

Könnte man gegen schlechtes Krankenhausessen klagen?
Gerade habe ich in r/luftablassen wieder einen Post gesehen, in dem sich jemand über das schlechte Krankenhausessen in Deutschland beschwert. Darin schreibt OP:
„Ehrlich, gerade in so einer Phase sind Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und co. so unglaublich wichtig. Das was man da „Essen“ nennt ist raubt einem sogar diese wertvollen Stoffe noch. Sorry, das ist aktive Beihilfe um noch kränker zu werden“.
In den Kommentaren schreibt jemand, dass eine Freundin wegen einer Chemotherapie im Krankenhaus ist und sich von ihrem Stiefvater Essen bringen lassen muss. Oder jemand anderes konnte sich nicht mehr zum Essen überwinden und hat 45Kg verloren. Noch jemand hat nach seiner Weisheitszahn-OP „eine staubtrockene Semmel“ zum Frühstück bekommen, obwohl er/sie nichts hartes essen sollte.
Da kam mir die Frage, ob man nicht dagegen klagen könnte? Angenommen, jemand ist mehrere Monate im Krankenhaus auf dieses Essen angewiesen und entwickelt dadurch einen Nährstoffmangel, durch den es zu Komplikationen kommt. Könnte das nicht als Körperverletzung oder als ein anderer Tatbestand gewertet werden? Muss es überhaupt soweit kommen oder könnte man schon sagen, dass das Essen nicht bedarfsdeckend ist und es dadurch zu einer Gefährdung kommt?
Edit: Könnte man erfolgreich gegen schlechtes Krankenhausessen klagen?