Hauptjob + eigenes Unternehmen nebenbei – wie geht ihr mit 15-16h Tagen langfristig um?
Servus zusammen,
ich bin 25, arbeite Vollzeit im Autohaus (Import/Export, Finance, Admin) und bin gleichzeitig Mitgründer, Prokurist & CFO einer Getränkemarke. Heißt im Alltag: morgens um 6:30 Uhr beim Hauptjob, abends nach dem Job direkt rein ins eigene Ding – Buchhaltung, Vertrieb, ERP selbst programmieren, Calls mit den anderen Teammitgliedern, Listings vorbereiten. 15-16h Tage sind eher Regel als Ausnahme, Wochenende inklusive.
Bisher ging das einigermaßen, aber ich merke langsam:
• die Energie ist nicht mehr die gleiche wie am Anfang
• der Hauptjob leidet zwar nicht, aber ich bin dort mental nicht immer bei 100% wie ich es vor einem Jahr war
• private Beziehungen kommen zu kurz, Sport sowieso
• die Frage „mach ich das jetzt noch 2 Jahre so?” wird lauter
Hauptjob aufgeben ist (noch) keine Option, weil das Unternehmen sich finanziell selbst tragen muss bevor ich rausgehe. Gleichzeitig will ich das Unternehmen nicht halbherzig betreiben – sonst kann ich’s auch lassen.
Daher meine Frage an alle, die das schon durchgemacht haben oder mittendrin stecken:
• Wie strukturiert ihr eure Tage, dass ihr nicht ausbrennt?
• Welche Aufgaben habt ihr früh ausgelagert / automatisiert, obwohl’s weh tat?
• Wie geht ihr mit dem Punkt um, an dem Hauptjob und eigenes Ding sich gegenseitig blockieren?
• Habt ihr klare Kriterien definiert, wann der Hauptjob fliegt – und wenn ja, welche?
• Was würdet ihr rückblickend anders machen?
Bin für jede Erfahrung dankbar, gerne auch die unbequemen Wahrheiten.