normalerweise müssten jetzt diese ganzen Gestalten - vom Bundestag über die Länder müssten jetzt zusammenhocken und ein Plan zur Nachrüstung aller Krankenhäuser mit Klimaanlagen ausarbeiten. Modernisierung von Fahrzeugen. Usw. usf.. Natürlich auch langfristig bzgl. dem Klimawandel.

Aber quasi alle zucken mit den Schultern und - scheißen drauf. Macht man ja keinen Profit mit.

u/Competitive_Dot7428 — 5 days ago