An alle Kanzleigründer hier: Seid ihr zufrieden mit eurer Entscheidung? Wie lange hat es gedauert, bis es sich finanziell gelohnt hat und welche Fehler sollte man vermeiden?
Habt ihr heute die Freiheit, die ihr euch ursprünglich erhofft habt, oder sieht die Realität anders aus?
Ich befinde mich aktuell noch im Studium, spiele aber schon öfter mit dem Gedanken, später selbst eine Kanzlei zu gründen – auch im Hinblick auf eine möglicherweise bessere Work-Life-Balance mit Kindern.
Der Gedanke, sich für die eigenen Mandanten einzusetzen, Dinge so machen zu können, wie man es selbst für richtig hält, sein eigener Chef zu sein und flexibler arbeiten zu können, reizt mich sehr. Gleichzeitig frage ich mich, ob sich der damit verbundene unternehmerische Aufwand finanziell wirklich lohnt, ohne dafür dauerhaft 24/7 arbeiten zu müssen.
Mit dem zunehmenden Einsatz von KI lassen sich ja auch immer mehr einfache und routinemäßige Aufgaben Stück für Stück automatisieren, sodass sich die Arbeit vermutlich stärker auf strategische, beratende und wirklich entscheidende Tätigkeiten verlagert. Wie sieht euer Alltag aus?
Edit: Wie viel Kapital sollte man für die erfolgreiche Gründung mitbringen? Danke schon mal an alle, die ihre Erfahrungen teilen!