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Probleme mit der Stromversorgung ca. 1 Monat nach Einzug

Hallo zusammen,

seit ca. einem Monat lebe ich mit meiner Freundin in einer neuen Wohnung zur Miete.

Bereits seit dem Einzug fiel uns auf, dass das bereits vorhandene Licht im Bad leicht flackert, selbiges bei den Nachttischlampen im Schlafzimmer. Andere Beleuchtung hatten wir beim Einzug noch nicht. Vor allem flackerte es leicht sobald man zusätzlich z. B. das Handy laden wollte. Dabei dachten wir uns allerdings erstmal nichts.

Vor ca. 2 Wochen als es so heiß war hatten wir einen Ventilator laufen. Mittags als ich die Wohnung verließ machte ich ihn aus, ließ ihn aber eingesteckt. Als ich ihn 2-3 Stunden später wieder einschalten wollte ging er plötzlich gar nicht mehr an. Das Ding ist hinüber, ich schätze durchgebrannt.

Gestern kam nun die Küche an und wurde von 2 Küchenmonteuren eingebaut und die Elektrogeräte angeschlossen (Herd, Ofen, Dunstabzug, Geschirrspüler). Am Abend nutzten wir die Küche auch bereits und es hat alles funktioniert ohne Probleme.

Gegen 24 Uhr lagen wir dann im Bett und schauten fern, dann hören wir aus der Küche ein lautes Piepen. Spülmaschine und Kühlschrank haben beide Fehlermeldungen angezeigt, der Kühlschrank ging immer wieder aus und an. Auch der Fernseher im Schlafzimmer ging aus und an sowie das Licht in allen (!) Räumen der Wohnung. Quasi alle am Strom hängenden Geräte in der Wohnung waren betroffen. Daraufhin haben wir alles bis auf Router und Kühlschrank ausgesteckt und die beiden Dinge liefen dann zumindest ohne Störung die Nacht durch.

Heute Morgen rief ich den Vermieter an und holte mit seiner Zustimmung einen Notdienst. Der Vermieter war sich am Telefon sehr sicher, dass das nicht an der Elektrik der Wohnung liegen kann, da diese vor 3 Jahren erst neu gemacht wurde. Notdienst kam dann und schaute sich den Stromkasten in der Wohnung an. Alle Kabel waren kreuz und quer, Schrauben der Sicherungen waren teilweise extrem locker und es fiel auf, dass einige Leitungen nur 110 Volt Spannung hatten und einige fast 400 (!!) Volt anstelle der normalen 230 Volt. Da es zu dem Zeitpunkt schon Nachmittag war, sagte er da muss nochmal jemand kommen und sich das anschauen. Er sagte auch dass kein Elektriker der Welt so einen Stromkasten zusammenbaut und dass es nahezu unmöglich ist da durchzublicken. Man muss vermutlich alles auseinander nehmen und testen woran es liegen kann. Er hat nun den ganzen Strom der Wohnung abgestellt bis auf eine Steckdose in der Küche und die Steckdosen im Wohnzimmer. Davon funktioniert jedoch nur eine, bei allen anderen geht der Kühlschrank wieder aus und an sobald man etwas einsteckt.

Nachdem der Notfallelektiker weg war rief ich wieder meinen Vermieter an und schilderte ihm die Situation. Er war sich sicher dass es am neu angeschlossenen Herd liegt, wie auch immer er das aus der Ferne beurteilen mag. Zudem sagte er herablassend, dass der Notdienstelektriker wahrscheinlich kein Bock mehr gehabt hat. Mein Vermieter möchte sich jetzt um einen neuen Elektriker kümmern, vermutlich der der das auch alles gemacht hat. Weiter habe ich bisher nichts gehört. Da das Problem vorher schon da war, wenn auch nur ganz leicht, kann ich mir nicht vorstellen dass dies jetzt am Herd liegen soll. Wahrscheinlich haben die neuen Elektrogeräte der Küche das Problem jetzt nur zum Vorschein gebracht.

Wie schätzt ihr die Situation ein? Wir können jetzt weder Küche benutzen, noch haben wir Licht in der ganzen Wohnung. Das Bad hat zudem kein Fenster was es ohne Licht doppelt beschissen macht. Habt ihr Ideen woran es liegen kann oder wie wir jetzt mit der Situation weiter umgehen sollen? Langsam bin ich echt am verzweifeln und man hat schon Angst sein Handy zu laden weil man denkt dann fackelt die Bude ab oder das Handy schmort durch.

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u/Latso2000 — 1 day ago

Ich muss hier echt mal meinen Frust ablassen. Ich hatte vor kurzem einen Sportunfall und habe dabei einen starken Schlag in den linken Rippenbereich bekommen. Hatte danach extreme Schmerzen, konnte nicht richtig atmen und bin dann in die Notaufnahme. Bin da auch sofort drangekommen und habe erstmal Schmerzmittel bekommen weil ich fast gar nicht sprechen konnte vor Schmerzen. Arzt hat mich dann kurz abgetastet und dann sollte ein Röntgenbild von meinem Torso gemacht werden. Eine Ärztin hat mich schon gefragt warum ich so blass sei. Im Röntgenraum bin ich dann erstmal ohnmächtig geworden, obwohl ich vorher noch nie Probleme damit hatte, es war das erste Mal in meinem Leben.

Nach dem Röntgen sagte mir der Arzt eine Rippe sei gebrochen und schickte mich nachhause. 50 Meter nach verlassen den Krankenhauses bin ich wieder ohnmächtig geworden. Daraufhin stürmten die Ärzte der Notaufnahme raus und nahmen mich wieder mit rein, ich war kreidebleich. Musste dann eine Nacht zur Beobachtung dort bleiben und hab nur noch Schmerzmittel bekommen sonst wurde nichts gemacht. Am nächsten Tag noch ein Ultraschall vom Herz und das war’s, wurde wieder (vom Chefarzt persönlich!!!) entlassen. Bin dann als ich zuhause war direkt zum Hausarzt um mir eine AU zu besorgen. Ich zeigte ihm den Entlassungsbericht und das erste was er fragt ist ob ein Ultraschall vom Bauch gemacht wurde. Wurde bis dahin nicht für nötig gehalten. Der Hausarzt hat das dann nachgeholt.

Ende vom Lied. Meine Milz war komplett gerissen (Grad 4) und ich hatte starke innere Blutungen, es ging mit dem RTW direkt zurück ins Krankenhaus wo die Milz per Not-OP entfernt werden musste. Und die Rippe ist übrigens gar nicht gebrochen, da hat der Arzt sich verguckt.

Mir ist klar, dass Ärzte auch nur Menschen sind, aber ich bin noch immer echt schockiert über die Zustände in Krankenhäusern. Wäre ich nicht direkt zum Hausarzt gegangen wäre ich sehr wahrscheinlich daran gestorben, letztendlich war es nur pures Glück. Wie kann so etwas 2 Mal (!) durchgehen? Habt ihr bereits ähnliche Erfahrungen gemacht?

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u/Latso2000 — 2 months ago