Rat zur Weiterentwicklung
Hallo Community, ich brauche Hilfe bei der Planung meiner nächsten Karriereschritte.
Entschuldigt bitte vorab den langen Beitrag.
Ich bin 47 Jahre alt, wohne jetzt in Deutschland.
Mein Hintergrund: Ich habe 2004 als IT-Helpdesk-Agent angefangen und dann innerhalb der internen IT-Abteilung des Callcenters mit Servern, Telefonzentrale, Desktops ( z. B. Rollout von Windows XP auf 250 Windows 2000 PCs) befasst, und dann zunächst Richtung Remote-Desktop-Management für Kunden, dann Windows-Server-Betrieb mit etwas Backup-Management gewechselt. 2008 bin ich schließlich in das Storage- und Backup-Team gewechselt.
Seitdem arbeite ich im Bereich Storage und Backup: zuerst bei HPE in Ungarn, nach sieben Jahren dann zu einem mittelständischen privaten IT-Dienstleister in Deutschland gewechselt mit Kunden wie Bayer, Deutsche Telekom, Daimler und BASF. Dort hatte ich hauptberuflich am Managed Service Operations gearbeitet, aber auch im Datacenter Systeme installiert und dem Kunden übergeben. Von dort bin ich 2017 nach London zu einem Hedgefond gewechselt, ins interne Backup- und Storage-Team. Da habe ich angefangen, mit Python- und PowerShell-Scripting sowie Grafana-Dashboards zu arbeiten. Das hat mir sehr gefallen, und ich habe begonnen, Skripte für das Team zu schreiben, um wiederkehrende Aufgaben zu vereinfachen.
Nach fünf Jahren dort bin ich vor drei Jahren nach Luxemburg zu einer europäischen Institution gewechselt, wieder ins Storage- und Backup-Team. Dort wurde ich nach ein paar Monaten in die Entwicklung von Ansible-Playbooks für die Storage-(NAS-)Automatisierung eingebunden. Letztes Jahr wurde ich dann für eine Entwicklerrolle innerhalb des Storage- und Backup-Teams nominiert und schreibe inzwischen Vollzeit Ansible-Playbooks für NAS, On-Prem-S3-Object-Storage sowie SAN- und Block-Storage.
Das mag ich auch, aber ich arbeite jetzt viel mit den Architekten zusammen und wir erarbeiten zusammen die workflows, Prozesse, Abläufe, die ich dann automatisiere. Und dieser Teil gefällt mir auch.
Ich bräuchte Rat, in welche Richtung ich mich von hier aus weiterentwickeln sollte. Sollte ich mich eher in Richtung Solution Architect, DevOps/Site Reliability Engineer oder Platform Engineer entwickeln?
Ich bin irgendwie ein „Mr. Wolf“ aus Pulp Fiction – ein Problemlöser. Ich finde meine Ansprechpartner in anderen Teams, und wenn es ein Problem gibt, bei dem niemand weiß, was zu tun ist, dann löse ich es. Ich bin ein Macher, ein Enabler. Ich stelle meinem Team gerne Tools zur Verfügung (zum Beispiel habe ich ein kleines Python-Skript geschrieben, das ein HTML-Dashboard mit dem aktuellen Status unserer Systeme, Kapazitäten, aktuellen Alerts usw. erstellt. Oder ein kleines Bash-Skript, das dreimal täglich eine E-Mail mit dem Status bestimmter Systeme an das Team sendet – statt dass sich jeder einzeln per CLI auf jedem System einloggen und einen Statusbefehl ausführen muss, was völlig absurd war).
Ich optimiere gerne Prozesse und Workflows. Ich bin auf eine gute Art faul – ich mag keine unnötige Arbeit.
Wenn möglich, automatisiere ich Dinge oder schaffe Abkürzungen, die schneller zum Ergebnis führen.
Ich bin sehr sozial, Leute arbeiten gern mit mir , so wie ich es mitbekommen habe, ich denke ich kann auf jeden Level gut kommunizieren, sei es mit Techies oder Management die etwa nicht ganz so technisch drauf sind.
Ich suche nach einer Position oder einem Titel, der diese Aspekte am besten abdeckt, damit ich weiß, wonach ich in Jobportalen für meine nächste Herausforderung suchen sollte.
Über Kommentare und Ideen freue ich mich sehr.
Viele Grüße