Ich stelle mir gerade einen Werkstudenten ein und verstehe jetzt, warum ich damals so viele Absagen erhalten habe.
Wir sind in einer brutalen Nische tätig. Winzige R&D Abteilung für Statistik und ML in einem größeren R&D für Chemie. Sind gerade im Aufbau, weshalb wir uns 1-2 Werkstudenten anstellen wollten für simplere, aber dennoch anspruchsvolle Aufgaben.
Es kamen 5 Bewerbungen rein, alle fachlich augenscheinlich tip-top qualifiziert, gute Lebensläufe. Alle im Masterstudium eines quantitativen Fachs mit 1-2 Werkstudentenstellen bei namenhaften Firmen.
Einziges Manko ist, dass 3 von 5 unter B2 Deutsch sprechen.
Mein Lebenslauf sah vor 3 Jahren (noch) nicht so aus. Da musste ich daran denken, dass das wohl der Grund war, warum ich damals so viele Absagen bekommen habe.... Bei solch einer Konkurrenz.
Fällt euch das auch auf? Ist das einfach der schwieriger werdende Arbeitsmarkt, der Bewerber zwingt ihr profil zu verbessern, oder war das schon immer so?