Vermieter will Versicherung nicht akzeptieren
Guten Abend!
Im Oktober '25 hat meine Tochter versehentlich das Waschbecken im Badezimmer beschädigt. Wir haben es dem Vermieter und der Privathaftpflicht gemeldet.
Einige Zeit später wurde das Waschbecken durch eine Sanitärfirma ausgetauscht. Witzig, denn die Firma heißt genau wie mein Vermieter. Noch witziger: Sein Sohn ist der Inhaber.
Die Rechnung wurde mir irgendwann zugesandt, welche ich direkt an die Versicherung weitergab.
Monate später kam der Vermieter und fragte, wann die Rechnung mal bezahlt wird und ich verwies auf die Versicherung. Hier meinte er, dass ihm das zu viel Aufwand sei und die wahrscheinlich nicht alle Kosten decken werden. Ich habe ihn darauf hingewiesen, dass ich meinen Versicherungsschutz für diesen Schadenfall verlieren würde, wenn ich eine Zahlung leiste. Er druckste rum und verschwand.
Am 18. diesen Monats bekam ich dann erneut eine Rechnung/Schreiben der Sanitärfirma mit dem Titel: "1. Mahnung". Dieses Schreiben habe ich auch wieder an die Versicherung geschickt. Hier nun meine Fragen:
Sollte ich der Mahnung schriftlich widersprechen?
Ich erwäge eine Meldung bei der Kreishandwerkskammer (eventuell wollen die zwei mal abrechnen, die Mahnung baut Druck auf, offensichtliche Vetternwirtschaft, die Mahnung beinhaltet keine Rechnungsnummer, worauf sie sich bezieht (Original Rechnung beinhaltete sogar den Titel "Versicherungsfall")). Würde das zu was führen?
Ich habe keinen Vertrag mit der Firma gemacht, diese wurde vom Vermieter beauftragt, hieße doch, dass er zahlen müsste, oder?
Konkrete Tipps zum weiteren Vorgehen?
Vielen Dank an alle Wissenden!