ADHS diagnostiziert - „lohnt“ sich die ASS-Diagnostik noch?
Hallo,
nach über 30 Jahren habe ich bestätigt bekommen, dass ich als Kind nicht „schlampig und unkonzentriert“ war und dass ich soziale Events nicht aus „Unlust“ meide - ich bin neurodivergent. Ich habe mich schon medizinisch vorgestellt, weil ich meine starke Erschöpfung nicht verstehen konnte - die Ärztin brachte mich darauf, dass das psychische Ursachen haben könnte.
Auf jeden Fall kennt ihr das Kreuz mit der ASS-Diagnostik. Ich könnte das privat zahlen, aber das sind 1000€ und ich frage mich wo der Mehrwert ist. Die Diagnose sichert keinen Therapieplatz. GdB ist schwer zu bekommen und ich hab nicht den Eindruck dass das Umfeld einem mehr glaubt, wenn man es schriftlich hat. Durch die ADHS habe ich die Möglichkeit einer medikamentösen Therapie und das sensorische Thema lerne ich gerade zu managen.
Meint ihr es macht Sinn das in Angriff zu nehmen „für die Gewissheit“? Sind die Strategien für ASS anders?
Danke und viele Grüße