Erneuter Einstieg in Teilzeit
Hallo ihr Lieben,
ich habe Anfang des Jahres bzw. im Februar meinen damaligen Job in einer Kleinkindgruppe gekündigt, weil ich wirklich überlastet/erschöpft war. Hier habe ich einige Zustimmung und gute Tipps bekommen 🙏
Eine Leitung, von der es keine Unterstützung gab. Ständig kranke Kinder, die gerade einmal einen Tag zu Hause waren, am nächsten wieder in der Gruppe gebracht wurden. Kinder, die besonders viel Aufmerksamkeit brauchten oder aggressiv waren und kaum Zusammenarbeit mit den Eltern möglich...viele Überstunden. Mich hat es gesundheitlich so erwischt, dass ich fast zwei Monate brauchte, bis sich der Körper wieder erholte.
Ich bin dann natürlich mit einer gewissen Angst in die Arbeitslosigkeit. Habe aber genau gewusst, meine Gesundheit ist wichtiger.
Nun gut...ich hatte einige Beratungsgespräche, um herauszufinden, ob das überhaupt noch das Richtige ist.
Ich habe nun übermorgen ein Kennenlernen in einer Gruppe mit 14 Kindern. Das Bewerbungsgespräch fand schon statt. Der Job wäre in Teilzeit mit einem reformpädagogischen Konzept. Eine Leitung wäre vor Ort..im Gegensatz zum letzten Job, klingt das alles sehr gut.
Trotzdem bleibt ungutes Gefühl. Ich wäre früher, wenn ein guter Job in Aussicht ist, gesprungen vor Freude 😅
Findet ihr es eine gute Idee, in Teilzeit zu suchen bzw wieder einzusteigen?? Es bedeutet auch finanzielle Einschränkungen, aber ich möchte nie wieder in so eine Überlastung abrutschen
Kaum jemand aus meinem Umfeld kann diese Gedanken verstehen. Ich glaube, das können nur Menschen nachvollziehen, die selbst im pädagogischen Bereich arbeiten 😊