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Konzept für einen „Großen Westring“ um Hamburg mit neuer Elbquerung – Eure Meinung zur Trasse?

Konzept für einen „Großen Westring“ um Hamburg mit neuer Elbquerung – Eure Meinung zur Trasse?

Hallo zusammen,

der Hamburger Elbtunnel (A7) und die Elbbrücken sind chronisch überlastet. Um eine echte, großräumige Entlastung zu schaffen, habe ich einen Entwurf für eine neue Autobahntrasse im Westen der Metropolregion ausgearbeitet.
Die beigefügten Karten zeigen den vollständigen Verlauf sowie einen detaillierten Ausschnitt auf Höhe der Elbe.
Wichtiger Hinweis zu den Bildern:
Die Karte zeigt eine mögliche Strecke beziehungsweise Streckenvarianten. Ob die Elbquerung selbst oder spezifische Abschnitte als Brücke oder Tunnel realisiert werden sollten, ist an vielen Stellen bewusst noch nicht definiert. Das hängt stark von Kosten, Geologie und Umweltschutz ab.
Eckpunkte der Trassenführung:

  • Der Süden: Die Trasse beginnt weit im Süden am Dreieck Walsrode (A7/A27), verläuft westlich an Schneverdingen vorbei und kreuzt die A1 bei Sittensen. Sie bindet die im Bau befindliche A26 bei Horneburg/Buxtehude an und führt von dort Richtung Elbe.
  • Die Elbquerung: Die Querung erfolgt westlich von Hamburg auf der Höhe zwischen Wedel und Haseldorf (Schleswig-Holstein) bzw. nahe Jork/Grünendeich (Niedersachsen).
  • Der Norden & Ostring-Schluss: Nördlich der Elbe kreuzt die Trasse die A23 bei Tornesch/Pinneberg-Nord. Sie führt weiter nördlich an Quickborn vorbei und bindet bei Henstedt-Ulzburg/Kaltenkirchen wieder an die A7 / A20 an. Zudem gibt es diverse Zubringer und Verknüpfungen an Bundes- und Landstraßen (z.B. B431, B4, B71, B75) sowie einen inneren Ring-Abzweig Richtung Schenefeld/Halstenbek.
  • Viele derzeitig bestehenden straßen etc. würde man anpassen, vergrößern etc

Warum dieser Verlauf Sinn machen könnte:

  1. Echte West-Umfahrung: Fernverkehr von der A1 (Bremen/Ruhrgebiet) und der A7 (Süden) mit Ziel Dänemark/Kiel müsste überhaupt nicht mehr ins Hamburger Stadtgebiet oder durch den Elbtunnel.
  2. Redundanz: Bei einer Sperrung der A7 bricht nicht sofort der gesamte norddeutsche Verkehr zusammen.
  3. Hinterland-Anbindung: Die schleswig-holsteinischen Kreise Pinneberg und Segeberg würden direkt mit den Logistik- und Industriegebieten südlich der Elbe verknüpft.

Kritische Punkte zur Diskussion:

  • Natur & Umwelt: Die Route schneidet massiv in sensible Gebiete wie die Haseldorfer Marsch und das Alte Land ein. Wie könnte man das ökologisch verträglich lösen?
  • Brücke vs. Tunnel bei Wedel: Eine Brücke müsste wegen der dicken Pötte Richtung Hamburger Hafen extrem hoch sein (analog zur Köhlbrandbrücke). Ein Tunnel im Elbschlick wäre extrem teuer. Was ist realistischer?
  • Nadelöhr-Verlagerung: Holt man sich damit den Verkehr nicht erst recht in den ohnehin stauanfälligen Kreis Pinneberg?

Ich freue mich auf eure sachliche Kritik, bautechnische Einschätzungen und Gegenvorschläge!

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u/Least_Turnip_7654 — 9 days ago