u/Mayoran_sleep

Image 1 — Kleines Mietbad verschönern: Holzschrank oder weißer Schrank?
Image 2 — Kleines Mietbad verschönern: Holzschrank oder weißer Schrank?

Kleines Mietbad verschönern: Holzschrank oder weißer Schrank?

Ich möchte mein kleines Badezimmer etwas schöner und ruhiger gestalten, ohne groß etwas umzubauen, da es eine Mietwohnung ist.

Aktuell ist das Bad sehr weiß gefliest und ziemlich schmal. Einige Sachen kann ich leider nicht verändern, z. B. die Heizung über der Waschmaschine sowie Waschbecken und Spiegel.

Ich möchte den alten Schrank und den separaten Wäschekorb ersetzen und schwanke gerade zwischen zwei Varianten:

Variante 1:
Großer weißer Hochschrank mit integriertem Wäschekorb + kleiner Holz/Rattan-Schrank unter dem Waschbecken.

Variante 2:
Offener Hochschrank in Holz/Bambusoptik mit integriertem Wäschekorb + weißer Schrank unter dem Waschbecken.

Eigentlich gefällt mir Holz sehr gut. Mein Problem ist nur, dass unterschiedliche Holztöne nebeneinander schnell komisch aussehen können. Deshalb möchte ich nur eines der beiden Möbel in Holz und das andere weiß nehmen.

Beim großen Holzschrank gefällt mir besonders, dass er teilweise offen ist und man die weiße Wand dahinter noch sieht. Dadurch habe ich das Gefühl, dass das kleine Bad etwas luftiger wirkt. Der weiße Hochschrank wäre dagegen wahrscheinlich ruhiger und würde sich mehr in die weißen Fliesen einfügen.

Welche Variante würdet ihr für so ein kleines, schmales Bad nehmen?

1 = großer Schrank weiß, kleiner Schrank Holz
2 = großer Schrank Holz, kleiner Schrank weiß

Andere mieterfreundliche Ideen für das Bad nehme ich auch gerne. :)

u/Mayoran_sleep — 8 days ago

Ich brauche eure einschätzung - krankenkassen drama

Hallo zusammen,

ich wollte mal nach Erfahrungen/Einschätzungen fragen, weil ich gerade ziemlich verunsichert bin.

Ich habe bei meiner Krankenkasse die Kostenübernahme für Mastektomie und Hysterektomie beantragt. Eingereicht habe ich aus meiner Sicht eigentlich alles, was benötigt wird:

  • einen kurzen trans Lebenslauf
  • zwei Indikationsschreiben/Stellungnahmen von meinen behandelnden Therapeutinnen/Psychotherapeutinnen
  • Unterlagen vom Endokrinologen
  • Unterlagen vom Frauenarzt
  • Unterlagen von der Klinik bzw. vom Vorgespräch

Zusätzlich wurde bei mir bereits ein Karyogramm gemacht beziehungsweise veranlasst.

Jetzt habe ich allerdings ein Schreiben erhalten, dass noch weitere Unterlagen nachgefordert werden. Unter anderem möchten sie eine ergänzende Stellungnahme vom Therapeuten mit Angaben zu Anzahl und Dauer der Sitzungen, aufgeteilt nach Einzel- und Gruppensitzungen sowie Gruppengröße. Außerdem möchten sie noch etwas vom Frauenarzt/Endokrinologen bezüglich Ausschluss von intersexuellen, genetischen oder geschlechtschromosomalen Besonderheiten, obwohl bei mir bereits ein Karyogramm gemacht beziehungsweise veranlasst wurde.

Mein Therapeut hat mir inzwischen ein ergänzendes Schreiben fertig gemacht. Er meinte aber, dass er den Eindruck hat, dass die Krankenkasse/der Medizinische Dienst eventuell versucht, mir daraus einen Strick zu drehen, dass ich in der Vergangenheit 161 Tage krankgeschrieben war. Die Krankschreibung hatte mit starker Überlastung/Burnout zu tun.

Er befürchtet, dass der MD mich dadurch möglicherweise als psychisch nicht stabil genug einschätzen könnte, obwohl aus therapeutischer Sicht eigentlich genau das Gegenteil der Fall ist: Ich bin therapeutisch angebunden, reflektiert, stabiler als vorher und die OPs sind aus seiner Sicht sinnvoll und notwendig.

Mein Therapeut meinte außerdem, dass es im schlimmsten Fall schwierig werden könnte, dagegen vorzugehen, wenn die begutachtende Person beim MD zu der Einschätzung kommt, dass ich angeblich noch längere psychotherapeutische Behandlung brauche. Er erwähnte, dass es theoretisch passieren könnte, dass die OPs dadurch deutlich verzögert werden, zum Beispiel um ein oder zwei Jahre. Ich weiß aber nicht, ob das wirklich realistisch ist oder ob das eher eine Worst-Case-Einschätzung ist.

Mich verunsichert das gerade sehr, weil ich nicht verstehe, warum nach so vielen eingereichten Unterlagen nochmal so detailliert nachgefordert wird, obwohl vieles davon bereits in den Indikationsschreiben steht.

Meine Fragen wären:

Hatte jemand von euch schon eine ähnliche Nachforderung vom MD/der Krankenkasse?

