Entscheidung Ambulanter Pflegedienst
Hallo ihr lieben Mitmenschen,
Folgendes Anliegen,
Ich bin gelernte Fachverkäuferin 34 J. Jung.
Letztes Jahr hatte ich den Beschluss gefasst, in den ambulanten Pflegedienst einzusteigen mit der Möglichkeit nach einem Jahr Zugehörigkeit dort eine Vollfinanzierte Ausbildung machen zu können.
Ich musste dann aus gesundheitlichen Gründen (Psyche, Depressionen) abbrechen.
Meine Tätigkeiten waren überwiegend Kompressionsstrümpfe anziehen, Insulin Zugabe, Waschen, Lagern und Medikamente zu verabreichen die schon fertig gerichtet wurden von einer PFK.
Es gab unter anderem eine Patientin/Kundin die nur Bettlägerig ist und auch oft kaum ansprechbar war und Tabletten schlucken war da auch sehr schwierig mit ihr und ich jedesmal innerlich eine angst entwickelt habe, dass Sie erstickt und ich mich machtlos fühle.
Gab noch eine Situation die war dann zum "glück" harmlos bei einer anderen Patientin sie ist gestürtzt und musste den RTW rufen.
Das Ding ist, ich überlege mir, dort wieder einzusteigen, da ich die chance sehe, für die Zukunft mit der Ausbildung in verschiedenen Jobs arbeiten könnte.
Arztpraxis, Psychiatrie, Tagespflege vorwiegend eigentlich in Strukturierte Arbeitsverhältnisse.
Nur sagt mir mein aktuelles Bauchgefühl "schwierig".
Als ich davor den Gedanken gefasst habe, in die Pflege einzusteigen, hat mich der Gedanke Menschen zu helfen große Freude bereitet.
Mein Plan war ursprünglich die Ausbildung zur MFA zu starten aber finanziell stellt sich das ganze etwas schwierig da Nebenjob + Kids nicht funktionieren würde.
Meine frage, geht evtl eher an die Pflegekräfte, ob denn diese "angst" im ambulanten Bereich irgendwann vergeht?