Wurde bei euch auch nach Gruppengröße, genauer Sitzungsanzahl oder Karyogramm bzw. Ausschluss chromosomaler/intersexueller Besonderheiten gefragt?

Kann eine längere Krankschreibung wegen Überlastung/Burnout wirklich dazu führen, dass die Krankenkasse die OPs wegen angeblich fehlender psychischer Stabilität ablehnt?

Falls so etwas passiert: Wie gut kann man dagegen Widerspruch einlegen?

Hat jemand erlebt, dass der MD wegen psychischer Diagnosen oder längerer Krankschreibung eine längere Therapie verlangt hat, bevor Mastek/Hysto bewilligt wurden?

Ich möchte gerade einfach besser einschätzen können, ob das eine normale Nachforderung ist oder ob ich mich schon auf einen möglichen Widerspruch vorbereiten sollte.

Danke euch schon mal für eure Erfahrungen.

reddit.com
u/Mayoran_sleep — 23 days ago

frage zu phalloplastik und kliniken - bin ich zu früh?

Liebe Community,

ich bin seit ungefähr einem Jahr auf Testosteron, was ehrlich gesagt schon eine ziemliche Arbeit war, bis alles endlich lief.

Aktuell habe ich Mastektomie und Hysterektomie bei der AOK beantragt. Mein Indikationsschreiben habe ich von meinem Therapeuten/Psychotherapeuten erhalten und alle Unterlagen wurden an die AOK geschickt. Eine Klinik habe ich mir auch bereits ausgesucht und dort schon ein Vorgespräch gehabt. Anfang August wurde mir von der AOK eine Rückmeldung zugesichert. Bisher läuft also eigentlich alles ganz gut.

Gleichzeitig informiere ich mich aber schon über Phalloplastik, weil mir sehr oft gesagt wurde, dass es extrem lange dauern kann, überhaupt einen Termin für ein Erstgespräch zu bekommen. Außerdem findet man im Internet leider nur sehr wenig konkrete Informationen, vor allem wenn es nicht um Funktion, sondern eher um das Aussehen der Ergebnisse verschiedener Kliniken geht.

Ich weiß, dass es wohl auch Foren gibt, in denen man Ergebnisse anschauen kann, aber die wirken auf mich eher inaktiv. Ich habe versucht, mich dort anzumelden, aber bisher keine Rückmeldung bekommen.

Deshalb habe ich jetzt einfach mehrere Kliniken angeschrieben, um mich unverbindlich zu informieren. Und jetzt bin ich ehrlich gesagt verunsichert, weil ich sehr schnell Termine bekommen habe. Mir wurde immer gesagt, dass sowas ewig dauert, und jetzt habe ich aufeinmal Mitte Juli und Anfang August Gespräche bei verschiedenen Kliniken.

Ich hatte bisher aber noch nicht einmal meine Mastektomie oder Hysterektomie, deshalb frage ich mich gerade, ob ich zu früh dran bin oder ob ich irgendwas falsch gemacht habe. Ein Indikationsschreiben habe ich grundsätzlich schon.

Was denkt ihr dazu? Ist es okay, sich schon so früh wegen Phalloplastik zu informieren und Erstgespräche zu führen? Oder sollte ich damit eigentlich warten, bis Mastek und Hysto abgeschlossen sind?

Ich bin gerade einfach etwas verunsichert und würde mich über Erfahrungen oder Einschätzungen freuen.

reddit.com
u/Mayoran_sleep — 2 months ago

Gesichtsdysphorie und ops

Hallo liebe Community :)

ich bin 25 und ftm. Ich bin seit einem halben Jahr auf Testosteron und beantrage aktuell meine Mastektomie und Hysto. Bisher läuft alles echt gut :)

Ich hätte aber mal eine Frage zum Thema Gesichtsdysphorie bzw. Gesichts-OPs. Von transfemininen Personen hört man ja öfter etwas über FFS (also feminisierende Gesichtsoperationen). Gibt es sowas auch für Transmänner bzw. maskulinisierende Eingriffe im Gesicht?

Meine stärkste Dysphorie liegt zwar definitiv bei Brust usw., aber mein Gesicht belastet mich trotzdem auch. Besonders mein Kinn-/Kieferbereich wirkt für mich sehr weich bzw. wenig markant.

Natürlich weiß ich, dass Testo noch Veränderungen bringen kann und ich will da erstmal abwarten, was in den nächsten Jahren noch passiert. Aber ich würde mich trotzdem gerne schon mal informieren.

Hat jemand Erfahrungen damit (egal ob Transmann oder Transfrau) und könnte ein bisschen erzählen:

  • welche Möglichkeiten es überhaupt gibt?
  • wie man sowas beantragt?
  • ob Krankenkassen sowas jemals übernommen haben bzw. wie das früher gehandhabt wurde?
  • und ob man eine gewisse Zeit auf Hormonen gewesen sein muss, bevor man sowas beantragen kann?

Und kennt jemand gute Seiten, Communities oder Anlaufstellen, wo man sich dazu informieren kann? :) bzw welche kliniken sowas überhaupt machen?

Danke euch schon mal!

reddit.com
u/Mayoran_sleep — 3 months ago